Die Fachhochschule Erfurt erweitert ihr Studienangebot um eine innovative Komponente: Ab dem kommenden Wintersemester wird der Studiengang „Gärtnerischer Pflanzenbau“ durch spezialisierte Module im Bereich des Cannabis-Anbaus ergänzt. Dieses Angebot, das erste seiner Art in Deutschland, zielt darauf ab, Studierende umfassend in der Zucht, Produktion und wissenschaftlichen Erforschung von Cannabis auszubilden. Angesichts der steigenden Nachfrage nach Hanfprodukten und dem zunehmenden Interesse an der medizinischen Nutzung von Cannabis, bietet die Fachhochschule damit eine zeitgemäße und praxisorientierte Bildungsmöglichkeit.
Neue Module im Studiengang „Gärtnerischer Pflanzenbau“
Im Zuge des erweiterten Bildungsangebots der FH Erfurt, können sich die Studierenden auf die Zucht und den Anbau von Cannabis spezialisieren. Die neuen Module decken eine Vielzahl von Aspekten ab, von der Pflanzenbiologie über die Anbauverfahren bis hin zu rechtlichen Rahmenbedingungen. Besonderer Wert wird auf eine praxisnahe Ausbildung gelegt, bei der die Studierenden durch eigene Experimente im Freiland und im Gewächshaus tiefgehende Einblicke in die professionelle Cannabisproduktion erhalten.
Praxisorientierte Ausbildung im Fokus
Die Fachhochschule Erfurt legt großen Wert auf eine praxisorientierte Ausbildung. Dies wird besonders in den neu eingeführten Cannabis-Modulen deutlich, in denen Studierende durch praktische Versuche im direkten Umgang mit der Pflanze geschult werden. Ziel ist es, den Studierenden nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Fähigkeiten zu vermitteln, die sie direkt in die berufliche Praxis einbringen können.
Rechtliche Rahmenbedingungen und wissenschaftliche Forschung
Umgang mit Cannabis in der akademischen Forschung
Aufgrund der strengen rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland wird an der FH Erfurt ausschließlich mit THC-armem Cannabis (EU-zertifizierter Industriehanf mit weniger als 0,2 % THC) gearbeitet. Dies ermöglicht es den Studierenden, sich unbeschwert auf die wissenschaftlichen und agronomischen Aspekte der Cannabisproduktion zu konzentrieren, ohne rechtliche Hindernisse.
Forschungslücke in Deutschland
Trotz der wachsenden Akzeptanz und Legalisierung von Cannabis in vielen Ländern besteht in Deutschland nach wie vor eine erhebliche Forschungslücke im Bereich des Cannabis-Anbaus und der Nutzung. Die neuen Studienmodule an der FH Erfurt sollen dazu beitragen, diese Lücke zu schließen und fundiertes Wissen und Daten zur Cannabisproduktion in Deutschland zu generieren.
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Einzigartiges Bildungsangebot in Deutschland
Die Fachhochschule Erfurt ist stolz darauf, der erste und einzige Bildungsanbieter in Deutschland zu sein, der ein derart spezialisiertes Angebot im Bereich Cannabis anbietet. Dies unterstreicht die Rolle der Hochschule als Vorreiter in der agrarwissenschaftlichen Ausbildung.
Details zum Studienangebot
Die angebotenen Module umfassen alle wichtigen Aspekte des Cannabis-Anbaus, einschließlich der Pflanzenbiologie, Anbaumethoden, rechtlicher Aspekte sowie der Vermarktung und wirtschaftlichen Überlegungen. Studierende, die Interesse an dieser spezialisierten Ausbildung haben, können sich für den Bachelor-Studiengang „Gärtnerischer Pflanzenbau“ bewerben. Die Bewerbungsfrist für das kommende Wintersemester beginnt am 15. Mai und endet am 19. September, mit einer Nachfrist bis zum 30. September.
Die FH Erfurt freut sich darauf, engagierte und wissbegierige Studierende in diesem neuen und aufregenden Feld auszubilden. Durch die Kombination aus theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung bietet das Studium eine solide Grundlage für eine Karriere in der aufstrebenden Cannabis-Industrie.
Quelle / Infos: https://www.fh-erfurt.de/fakultaeten-und-fachrichtungen/landschaftsarchitektur-gartenbau-und-forst/gartenbau/cannabis-studieren
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Autor und Bild: Canna-Chad Gregor Paul Thiele
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