Krampflösende Wirkung von CBD mit anderen Antiepileptika

Cannabidiol (CBD) ist ein wirksames Antiepileptikum, das bei verschiedenen Formen von Epilepsie helfen kann. Eine Studie, die an 16 Epilepsiezentren in Deutschland durchgeführt wurde, untersuchte die Wirksamkeit von CBD bei 311 Patienten. Die Studie umfasste Daten von 235 Kindern und Jugendlichen sowie 76 Erwachsenen im Alter von 0 bis 72 Jahren.

Krampflösende Wirkung von CBD mit anderen Antiepileptika

Krampflösende Wirkung von CBD mit anderen Antiepileptika
Krampflösende Wirkung von CBD mit anderen Antiepileptika

Die Dosierung von CBD wurde in der Studie langsamer durchgeführt, als es empfohlen wird, aber höhere Dosen waren bei Kindern gut verträglich. 36,9% aller Patienten verbesserten sich um mehr als 50% in Bezug auf ihre Anfallshäufigkeit, unabhängig von der Art der Epilepsie oder der gleichzeitigen Verabreichung von Clobazam. Der mediane Beobachtungszeitraum betrug 15,8 Monate. Etwa ein Drittel aller Patienten brach die Therapie aufgrund unerwünschter Wirkungen oder mangelnder Wirksamkeit vorzeitig ab.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass CBD eine vergleichbare krampflösende Wirkung wie andere Antiepileptika hat und bei einer Vielzahl von Patienten mit Epilepsie wirksam sein kann. Es ist jedoch wichtig, dass die Dosierung langsam und sorgfältig durchgeführt wird, um mögliche unerwünschte Wirkungen zu minimieren. Zukünftige Studien sind notwendig, um die Wirksamkeit und Verträglichkeit von CBD bei Epilepsie weiter zu untersuchen.

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Über den Autor: Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber


Sicherheit von CBD untersucht

In der Studie wurde auch die Sicherheit von CBD untersucht. Es gab keine schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen, die direkt auf die Einnahme von CBD zurückzuführen waren. Allerdings berichteten einige Patienten über milde bis moderate unerwünschte Wirkungen wie Müdigkeit, Übelkeit, Schläfrigkeit und Durchfall.

CBD ist ein natürlicher Wirkstoff, der aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Es hat viele potenzielle Anwendungsbereiche, einschließlich der Behandlung von Angstzuständen, Schmerzen und Entzündungen. In Bezug auf die Behandlung von Epilepsie hat CBD das Potenzial, eine wirksame Alternative oder Ergänzung zu bestehenden Therapien zu sein.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass weitere Forschung erforderlich ist, um die Sicherheit und Wirksamkeit von CBD bei der Behandlung von Epilepsie sicherzustellen. In einigen Ländern, einschließlich Deutschland, ist die Verwendung von CBD als medizinisches Mittel reguliert und erfordert eine ärztliche Überwachung.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass CBD bei Epilepsie eine vielversprechende Therapieoption sein kann, aber weitere Forschung ist erforderlich, um seine Sicherheit und Wirksamkeit zu bestätigen. Patienten, die an Epilepsie leiden und sich für eine Behandlung mit CBD interessieren, sollten ihren Arzt konsultieren, um eine geeignete Therapie zu besprechen.

Quelle / Infos: IACM / Cannabis-Med.org und PubMed

Bitte hierzu unbedingt den Haftungsausschluss und Hinweis zu medizinischen Fragen beachten: Bitte hier lesen!

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Autor: Canna-Chad Gregor Paul Thiele

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