Smart-Checkpot erkennt Schädlinge im Gewächshaus

Schädlinge im Gewächshaus gehören zu den größten Problemen im modernen Gartenbau. Oft breiten sich Spinnmilben, Thripse, Trauermücken oder Weiße Fliegen unbemerkt aus. Wenn die ersten sichtbaren Schäden an Pflanzen auftreten, ist der Befall häufig bereits weit fortgeschritten. Dann steigen nicht nur die Kosten, sondern auch das Risiko von Ernteausfällen, Qualitätsverlusten und zusätzlichem Pflanzenschutz.

Smart-Checkpot: Intelligenter Blumentopf erkennt Schädlinge im Gewächshaus

Smart-Checkpot erkennt Schädlinge im Gewächshaus
Smart-Checkpot erkennt Schädlinge im Gewächshaus

Genau hier setzt der sogenannte Smart-Checkpot an. Dahinter steckt ein intelligenter Sensortopf, der Schädlinge im Gewächshaus automatisch erkennen soll. Das System kombiniert Klimasensoren, Klebetafeln, digitale Bildauswertung und künstliche Intelligenz. Gartenbaubetriebe erhalten dadurch frühzeitig eine Warnung auf ihr Smartphone und können deutlich schneller reagieren.

Der Smart-Checkpot wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts entwickelt, das vom Innovationsprogramm des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat gefördert und von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung betreut wurde. Mehrere wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen arbeiteten gemeinsam an der Entwicklung des Systems.

Faktenbox: Was ist der Smart-Checkpot?

  • Mobiler Sensortopf für den Einsatz im Gewächshaus
  • Erkennt Schädlinge mithilfe von KI und Bildanalyse
  • Misst zusätzlich Temperatur und Feuchtigkeit
  • Sendet Warnungen direkt auf Smartphone oder Computer
  • Kann flexibel im Gewächshaus mit den Pflanzen versetzt werden

Was ist beim Smart-Checkpot passiert?

Im Rahmen eines Forschungsprojekts entstand ein neuartiger Blumentopf, der deutlich mehr kann als nur Pflanzen aufnehmen. Der Smart-Checkpot dient als mobiles Monitoring-System im Gewächshaus. Er überwacht die Umgebung einer Pflanze rund um die Uhr und erkennt frühzeitig Hinweise auf Schädlinge oder ungünstige Klimabedingungen.

Das Besondere daran: Der Topf ist nicht fest an einem Ort installiert. Er kann zusammen mit der jeweiligen Pflanze bewegt werden. Das ist im Gartenbau wichtig, weil Pflanzen während ihres Wachstums oft an verschiedene Standorte wechseln. So bleiben die Messwerte auch dann vergleichbar, wenn sich Licht, Temperatur oder Luftfeuchtigkeit ändern.

In ersten Praxisversuchen wurden mehrere dieser Sensortöpfe gleichzeitig in Gewächshäusern verteilt. Die Töpfe arbeiteten dabei als vernetzter Schwarm. Die Ergebnisse gelten als vielversprechend. Bereits heute kann das System rund 80 Prozent der erfassten Insekten korrekt einer Schädlingsgruppe zuordnen.

Warum ist der Smart-Checkpot relevant?

Schädlingsbefall zählt zu den häufigsten Ursachen für Ertragsverluste im Gartenbau. Besonders in Gewächshäusern können sich Schädlinge schnell ausbreiten. Dort herrschen oft warme Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit. Genau diese Bedingungen mögen viele Schaderreger besonders gern.

Ein klassisches Problem besteht darin, dass Schädlinge häufig erst erkannt werden, wenn sichtbare Schäden an den Pflanzen auftreten. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits viele Pflanzen betroffen. Dann bleibt oft nur noch der Einsatz stärkerer Pflanzenschutzmittel oder das Entfernen ganzer Pflanzenbestände.

Mit einem intelligenten System wie dem Smart-Checkpot verändert sich dieser Ablauf grundlegend. Statt erst zu reagieren, wenn der Schaden sichtbar wird, können Gartenbaubetriebe vorbeugend handeln. Das spart Zeit, Geld und im Idealfall auch Pflanzenschutzmittel.

Warum das wichtig ist

Je früher ein Schädlingsbefall erkannt wird, desto gezielter lässt er sich bekämpfen. Dadurch sinkt der Bedarf an chemischen Mitteln. Gleichzeitig steigen Ertrag, Qualität und Nachhaltigkeit im Gewächshaus.

Wie funktioniert der Smart-Checkpot?

Der Smart-Checkpot besteht aus mehreren technischen Komponenten, die gemeinsam arbeiten. Erst durch diese Kombination entsteht ein umfassendes Bild der Situation rund um die Pflanze.

Klebetafeln zur Schädlingskontrolle

Im Inneren oder an der Außenseite des Topfes befinden sich spezielle Farbklebetafeln. Solche Tafeln werden im Gartenbau schon seit vielen Jahren eingesetzt. Viele Insekten werden von bestimmten Farben angezogen und bleiben dann auf der klebrigen Oberfläche haften.

Gelbe Klebetafeln ziehen beispielsweise Weiße Fliegen, Trauermücken oder Blattläuse an. Blaue Tafeln werden oft genutzt, um Thripse zu überwachen.

Der Unterschied zu herkömmlichen Klebetafeln liegt darin, dass die Tafel im Smart-Checkpot automatisch fotografiert und ausgewertet wird. Niemand muss die Insekten von Hand zählen oder bestimmen.

Künstliche Intelligenz erkennt Schädlinge

Ein zentraler Bestandteil des Systems ist die digitale Bildanalyse. Eine kleine Kamera nimmt regelmäßig Bilder der Klebetafeln auf. Anschließend wertet eine künstliche Intelligenz die Aufnahmen aus.

Die Software wurde mit vielen Bildern verschiedener Schädlinge trainiert. Dadurch kann sie erkennen, ob sich auf der Klebetafel zum Beispiel Spinnmilben, Thripse oder Weiße Fliegen befinden.

Der Vorteil dieser Technik besteht darin, dass die Auswertung deutlich schneller erfolgt als durch Menschen. Außerdem können große Gewächshausflächen überwacht werden, ohne dass ständig jemand jeden Bereich kontrollieren muss.

Temperatur und Feuchtigkeit im Blick

Neben der Schädlingsüberwachung misst der Smart-Checkpot auch wichtige Klimadaten. Dazu gehören:

  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Feuchtigkeitsgehalt im Umfeld der Pflanze
  • Mikroklima direkt am Standort

Diese Daten sind wichtig, weil viele Schädlinge nur unter bestimmten Bedingungen auftreten. Spinnmilben fühlen sich beispielsweise bei trockener Luft besonders wohl. Pilzkrankheiten breiten sich dagegen oft bei hoher Feuchtigkeit aus.

Durch die Verbindung von Klimadaten und Schädlingsdaten kann das System erkennen, wann ein erhöhtes Risiko besteht.

Welche Schädlinge erkennt der Smart-Checkpot bisher?

Derzeit kann der Smart-Checkpot vier wichtige Gruppen von Schaderregern unterscheiden. Die genaue Liste wird laufend erweitert. Besonders relevant sind aktuell:

  • Spinnmilben
  • Thripse
  • Weiße Fliegen
  • Trauermücken

Spinnmilben

Spinnmilben gehören zu den gefährlichsten Schädlingen im Gewächshaus. Sie sind winzig klein und werden deshalb oft erst spät bemerkt. Typisch sind feine Gespinste und helle Punkte auf den Blättern.

Besonders Tomaten, Gurken, Paprika und Zierpflanzen leiden häufig unter Spinnmilbenbefall.

Thripse

Thripse saugen Pflanzensaft aus Blättern und Blüten. Die Folge sind silbrig glänzende Stellen, deformierte Blätter und Wachstumsstörungen. Weil Thripse sehr klein und beweglich sind, verbreiten sie sich schnell.

Weiße Fliegen

Weiße Fliegen sitzen meist auf der Blattunterseite. Sie vermehren sich rasch und schwächen die Pflanze durch das Saugen von Pflanzensaft. Zusätzlich scheiden sie Honigtau aus, auf dem sich Rußtaupilze bilden können.

Trauermücken

Trauermücken wirken zunächst harmlos, können aber vor allem bei Jungpflanzen große Schäden verursachen. Ihre Larven leben im Boden und fressen an den Wurzeln.

Praxisbeispiel

Ein Gartenbaubetrieb erhält morgens die Nachricht: „Achtung, erhöhte Aktivität von Thripsen im Bereich Gewächshaus 3.“ Noch bevor sichtbare Schäden auftreten, kann der Betrieb gezielt biologische Nützlinge einsetzen. So wird ein größerer Befall verhindert.

Welche Vorteile bietet der Smart-Checkpot?

Die Vorteile gehen weit über die reine Schädlingskontrolle hinaus. Vor allem in modernen Gewächshausbetrieben kann das System viele Abläufe vereinfachen.

Frühzeitige Warnung

Die wichtigste Stärke ist die frühe Erkennung. Statt auf sichtbare Schäden zu warten, erhalten Betriebe eine Warnung bereits zu Beginn des Befalls.

Weniger Pflanzenschutzmittel

Wenn Schädlinge früh erkannt werden, reichen oft kleinere und gezieltere Maßnahmen. Dadurch sinkt der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel.

Bessere Planung

Weil alle Daten digital gespeichert werden, können Betriebe Entwicklungen über Wochen und Monate verfolgen. So lässt sich erkennen, wann bestimmte Schädlinge besonders häufig auftreten.

Flexibler Einsatz

Da der Smart-Checkpot mobil ist, eignet er sich für unterschiedliche Kulturen. Er kann bei Gemüse, Kräutern, Zierpflanzen oder Jungpflanzen eingesetzt werden.

Weniger Arbeitsaufwand

Die manuelle Kontrolle von Gewächshäusern kostet viel Zeit. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen regelmäßig jede Pflanzenreihe überprüfen. Der Smart-Checkpot übernimmt einen Teil dieser Arbeit automatisch.

  • Weniger Kontrollgänge
  • Schnellere Reaktion bei Problemen
  • Bessere Dokumentation
  • Mehr Zeit für andere Aufgaben

Über den Autor: Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber

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Welche Nachteile und Grenzen gibt es?

So vielversprechend die Technik ist, ganz ohne Einschränkungen funktioniert sie noch nicht. Der Smart-Checkpot befindet sich weiterhin in der Entwicklungsphase.

Erkennungsquote liegt noch nicht bei 100 Prozent

Aktuell erkennt das System etwa 80 Prozent der Insekten korrekt. Das ist bereits ein guter Wert, bedeutet aber auch: Jeder fünfte Fund kann falsch eingeordnet werden oder unentdeckt bleiben.

Vor allem sehr kleine Insekten oder schlechte Lichtverhältnisse können die Bilderkennung erschweren.

Nicht alle Schädlinge werden bisher erfasst

Bislang erkennt der Smart-Checkpot nur einige wichtige Schaderreger. Andere Probleme wie Pilzkrankheiten, Viren oder Bodenkrankheiten können noch nicht zuverlässig erkannt werden.

Technische Voraussetzungen

Damit das System funktioniert, braucht es eine stabile Internetverbindung und passende Software. Nicht jeder kleinere Betrieb verfügt bereits über die notwendige digitale Infrastruktur.

Anschaffungskosten

Noch ist unklar, wie teuer ein serienreifer Smart-Checkpot später sein wird. Gerade kleinere Betriebe werden genau rechnen müssen, ob sich die Investition lohnt.

Vor- und Nachteile im Überblick

  • Früherkennung von Schädlingen
  • Reduzierter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
  • Digitale Dokumentation und Analyse
  • Flexibler Einsatz im Gewächshaus
  • Noch begrenzte Erkennungsquote
  • Abhängigkeit von Technik und Internet
  • Anschaffungskosten noch offen

Für wen ist der Smart-Checkpot besonders interessant?

Die Technik richtet sich vor allem an professionelle Gartenbaubetriebe. Besonders interessant ist sie für:

  • Gemüsebetriebe mit Tomaten, Gurken oder Paprika
  • Zierpflanzenbetriebe
  • Kräuter- und Jungpflanzenbetriebe
  • Forschungsbetriebe und Versuchsanlagen
  • Betriebe mit biologischem Pflanzenschutz

Auch im Bereich Cannabis-Anbau könnte die Technik künftig relevant werden, sofern der Einsatz rechtlich zulässig ist. Gerade bei empfindlichen Kulturen im Indoor- oder Gewächshausbereich spielen Spinnmilben und Thripse eine große Rolle. Eine frühzeitige Erkennung kann hier entscheidend sein.

Allerdings darf der Smart-Checkpot nicht als Ersatz für Fachwissen verstanden werden. Die Technik liefert Hinweise und Daten. Die eigentliche Entscheidung, wie auf einen Befall reagiert wird, bleibt weiterhin Aufgabe von Fachpersonal.

Rechtliche Einordnung: Darf man solche Systeme einsetzen?

Grundsätzlich dürfen digitale Monitoring-Systeme wie der Smart-Checkpot in Gewächshäusern eingesetzt werden. Sie gelten als technische Hilfsmittel zur Überwachung von Pflanzenbeständen.

Rechtlich problematisch wird es erst dann, wenn personenbezogene Daten erfasst werden. Der Smart-Checkpot arbeitet jedoch in erster Linie mit Pflanzen- und Umweltdaten. Solange keine Mitarbeitenden gefilmt oder überwacht werden, bestehen in der Regel keine datenschutzrechtlichen Probleme.

Relevant kann außerdem das Pflanzenschutzrecht werden. Wenn das System einen Befall meldet und daraufhin Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, müssen weiterhin alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Dazu gehören:

  • Zugelassene Mittel verwenden
  • Anwendungsbestimmungen beachten
  • Dokumentationspflichten erfüllen
  • Wartezeiten einhalten

Der Smart-Checkpot selbst trifft keine rechtlich verbindlichen Entscheidungen. Er liefert lediglich Daten und Handlungsempfehlungen.

Welche medizinischen und ökologischen Grenzen gibt es?

Auf den ersten Blick klingt der Smart-Checkpot wie eine rein technische Innovation. Tatsächlich hat die Technik aber auch Auswirkungen auf Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Weniger Rückstände auf Pflanzen

Wenn Schädlinge früher erkannt werden, kann der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sinken. Dadurch gelangen im Idealfall weniger Rückstände auf Obst, Gemüse oder Kräuter.

Das ist besonders wichtig für Kulturen, die später direkt verzehrt werden.

Keine vollständige Sicherheit

Der Smart-Checkpot kann Fehler machen. Deshalb darf eine automatische Warnung niemals die einzige Grundlage für Entscheidungen sein. Fachpersonal muss die Daten kontrollieren und einordnen.

Keine Diagnose von Pflanzenkrankheiten

Bislang erkennt das System vor allem Insekten. Krankheiten wie Mehltau, Botrytis oder bakterielle Infektionen kann es derzeit nicht zuverlässig diagnostizieren.

Gerade deshalb bleibt die persönliche Kontrolle im Gewächshaus wichtig.

Wie könnte sich die Technik in Zukunft weiterentwickeln?

Die Entwicklerinnen und Entwickler planen bereits weitere Ausbaustufen. Ziel ist es, den Smart-Checkpot noch zuverlässiger und vielseitiger zu machen.

Mehr Schädlingsarten

In Zukunft soll die künstliche Intelligenz deutlich mehr Insektenarten erkennen. Dadurch könnten noch mehr Kulturen überwacht werden.

Erkennung bei Nacht

Ein großes Problem sind derzeit wechselnde Lichtverhältnisse im Gewächshaus. Deshalb soll der Smart-Checkpot künftig auch nachts oder mit eigener Beleuchtung arbeiten.

Verbindung mit automatischen Maßnahmen

Denkbar ist außerdem eine Verbindung mit anderen Systemen. Beispielsweise könnte der Smart-Checkpot automatisch:

  • Eine Lüftung einschalten
  • Die Bewässerung anpassen
  • Nützlinge anfordern
  • Eine Warnung an mehrere Mitarbeitende senden

Komplette digitale Gewächshäuser

Langfristig könnte der Smart-Checkpot Teil eines vollständig vernetzten Gewächshauses werden. Sensoren, Kameras, Klimaautomatik und künstliche Intelligenz würden dann gemeinsam arbeiten.

Dadurch ließen sich Pflanzen noch genauer überwachen und Ressourcen gezielter einsetzen.

Bedeutung für die Zukunft

Der Smart-Checkpot zeigt, wie Digitalisierung und künstliche Intelligenz den Gartenbau verändern. Aus einzelnen Sensoren entsteht Schritt für Schritt ein intelligentes Frühwarnsystem für das gesamte Gewächshaus.

Einordnung: Warum der Smart-Checkpot mehr als nur ein technischer Blumentopf ist

Der Smart-Checkpot ist weit mehr als ein ungewöhnlicher Blumentopf mit Kamera. Er steht beispielhaft für eine Entwicklung, die in vielen Bereichen der Landwirtschaft bereits begonnen hat: weg von reiner Handarbeit, hin zu datenbasierter und präziser Steuerung.

Besonders spannend ist, dass der Topf nicht nur einzelne Schädlinge erkennt, sondern Zusammenhänge sichtbar macht. Wenn Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Insektenvorkommen gleichzeitig ausgewertet werden, lassen sich Risiken früher erkennen.

Das macht den Smart-Checkpot zu einem Werkzeug, das Fachwissen ergänzt und nicht ersetzt. Für Gartenbaubetriebe, die effizienter, nachhaltiger und moderner arbeiten wollen, könnte die Technik in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen.

Zusammenfassung

Der Smart-Checkpot ist ein intelligenter Sensortopf, der Schädlinge im Gewächshaus frühzeitig erkennt. Er kombiniert Klebetafeln, Klimasensoren, Kamera und künstliche Intelligenz. Bereits heute kann das System wichtige Schädlinge wie Spinnmilben, Thripse oder Weiße Fliegen erkennen und Warnungen an den Betrieb senden.

Die Vorteile liegen vor allem in der frühen Erkennung, dem geringeren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und einer besseren Planung im Gewächshaus. Gleichzeitig gibt es noch Grenzen. Die Erkennungsquote liegt noch nicht bei 100 Prozent und nicht alle Krankheiten oder Schädlinge werden bereits erfasst.

Trotzdem zeigt der Smart-Checkpot, wohin sich der moderne Gartenbau entwickelt. Digitale Technik, Sensorik und künstliche Intelligenz könnten in Zukunft dabei helfen, Pflanzen gesünder, nachhaltiger und wirtschaftlicher zu produzieren.

Quelle / Infos / Pressemitteilung: https://idw-online.de/de/news868912

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Autor und Bild: Chad Gregor Paul Thiele

Kein Anspruch / Gewähr auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der News bzw. Pressemeldung

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