Cannabis bei der Bewältigung arbeitsbedingter Verletzungen

In der heutigen Arbeitswelt sind körperliche Verletzungen und Erkrankungen leider keine Seltenheit.

Einleitung

Cannabis bei der Bewältigung arbeitsbedingter Verletzungen
Cannabis bei der Bewältigung arbeitsbedingter Verletzungen

Sie können nicht nur zu Arbeitsausfällen führen, sondern auch langfristige gesundheitliche Folgen haben. In diesem Zusammenhang ist Cannabis immer wieder Gegenstand von Diskussionen und Untersuchungen. Eine aktuelle Studie aus Kanada hat sich nun mit der Frage beschäftigt, inwiefern Cannabis bei der Bewältigung der Folgen von arbeitsbedingten Verletzungen helfen kann. Die Ergebnisse sind durchaus interessant und werfen neue Fragen auf.

Die Studie im Detail

Die Studie wurde vom Institut für Arbeit und Gesundheit in Toronto, Kanada, durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 1196 Arbeitnehmer, die aufgrund einer arbeitsbedingten körperlichen Verletzung oder Erkrankung einen oder mehrere Tage arbeitsunfähig waren. Die Befragung fand 18 oder 36 Monate nach der Verletzung oder Erkrankung statt.

Ergebnisse der Studie

Die Ergebnisse der Studie sind vielschichtig. Insgesamt gaben 27,4 % der Befragten an, Cannabis zu konsumieren. Davon gaben 14,1 % an, dies aufgrund ihrer arbeitsbedingten Erkrankung zu tun. Interessanterweise waren die Arbeitnehmer, die Cannabis wegen ihrer Erkrankung konsumierten, mit geringerer Wahrscheinlichkeit berufstätig (58,0 %). Zudem hatten sie im Vergleich zu denjenigen, die kein Cannabis konsumierten, häufiger starke bis extreme Schmerzen (48,5 %), psychische Probleme (26,0 %) und Schlafprobleme (62,1 %).


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Über den Autor: Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber

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Interpretation der Ergebnisse

Die Autoren der Studie ziehen aus ihren Untersuchungen den Schluss, dass Cannabis zur Bewältigung der Folgen von arbeitsbedingten Verletzungen und Erkrankungen eingesetzt werden kann. Allerdings weisen sie auch darauf hin, dass die meisten Konsumenten keine klinische Beratung erhalten. Dies ist ein wichtiger Punkt, denn obwohl Cannabis in bestimmten Fällen hilfreich sein kann, sollte der Konsum immer unter medizinischer Aufsicht erfolgen.

Die Rolle von Cannabis in der Medizin

Cannabis wird in der Medizin bereits seit einiger Zeit eingesetzt, beispielsweise zur Linderung von Schmerzen oder zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei Krebspatienten. Es gibt auch Hinweise darauf, dass Cannabis bei bestimmten psychischen Erkrankungen, wie etwa Depressionen oder Angststörungen, helfen kann. Allerdings ist die Forschung in diesem Bereich noch nicht abgeschlossen und es gibt nach wie vor viele offene Fragen.

Was bedeutet das für die Zukunft?

Die Ergebnisse der Studie werfen einige interessante Fragen auf. So könnte es beispielsweise sinnvoll sein, die Rolle von Cannabis bei der Behandlung von arbeitsbedingten Verletzungen und Erkrankungen weiter zu erforschen. Zudem könnte es hilfreich sein, mehr Aufklärungsarbeit zu leisten und Arbeitnehmer über die möglichen Vor- und Nachteile von Cannabis aufzuklären. Schließlich ist es wichtig, dass diejenigen, die Cannabis zur Bewältigung ihrer gesundheitlichen Probleme einsetzen, dies unter medizinischer Aufsicht tun und nicht auf eigene Faust.

Schlussfolgerung

Die Studie zeigt, dass Cannabis bei der Bewältigung der Folgen von arbeitsbedingten Verletzungen und Erkrankungen eine Rolle spielen kann. Allerdings ist es wichtig, dass der Konsum von Cannabis immer unter medizinischer Aufsicht erfolgt und dass Arbeitnehmer über die möglichen Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt werden. Es bleibt zu hoffen, dass zukünftige Forschungen weitere Erkenntnisse zu diesem Thema liefern werden.

Quelle / Infos: IACM / Cannabis-Med.org und PubMed

Bitte hierzu unbedingt den Haftungsausschluss und Hinweis zu medizinischen Fragen beachten: Bitte hier lesen!

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Autor: Canna-Chad Gregor Paul Thiele

Kein Anspruch / Gewähr auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der News bzw. Pressemeldung

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