Angst ist ein allgegenwärtiges Thema in der modernen Gesellschaft. Viele Menschen suchen nach natürlichen Wegen, um ihre Symptome zu lindern, und CBD (Cannabidiol) hat in den letzten Jahren erheblich an Beliebtheit gewonnen. Aber kann es wirklich die Symptome von Angst mildern? Eine aktuelle Studie aus den USA hat versucht, genau das herauszufinden.
Der wissenschaftliche Blick auf CBD und Angst
Vor dem Hintergrund eines wachsenden Interesses an CBD hat ein Team von Forschern der University of Arkansas in Fayetteville eine Studie durchgeführt, um mehr über die Auswirkungen von CBD auf Menschen mit erhöhten Ängstlichkeitswerten zu erfahren.
Design und Methode der Studie
In der Studie wurden insgesamt 63 Personen untersucht, die alle eine erhöhte Ängstlichkeit aufwiesen. Diese Teilnehmer erhielten entweder eine hohe Dosis von 300 mg CBD, eine niedrigere Dosis von 50 mg CBD oder ein Placebo. Das Hauptziel war es, die Wirkung sowohl nach einer einmaligen Einnahme als auch nach einer zweiwöchigen regelmäßigen Einnahme zu bewerten.
Ergebnisse: Kein Einfluss auf Sorgen, aber…
Die Ergebnisse der Studie waren durchaus gemischt. Erstens zeigte die akute Gabe von CBD keine signifikanten Auswirkungen auf den Schweregrad der Sorgen oder Angstsymptome der Teilnehmer. Dies war bei beiden Dosen – 50 mg und 300 mg – der Fall.
Aber gibt es einen Silberstreifen?
Ja, das gibt es. Während die wiederholte Gabe von CBD über einen Zeitraum von zwei Wochen hinweg die kognitiven Angstsymptome (also die Sorgen) nicht zu reduzieren schien, zeigten die Daten eine interessante Tendenz. Die Teilnehmer, die die 300 mg Dosis erhielten, wiesen im Vergleich zur Placebo-Gruppe eine leichte Reduzierung der körperlichen Angstsymptome auf.
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Was bedeutet das für CBD-Nutzer?
Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass 300 mg oral eingenommenes CBD bei akuter und wiederholter Einnahme die kognitiven Angstsymptome nicht zu reduzieren vermag. Aber sie fanden auch Hinweise darauf, dass diese Dosis die körperlichen Symptome von Angst verringern könnte.
Ein tieferer Einblick in körperliche versus kognitive Symptome
Es ist wichtig zu betonen, dass „kognitive Symptome“ in diesem Kontext die Sorgen und übermäßigen Gedanken einer Person über zukünftige Ereignisse oder Situationen bedeuten. Körperliche Symptome hingegen beziehen sich auf Dinge wie Herzrasen, Zittern oder Schwitzen, die oft mit Angstzuständen einhergehen.
Abschließende Gedanken
Die Debatte über CBD und seine potenziellen gesundheitlichen Vorteile geht weiter. Während diese Studie nicht die erhofften Ergebnisse für die kognitiven Symptome von Angst lieferte, bietet sie dennoch einen Hoffnungsschimmer für diejenigen, die an den körperlichen Symptomen leiden. Es wäre interessant, weitere Untersuchungen in diesem Bereich zu sehen, um ein vollständigeres Bild der Wirkung von CBD auf verschiedene Angstsymptome zu erhalten.
Quelle / Infos: IACM / Cannabis-Med.org und PubMed
Bitte hierzu unbedingt den Haftungsausschluss und Hinweis zu medizinischen Fragen beachten: Bitte hier lesen!
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Autor: Canna-Chad Gregor Paul Thiele
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