Demokraten fordern vollständige Entkriminalisierung von Cannabis von Biden

Als Hanffreund und Blogger, der sich intensiv mit dem Thema Cannabis auseinandersetzt, möchte ich heute einen Blick auf eine bedeutende Entwicklung in den USA werfen.

Demokraten im Senat fordern Biden auf, Cannabis vollständig zu entkriminalisieren

Demokraten fordern vollständige Entkriminalisierung von Cannabis von Biden
Demokraten fordern vollständige Entkriminalisierung von Cannabis von Biden

Kürzlich forderten zwölf prominente demokratische Senatoren, darunter Mehrheitsführer Chuck Schumer, die Biden-Administration auf, Cannabis aus der Liste der vom Bundesgesetz verbotenen gefährlichen Drogen zu streichen. Sie argumentieren, dass eine bloße Herabstufung als weniger gefährliche Droge nicht ausreichend sei.

Cannabis ist derzeit als Droge der Kategorie I gemäß dem Controlled Substances Act (CSA) eingestuft, der restriktivsten Kategorie. In einem Brief, adressiert an den Generalstaatsanwalt Merrick Garland und die Administratorin der Drug Enforcement Agency (DEA), Anne Milgram, erklärten die Senatoren, dass ein Vorschlag zur Neuklassifizierung von Cannabis „ein bedeutender Schritt nach vorne wäre“. Sie warnten jedoch davor, dass dies „die schlimmsten Schäden des aktuellen Systems nicht beheben würde“.

Positive Effekte der vollständigen Entkriminalisierung von Cannabis

Das vollständige Streichen von Cannabis aus dem CSA hätte nach Meinung der Senatoren vorteilhafte Auswirkungen. Dazu zählen das Entfernen von Strafen, die überproportional Gemeinschaften von Schwarzen und Braunen Menschen betroffen haben; die Wiederherstellung des Zugangs zu Programmen wie Ernährungshilfe und öffentlichem Wohnraum für Personen, die wegen Cannabisdelikten verurteilt wurden; sowie die Verringerung der Spannungen zwischen Staaten, die den Freizeitkonsum von Cannabis legalisiert haben, und der Bundesregierung.

„Die Argumente für die Entfernung von Cannabis aus der Kategorie I sind erdrückend“, heißt es in dem Schreiben. „Die DEA sollte dies tun, indem sie Cannabis vollständig aus dem CSA streicht, anstatt es lediglich in eine niedrigere Kategorie zu versetzen.“


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Über den Autor: Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber

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Die treibenden Kräfte hinter der Initiative

Angeführt wurde diese Initiative von Senatorin Elizabeth Warren (D-Mass.), zusammen mit Senator John Fetterman (D-Pa.) und Mehrheitsführer Chuck Schumer (D-N.Y.). Weitere Unterzeichner sind die demokratischen Senatoren Cory Booker (N.J.), Jeffrey Merkley (Ore.), Ron Wyden (Ore.), Peter Welch (Vt.), Kirsten Gillibrand (N.Y.), Alex Padilla (Calif.), Chris Van Hollen (Md.) und John Hickenlooper (Colo.), sowie der unabhängige Senator Bernie Sanders (Vt.).

Bisher haben 23 Staaten, zwei Territorien und der District of Columbia in den USA den Freizeitkonsum von Cannabis für Erwachsene legalisiert, wie die National Conference of State Legislatures, eine überparteiliche politische Tracking-Gruppe, berichtet.

Cannabis im Vergleich zu anderen Substanzen

Das Department of Health and Human Services stuft Cannabis derzeit als Droge der Kategorie I ein, eine Kategorie, die für Substanzen mit hohem Missbrauchspotenzial und „keiner derzeit akzeptierten medizinischen Verwendung“ reserviert ist. Im Gegensatz dazu ist Fentanyl eine Substanz der Kategorie II, dank seines Status als Bestandteil von von der FDA zugelassenen medizinischen Produkten. Alkohol ist unter dem CSA nicht eingestuft.

Ein historisches Fenster für politische Veränderungen

„Die Biden-Administration hat ein Fenster der Gelegenheit, Cannabis zu entkriminalisieren, das seit Jahrzehnten nicht existiert hat“, schließt der Brief des Senats. „Sie sollte zu dem richtigen Schluss kommen.“

Aus der Perspektive eines Hanffreundes und -bloggers ist dies eine bedeutende Entwicklung, die möglicherweise weitreichende positive Auswirkungen haben könnte, nicht nur in den USA, sondern auch als Vorbild für andere Länder. Es zeigt den wachsenden Trend hin zur Anerkennung von Cannabis als weniger gefährliche Substanz und die Notwendigkeit, die rechtlichen Rahmenbedingungen entsprechend anzupassen.

Quelle / Infos: https://www.huffpost.com/entry/deschedule-marijuana-biden-administration_n_65b9544ce4b01c5c3a386c74

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Autor und Bild: Canna-Chad Gregor Paul Thiele

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