Geld für Studien zu angepasstem Anbau von Hanf auf deutschen Böden

Die Landwirtschaft steht am Beginn eines neuen Zeitalters – das spiegelt sich auch im Haushaltsplan 2024 wider.

Der Haushaltsplan 2024 für Landwirtschaft und Ernährung

Geld für Studien zu angepasstem Anbau von Hanf auf deutschen Böden
Geld für Studien zu angepasstem Anbau von Hanf auf deutschen Böden

In Berlin hat der Haushaltsausschuss kürzlich den Einzelplan 10 für das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung besprochen. Mit einem Budget von 6,93 Milliarden Euro, das Landwirtschaftsminister Cem Özdemir zur Verfügung steht, werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Dieser Betrag liegt leicht über dem ursprünglichen Regierungsentwurf von 6,83 Milliarden Euro und zeigt, dass der Sektor trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr von 7,25 Milliarden Euro weiterhin eine hohe Priorität genießt.

Veränderungen im Haushaltsplan: Prioritäten und Anpassungen

Es ist bemerkenswert, dass die Verpflichtungsermächtigungen für die kommenden Jahre bei 1,55 Milliarden Euro liegen, was knapp unter den Plänen der Bundesregierung ist. Ein Hauptausgabepunkt ist die „Landwirtschaftliche Sozialpolitik“ mit einem Budget von 4,1 Milliarden Euro. Dies unterstreicht die Bedeutung der Unterstützung und des Schutzes für diejenigen, die im Agrarsektor arbeiten.

Neue Schwerpunkte: Forschung und Entwicklung

Besonders interessant für uns Hanffreunde ist die verstärkte Förderung in der Forschung, die auch die Hanfbranche betrifft. So wird das Bundesinstitut für Risikoforschung eine Million Euro im Jahr 2024 und 500.000 Euro im Jahr 2025 für die Risikobewertung von synthetischen Cannabinoiden erhalten. Dies ist ein entscheidender Schritt, um die Datenlage zu diesen Substanzen zu verbessern und fundierte Entscheidungen für deren Nutzung zu ermöglichen.

Investition in die Zukunft: Hanf als nachwachsender Rohstoff

Zudem werden 500.000 Euro jährlich für 2024 und 2025 für die Forschung zu nachwachsenden Rohstoffen bereitgestellt, wobei Hanf als Bau- und Dämmstoff im Mittelpunkt steht. Dies öffnet neue Türen für die Hanfindustrie und unterstreicht die Wichtigkeit von Hanf als vielseitigem und umweltfreundlichem Rohstoff.

Stärkung des Ökolandbaus und nachhaltiger Anbau

Ein weiteres Highlight ist die Aufstockung der Mittel für das Bundesprogramm Ökolandbau um vier Millionen Euro auf 40 Millionen Euro. Dies zeigt das wachsende Interesse und die Notwendigkeit, nachhaltige Landwirtschaftspraktiken zu fördern. Der Ökolandbau ist nicht nur für die Umwelt von Vorteil, sondern auch für die Konsumenten, die zunehmend Wert auf gesunde und nachhaltig produzierte Lebensmittel legen.

Fokus auf Hanfanbau: Anpassung an deutsche Böden

Das Julius-Kühn-Institut erhält zudem 300.000 Euro zusätzlich für 2024 und 2025 für Studien zum angepassten Anbau von Hanf auf deutschen Böden. Diese Investition ist entscheidend, um die besten Anbaumethoden für Hanf in Deutschland zu erforschen und zu entwickeln, was letztendlich die Qualität und Effizienz des Anbaus steigern wird.


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Kritische Betrachtung: Herausforderungen und Kürzungen

Es gibt jedoch auch Bereiche, in denen Kürzungen vorgenommen wurden. So wird der Zuschuss für das Zukunfts- und Investitionsprogramm der Landwirtschaftlichen Rentenbank um 6,7 Millionen Euro reduziert. Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass bestimmte Programme ihre Ziele erreicht haben oder dass eine Neuausrichtung der Fördermittel notwendig ist.

Reduzierung bei der umweltschonenden Fischerei

Die Mittel für Maßnahmen zur umweltschonenden Fischerei werden ebenfalls gesenkt, und zwar um 150 Millionen Euro bis 2027. Dies könnte bedeuten, dass in diesem Bereich bereits Fortschritte erzielt wurden oder dass eine Neubewertung der Prioritäten stattgefunden hat.

Abschluss: Die Bedeutung für die Hanfbranche

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Haushaltsplan 2024 für das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung signifikante Entwicklungen für die Hanfbranche mit sich bringt. Die erhöhte Förderung von Forschung und Entwicklung, insbesondere im Bereich Hanf, ist ein positives Zeichen für die Branche und zeigt, dass Hanf als wichtiger und nachhaltiger Rohstoff anerkannt wird. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Hanfindustrie, sowohl in der Produktentwicklung als auch in der nachhaltigen Landwirtschaft.

Quelle / Infos: https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-987086

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Autor und Bild: Canna-Chad Gregor Paul Thiele

Kein Anspruch / Gewähr auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der News bzw. Pressemeldung

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