Hallo liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich ein wirklich interessantes Thema ansprechen, das in der Wissenschaft immer mehr Beachtung findet: Geschlechtsspezifische Unterschiede im Erleben nach dem Konsum von Cannabis. Eine kürzlich durchgeführte Studie der Canopy Growth Corporation in Kanada hat einige erstaunliche Erkenntnisse zu Tage gefördert, die ich mit euch teilen möchte.
Geschlecht und Cannabis: Die Studie im Überblick
Die Forscher haben eine placebokontrollierte Studie mit gesunden Erwachsenen durchgeführt, bei der die Teilnehmer entweder ein Placebo oder unterschiedliche Dosen von THC-reichem Cannabis oral eingenommen haben. Insgesamt nahmen 38 Männer und 46 Frauen an der Studie teil, die in verschiedene Gruppen unterteilt wurden: Placebo, niedrig dosiertes THC und hoch dosiertes THC. Die Dosen wurden zweimal täglich über einen Zeitraum von sieben Tagen verabreicht.
Die Dosierungen
Die niedrig dosierte THC-Gruppe erhielt 2,5 oder 5 mg pro Dosis, während die hoch dosierte Gruppe 7,5 oder 10 mg pro Dosis bekam. Die Placebo-Gruppe erhielt natürlich keine aktiven Wirkstoffe.
Was die Ergebnisse zeigen
Die Studie hat einige faszinierende Ergebnisse hervorgebracht, insbesondere im Hinblick auf geschlechtsspezifische Unterschiede. In den Placebo- und niedrig dosierten THC-Gruppen gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen Männern und Frauen in Bezug auf unerwünschte Ereignisse. Aber in der hoch dosierten THC-Gruppe sah das ganz anders aus.
Frauen erleben mehr Nebenwirkungen
In der Gruppe mit der hohen THC-Dosierung berichteten Frauen 3,1 Mal so viele unerwünschte Ereignisse wie Männer. Das ist eine bemerkenswerte Diskrepanz und wirft Fragen auf, ob Frauen möglicherweise empfindlicher auf höhere THC-Dosen reagieren.
Subjektive Wirkungen variieren
Interessanterweise gab es keine signifikanten Wechselwirkungen zwischen dem Geschlecht und der niedrig dosierten THC-Gruppe in Bezug auf subjektive Wirkungen. In der hoch dosierten Gruppe jedoch berichteten Frauen häufiger, sich „entspannt“ zu fühlen, während Männer in der Placebo-Gruppe angaben, „die Wirkung zu mögen“.
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Was bedeutet das für uns?
Diese Studie zeigt, dass es tatsächlich geschlechtsspezifische Unterschiede im Erleben nach dem Konsum von Cannabis geben kann, insbesondere bei höheren Dosen von THC. Das hat weitreichende Implikationen, nicht nur für die medizinische Verwendung von Cannabis, sondern auch für Freizeitkonsumenten.
Vorsicht bei der Dosierung
Frauen sollten besonders vorsichtig sein, wenn sie höhere Dosen von THC konsumieren, da die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Ereignisse anscheinend höher ist. Das könnte auch für die medizinische Anwendung relevant sein, bei der die Dosierung oft individuell angepasst wird.
Subjektive Wirkungen berücksichtigen
Die Tatsache, dass Frauen in der hoch dosierten Gruppe häufiger angaben, sich „entspannt“ zu fühlen, könnte darauf hindeuten, dass THC bei Frauen und Männern unterschiedliche psychologische Effekte hat. Das ist ein Bereich, der in zukünftigen Studien weiter erforscht werden sollte.
Fazit
Die Studie der Canopy Growth Corporation hat einige interessante Einblicke in die geschlechtsspezifischen Unterschiede beim Erleben nach dem Konsum von Cannabis geliefert. Während weitere Forschung notwendig ist, um diese Ergebnisse zu bestätigen und zu erweitern, bieten sie doch eine wichtige Grundlage für das Verständnis, wie Cannabis bei verschiedenen Menschen unterschiedlich wirkt.
Ich hoffe, ihr fandet diesen Einblick in die Welt der Cannabis-Forschung so faszinierend wie ich. Bis zum nächsten Mal!
Quelle / Infos: IACM / Cannabis-Med.org und PubMed
Bitte hierzu unbedingt den Haftungsausschluss und Hinweis zu medizinischen Fragen beachten: Bitte hier lesen!
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Autor: Canna-Chad Gregor Paul Thiele
Kein Anspruch / Gewähr auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der News bzw. Pressemeldung
