Reduktion des Opiatkonsums durch medizinischen Cannabis-Einsatz

Schmerzen sind eines der häufigsten gesundheitlichen Probleme, mit denen Menschen konfrontiert sind. Opiate werden oft als Schmerzmedikamente eingesetzt, obwohl sie eine Reihe von schwerwiegenden Nebenwirkungen haben können, darunter Abhängigkeit, Überdosierung und Tod.

Die Verwendung von Cannabis in der Schmerztherapie kann den Opiatkonsum reduzieren

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Daher ist es wichtig, sichere und effektive Alternativen zur Verfügung zu haben. Eine jüngst veröffentlichte Studie legt nahe, dass die medizinische Verwendung von Cannabis eine solche Alternative sein könnte.

Die Studie

Die Studie wurde vom New York State Department of Health in Albany, USA, durchgeführt und umfasste 8165 Schmerzpatienten, die eine Langzeit-Opioidtherapie erhielten. Die Forscher teilten die Kohorte in zwei Gruppen auf: eine Nicht-Expositions-Gruppe von 4124 Patienten, die Cannabis für 30 Tage oder weniger erhielten, und eine Expositions-Gruppe von 4041 Patienten, die Cannabis für mehr als 30 Tage erhielten.

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Über den Autor: Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber

Ergebnisse

Während der Nachbeobachtung wurde bei Patienten in der Expositionsgruppe eine signifikant stärkere Reduktion der Opioiddosis beobachtet. Im Vergleich zu den Ausgangsdosen wurde die tägliche Dosis von 48% bis 51% in der Expositionsgruppe reduziert, während sie in der Nicht-Expositions-Gruppe nur um 4% bis 14% reduziert wurde.

Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass ein längerer Cannabiskonsum „mit einer Verringerung der Opioiddosen verbunden ist, was das Risiko einer opioidbedingten Morbidität und Mortalität senken könnte“.

Schlussfolgerung

Diese Studie legt nahe, dass die medizinische Verwendung von Cannabis eine sichere und effektive Alternative zur Reduktion des Opiatkonsums bei Schmerzpatienten sein kann.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass weitere Forschung erforderlich ist, um die Ergebnisse zu bestätigen und die genauen Mechanismen zu verstehen, durch die Cannabis den Opiatkonsum beeinflusst.

Quelle / Infos: IACM / Cannabis-Med.org und PubMed

Bitte hierzu unbedingt den Haftungsausschluss und Hinweis zu medizinischen Fragen beachten: Bitte hier lesen!

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Autor: Canna-Chad Gregor Paul Thiele

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