Umfrage: Mehr Amerikaner konsumieren täglich Cannabis statt Alkohol

Die Konsumgewohnheiten von Cannabis und Alkohol in den Vereinigten Staaten haben sich im Laufe der Jahre signifikant verändert. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage von YouGov, die zwischen dem 7. und 10. Juni 1.116 erwachsene US-Amerikaner befragte, offenbart interessante Einblicke in das tägliche Konsumverhalten und die Einstellungen gegenüber diesen Substanzen.

Die Ergebnisse der Umfrage: Ein detaillierter Überblick

Umfrage: Mehr Amerikaner konsumieren täglich Cannabis statt Alkohol
Umfrage: Mehr Amerikaner konsumieren täglich Cannabis statt Alkohol

Die Studie zeigt, dass der tägliche Konsum von Cannabis mittlerweile den täglichen Alkoholkonsum übersteigt. Während 8 Prozent der Befragten angaben, täglich Cannabis zu verwenden, konsumieren nur 5 Prozent täglich Alkohol. Diese Zahlen sind besonders aufschlussreich, da sie eine Verschiebung in den Vorlieben und Verhaltensweisen der amerikanischen Bevölkerung hinsichtlich des Konsums psychoaktiver Substanzen widerspiegeln.

Monatlicher und lebenslanger Konsum: Alkohol führt, Cannabis holt auf

Obwohl der lebenslange und monatliche Konsum von Alkohol unter Erwachsenen deutlich verbreiteter ist als der von Cannabis, ist es bemerkenswert, dass der tägliche Cannabiskonsum in einigen Bereichen populärer geworden ist. Über 84 Prozent der Befragten haben in ihrem Leben bereits Alkohol konsumiert, im Vergleich zu 48 Prozent, die Cannabis ausprobiert haben.

Legalisierung und gesellschaftliche Wahrnehmung

Die gesellschaftliche Akzeptanz beider Substanzen ist weiterhin hoch, wobei 60 Prozent der Erwachsenen der Meinung sind, dass der Cannabisgebrauch legal sein sollte, und 76 Prozent das gleiche für Alkohol aussagen. Unter den Nutzern beider Substanzen sind etwa 81 Prozent der Meinung, dass der Alkoholkonsum erlaubt sein sollte, während 79 Prozent für die Legalisierung von Cannabis sind.

Die Einstellungen zu Konsumfrequenz und möglichen Verbesserungen

Die Umfrage beleuchtete auch die Einstellungen der Konsumenten zu ihrer eigenen Nutzungsfrequenz. Während 30 Prozent der Alkoholkonsumenten glauben, sie würden davon profitieren, wenn sie weniger tränken, ist die Meinung unter Cannabiskonsumenten geteilt. Etwa ein Drittel der Befragten, die Cannabis verwenden, sind sich nicht sicher, ob sie mehr oder weniger konsumieren sollten.


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Über den Autor: Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber

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Cannabis als Konkurrent zu Alkohol

Interessanterweise deuten verschiedene Studien darauf hin, dass Cannabis zunehmend als direkter Konkurrent zu alkoholischen Getränken gesehen wird. Eine Studie fand heraus, dass die Legalisierung von Cannabis in Kanada mit einem Rückgang der Bierverkäufe einherging, was auf einen Substitutionseffekt hinweist. Zusätzlich zeigt eine Prognose einer multinationalen Investmentbank, dass bis 2027 fast 20 Millionen mehr Menschen regelmäßig Cannabis konsumieren könnten, während der Alkoholkonsum leicht zurückgehen könnte.

Weniger wahrgenommene Schäden durch Cannabis

Die Studie „Journal of Studies on Alcohol and Drugs“ fand heraus, dass die durch Alkoholkonsum verursachten Schäden bei Dritten fast sechsmal häufiger auftreten als bei Cannabis. Zudem wird Cannabis im Vergleich zu Alkohol, Zigaretten und anderen Tabakprodukten als weniger schädlich angesehen, was die gesellschaftliche Wahrnehmung dieser Substanzen weiter verändert.

Schlussfolgerungen und zukünftige Perspektiven

Die Ergebnisse dieser Umfrage und weiterer Studien deuten darauf hin, dass Cannabis in den Vereinigten Staaten auf dem Weg ist, eine noch präsentere Rolle im täglichen Leben vieler Menschen zu spielen. Während der Konsum von Alkohol traditionell verankert ist, zeigt die steigende Popularität und Akzeptanz von Cannabis, dass sich die gesellschaftlichen Normen und Vorlieben verändern könnten. Dies könnte langfristige Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit, die Wirtschaft und die gesetzlichen Rahmenbedingungen haben.

Abschließend lässt sich festhalten, dass der Dialog und die Forschung rund um Cannabis und Alkohol weiterhin von entscheidender Bedeutung sind, um fundierte politische Entscheidungen und gesellschaftliche Richtlinien zu entwickeln, die dem Wohlbefinden und den Präferenzen der Bevölkerung gerecht werden.

Quelle / Infos: https://www.marijuanamoment.net/more-americans-smoke-marijuana-every-day-than-drink-alcohol-on-a-daily-basis-poll-shows/

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Autor und Bild: Canna-Chad Gregor Paul Thiele

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