Cannabis im Abwasser: Deutschland weit vorne

Wie stark wird Cannabis in Europa tatsächlich konsumiert? Eine aktuelle EU-Studie liefert darauf eine ungewöhnliche, aber äußerst aufschlussreiche Antwort: über das Abwasser. Wissenschaftler haben in rund 115 europäischen Städten untersucht, welche Rückstände von Cannabis und anderen Drogen in den Kläranlagen nachweisbar sind. Das Ergebnis überrascht: Deutschland gehört beim Cannabis-Konsum laut Abwasseranalyse zu den Ländern mit den höchsten Werten in Europa.

Cannabis im Abwasser: Deutschland gehört in Europa zur Spitze

Cannabis im Abwasser: Deutschland weit vorne
Cannabis im Abwasser: Deutschland weit vorne

Besonders auffällig ist Berlin. Die Hauptstadt erreicht bei den gemessenen Cannabis-Abbauprodukten einen Wert von 172 Milligramm pro 1.000 Einwohner pro Tag. Damit landet Berlin europaweit auf Platz vier. Noch höher liegen nur Genf, Amsterdam und Erfurt.

Die Ergebnisse werfen viele Fragen auf: Warum liegen deutsche Städte so weit vorne? Was sagt eine solche Abwasseranalyse überhaupt aus? Welche Rolle spielt die teilweise Legalisierung von Cannabis in Deutschland? Und was bedeutet das aus medizinischer, gesellschaftlicher und politischer Sicht?

EU-Studie: So wird Cannabis im Abwasser gemessen

Die Untersuchung stammt von der EU-Drogenagentur EUDA. Sie analysiert seit Jahren Abwasserproben aus europäischen Städten. Ziel ist es, den tatsächlichen Konsum verschiedener Substanzen möglichst objektiv zu erfassen.

Im Gegensatz zu Umfragen, bei denen Menschen ihren Konsum häufig verschweigen oder unterschätzen, liefert die Abwasseranalyse reale Daten. Dafür werden 24-Stunden-Proben aus Kläranlagen entnommen und anschließend im Labor untersucht.

Bei Cannabis suchen die Forscher nicht direkt nach THC, sondern nach THC-COOH. Das ist das wichtigste Abbauprodukt von THC, also jenem Wirkstoff, der für die berauschende Wirkung von Cannabis verantwortlich ist.

Faktenbox: Was bedeutet THC-COOH?

THC-COOH entsteht, wenn der Körper THC abbaut. Es wird über den Urin ausgeschieden und gelangt dadurch ins Abwasser. Je mehr THC-COOH in einer Stadt gemessen wird, desto höher ist der geschätzte Cannabis-Konsum der Bevölkerung.

Die Einheit der Messung lautet mg/1000p/day. Das bedeutet: Milligramm Cannabis-Abbauprodukt pro 1.000 Einwohner und Tag.

Die Städte mit den höchsten Cannabis-Werten in Europa

Die aktuelle Untersuchung zeigt deutlich, dass sich der Cannabis-Konsum in Europa regional stark unterscheidet. Besonders auffällig ist die hohe Konzentration in Städten aus Deutschland, den Niederlanden und Slowenien.

Hier die 20 Städte mit den höchsten gemessenen Cannabis-Werten im Abwasser:

  1. Genf, Schweiz
  2. Amsterdam, Niederlande
  3. Erfurt, Deutschland
  4. Berlin, Deutschland
  5. Hamburg, Deutschland
  6. Nürnberg, Deutschland
  7. Maribor, Slowenien
  8. Ljubljana, Slowenien
  9. Frankfurt am Main, Deutschland
  10. Novo Mesto, Slowenien
  11. Oslo, Norwegen
  12. Esbjerg, Dänemark
  13. Budweis, Tschechien
  14. Magdeburg, Deutschland
  15. Mainz, Deutschland
  16. Hannover, Deutschland
  17. Barcelona, Spanien
  18. Lissabon, Portugal
  19. Rotterdam, Niederlande
  20. Bern, Schweiz

Damit stammen sieben der 20 Städte direkt aus Deutschland. Das zeigt: Deutschland spielt beim Cannabis-Konsum in Europa mittlerweile eine deutlich größere Rolle als noch vor einigen Jahren.

Warum deutsche Städte so weit vorne liegen

Dass deutsche Städte im europäischen Vergleich so hohe Werte erreichen, hat mehrere mögliche Gründe:

  • Die Zahl der Cannabis-Konsumenten ist in Deutschland in den vergangenen Jahren gestiegen.
  • Cannabis wird gesellschaftlich stärker akzeptiert.
  • Seit 2024 ist Cannabis für Erwachsene in Deutschland teilweise legal.
  • Durch die Legalisierung sprechen mehr Menschen offen über ihren Konsum.
  • Vor allem in Großstädten ist Cannabis leicht verfügbar.

Hinzu kommt, dass viele deutsche Städte eine junge Bevölkerung, Universitäten und eine ausgeprägte Ausgehkultur haben. Gerade in solchen Städten liegen die Werte oft besonders hoch.

Faktenbox: Berlin im Vergleich

Berlin erreicht 172 Milligramm THC-COOH pro 1.000 Einwohner und Tag. Das liegt deutlich über vielen anderen europäischen Großstädten. Städte wie Paris, Rom oder Wien liegen niedriger.

Welche Rolle spielt die Cannabis-Legalisierung?

Seit April 2024 dürfen Erwachsene in Deutschland unter bestimmten Bedingungen Cannabis besitzen und konsumieren. Erlaubt sind bis zu 50 Gramm Cannabis zuhause sowie der private Eigenanbau von bis zu drei Pflanzen.

Viele Menschen vermuten deshalb, dass die steigenden Werte im Abwasser direkt mit der Legalisierung zusammenhängen. Ganz so einfach ist die Sache allerdings nicht.

Die EU-Studie zeigt nämlich, dass die Cannabis-Werte im europäischen Durchschnitt zwischen 2024 und 2025 weitgehend stabil geblieben sind. In einigen Städten stiegen die Werte, in anderen gingen sie zurück.

Von den 63 Städten, für die Vergleichsdaten vorliegen:

  • 21 Städte verzeichneten einen Anstieg
  • 28 Städte zeigten einen Rückgang
  • 14 Städte blieben stabil

Das bedeutet: Die Legalisierung führt nicht automatisch zu einem sprunghaften Anstieg des Konsums. Vielmehr scheint sie vor allem dafür zu sorgen, dass bestehender Konsum sichtbarer wird.

Mehr Transparenz statt mehr Konsum?

Viele Experten gehen davon aus, dass die Legalisierung vor allem einen Vorteil hat: Sie macht den tatsächlichen Konsum messbar und kontrollierbar.

Vor der Legalisierung war Cannabis zwar verboten, wurde aber trotzdem konsumiert. Die hohe Position deutscher Städte im europäischen Vergleich deutet darauf hin, dass der Konsum bereits vor der Gesetzesänderung weit verbreitet war.

Die Abwasserdaten liefern deshalb ein ehrlicheres Bild als offizielle Statistiken oder Befragungen.

Gerade für Politik, Suchthilfe und Gesundheitsbehörden ist das wichtig. Nur wenn bekannt ist, wie viel Cannabis tatsächlich konsumiert wird, lassen sich passende Präventionsmaßnahmen entwickeln.


Über den Autor: Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber

*** Anzeige *** (*)
Hier könnte deine Reklame stehen!>

Werbung

CSC Connect - Full-Service für Cannabis-Anbauvereinigungen *
20% Rabatt mit dem Code METALLER20 bei Nordicoil.de (ext) *
Werbung buchen!
Dutch Passion Cannabissamen *
Cannabis Akademie Deutschland Kurse *
Jetzt Cannabis-Domains kaufen!
* = Affiliatelinks

*** Anzeige ***

Kaufe .de Cannabis-, Hanf- und CBD-Domains und investiere in eine grüne Zukunft!

Sichere dir jetzt deine Cannabis Wunschdomain bevor es jemand anderes tut!

Hier günstig Cannabis-Domains kaufen!

Verkauf solange verfügbar – Änderungen und Zwischenverkauf vorbehalten.


CSC Connect - Full-Service für Cannabis-Anbauvereinigungen (*)

Full-Service für Cannabis-Anbauvereinigungen - jetzt hier klicken, informieren, buchen ...*


Was die Abwasseranalyse wirklich aussagt und was nicht

So spannend die Ergebnisse auch sind: Die Abwasseranalyse hat klare Grenzen.

Sie kann zeigen, wie viel Cannabis insgesamt in einer Stadt konsumiert wird. Sie kann aber nicht beantworten:

  • Wie viele Menschen konsumieren
  • Wie oft einzelne Personen konsumieren
  • Ob vor allem Gelegenheitskonsumenten oder Dauerkonsumenten beteiligt sind
  • Wie hoch der THC-Gehalt des konsumierten Cannabis war
  • Ob das Cannabis legal oder illegal beschafft wurde

Auch medizinischer Cannabis-Konsum fließt in die Werte ein. Seit der Reform in Deutschland erhalten immer mehr Patienten Cannabis auf Rezept. Das kann ebenfalls zu höheren Werten beitragen.

Faktenbox: Medizinisches Cannabis

Patienten mit chronischen Schmerzen, Multipler Sklerose, Appetitlosigkeit oder Schlafstörungen können in Deutschland medizinisches Cannabis erhalten. Diese legale Nutzung wird in der Abwasseranalyse nicht von Freizeitkonsum unterschieden.

Warum Erfurt sogar vor Berlin liegt

Besonders überraschend ist Platz drei für Erfurt. Die Thüringer Landeshauptstadt liegt vor Berlin, Hamburg und Frankfurt.

Das zeigt, dass nicht nur Millionenstädte hohe Werte erreichen. Auch mittelgroße Städte können auffällig sein. Mögliche Gründe sind:

  • Ein hoher Anteil junger Menschen
  • Studenten und Universitäten
  • Eine lebendige Partyszene
  • Regionale Unterschiede im Konsumverhalten

Die EU-Studie weist ausdrücklich darauf hin, dass selbst innerhalb eines Landes erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen Städten bestehen können.

So konsumieren Menschen in manchen Regionen deutlich mehr Cannabis als in anderen. Das hängt häufig mit Alter, Lebensstil, Nachtleben und sozialer Struktur zusammen.

Deutschland auch bei anderen Drogen weit vorne

Die Untersuchung befasst sich nicht nur mit Cannabis. Analysiert wurden außerdem Kokain, Amphetamine, Methamphetamine, MDMA und Ketamin.

Auch hier fällt Deutschland auf. Vor allem bei Amphetaminen und Ketamin liegen deutsche Städte im europäischen Vergleich weit vorne.

Beim Kokain-Konsum dominieren dagegen vor allem Städte in Belgien, Spanien und den Niederlanden.

Die höchsten Kokain-Werte wurden in west- und südeuropäischen Städten gemessen. Besonders betroffen sind Belgien, die Niederlande und Spanien.

Bei Cannabis ist das Bild anders: Hier dominieren die Niederlande, Deutschland und Slowenien.

Cannabis bleibt die am häufigsten konsumierte Droge Europas

Laut EUDA haben rund 24 Millionen Europäer im vergangenen Jahr Cannabis konsumiert. Das entspricht etwa 8,4 Prozent aller Erwachsenen zwischen 15 und 64 Jahren.

Damit bleibt Cannabis die mit Abstand am häufigsten konsumierte Substanz in Europa.

Im Vergleich dazu ist der Konsum von Kokain, MDMA oder Methamphetamin deutlich geringer.

Die Abwasseranalyse bestätigt dieses Bild. THC-COOH wurde in allen untersuchten europäischen Städten nachgewiesen.

Aus deutscher Sicht bedeutet das …

Aus deutscher Sicht sind die Ergebnisse besonders interessant, weil sie zeigen, dass Deutschland längst zu den wichtigsten Cannabis-Märkten Europas gehört.

Die teilweise Legalisierung verändert dabei vor allem den Umgang mit Cannabis. Statt Verdrängung und Tabuisierung stehen nun Regulierung, Aufklärung und Kontrolle stärker im Mittelpunkt.

Die hohen Werte im Abwasser zeigen aber auch, dass Deutschland noch vor großen Herausforderungen steht:

  • Wie lässt sich der Schwarzmarkt zurückdrängen?
  • Wie können Konsumenten besser aufgeklärt werden?
  • Wie gelingt Jugendschutz?
  • Wie wird problematischer Konsum früh erkannt?
  • Wie kann medizinisches Cannabis klar vom Freizeitkonsum getrennt werden?

Gerade weil Cannabis inzwischen legaler geworden ist, braucht es mehr Informationen statt weniger. Menschen müssen wissen, welche Risiken bestehen, wie sich THC auf die Psyche auswirken kann und welche Konsummuster problematisch werden können.

Die medizinischen Grenzen von Cannabis

Cannabis wird oft entweder verharmlost oder dramatisiert. Beides hilft nicht weiter.

Fakt ist: Cannabis kann medizinisch sinnvoll sein, etwa bei chronischen Schmerzen, Schlafproblemen oder Spastiken. Gleichzeitig ist Cannabis keine harmlose Substanz.

Besonders hohe THC-Mengen können folgende Risiken mit sich bringen:

  • Angstzustände
  • Panikattacken
  • Konzentrationsprobleme
  • Abhängigkeit
  • Psychische Belastungen
  • Erhöhtes Risiko bei Jugendlichen

Vor allem Jugendliche und Menschen mit psychischen Vorerkrankungen gelten als besonders gefährdet. Deshalb bleibt Jugendschutz auch nach der Legalisierung ein zentrales Thema.

Faktenbox: Cannabis ist nicht für jeden geeignet

Menschen unter 25 Jahren, Schwangere sowie Personen mit psychischen Erkrankungen sollten auf Cannabis möglichst verzichten oder ärztlichen Rat einholen.

Warum die Studie politisch so wichtig ist

Die EU-Studie liefert erstmals ein sehr genaues Bild darüber, wie sich der Cannabis-Konsum in Europa entwickelt. Gerade in einer Zeit, in der immer mehr Länder über eine Legalisierung nachdenken, sind solche Daten wertvoll.

Die Ergebnisse zeigen:

  • Cannabis wird bereits in fast allen europäischen Ländern konsumiert.
  • Verbote verhindern den Konsum nur begrenzt.
  • Deutschland zählt inzwischen zu den Ländern mit den höchsten Werten.
  • Eine kontrollierte Regulierung könnte sinnvoller sein als eine reine Verbotspolitik.

Vor allem die hohen Werte in Deutschland sprechen dafür, dass eine weltweite Diskussion über eine vollständige Legalisierung weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Wer Cannabis reguliert statt verbietet, kann Qualität kontrollieren, Jugendschutz verbessern und den Schwarzmarkt schwächen. Länder wie Kanada oder Teile der USA zeigen bereits, dass ein legaler Markt funktionieren kann.

Gleichzeitig macht die Studie deutlich, dass Legalisierung allein kein Allheilmittel ist. Entscheidend ist, wie gut Regulierung, Prävention und Aufklärung umgesetzt werden.

Kann die Abwasseranalyse künftig noch wichtiger werden?

Die Antwort lautet eindeutig: ja.

Abwasseranalysen gelten inzwischen als eines der wichtigsten Instrumente, um Drogenkonsum in Echtzeit zu beobachten. Sie liefern schneller und oft genauer Daten als klassische Befragungen.

In Zukunft könnten solche Untersuchungen noch häufiger eingesetzt werden, etwa um:

  • Neue Trends beim Cannabis-Konsum früh zu erkennen
  • Die Wirkung von Legalisierungen zu überprüfen
  • Neue psychoaktive Stoffe schneller zu entdecken
  • Präventionsmaßnahmen gezielter zu planen

Auch in Deutschland dürfte die Bedeutung solcher Analysen wachsen. Gerade nach der Cannabis-Reform werden Politik und Wissenschaft genau beobachten, wie sich der Konsum entwickelt.

Fazit: Deutschland gehört beim Cannabis-Konsum zur europäischen Spitze

Die aktuelle EU-Studie zum Cannabis im Abwasser zeigt deutlich: Deutschland zählt inzwischen zu den europäischen Spitzenreitern. Gleich sieben deutsche Städte finden sich unter den Top 20. Berlin liegt auf Platz vier, Erfurt sogar auf Platz drei.

Die Ergebnisse bedeuten aber nicht automatisch, dass die Legalisierung zu mehr Konsum geführt hat. Vielmehr zeigen sie, dass Cannabis bereits seit Jahren ein fester Bestandteil der gesellschaftlichen Realität ist.

Die Abwasseranalyse liefert dabei einen ehrlichen Blick auf die tatsächliche Situation. Sie zeigt, wo besonders viel konsumiert wird, welche Städte auffallen und wie sich der Markt verändert.

Für Deutschland und Europa wird das Thema deshalb auch in den kommenden Jahren wichtig bleiben. Vor allem, wenn die Diskussion über eine vollständige Legalisierung von Cannabis weltweit weiter an Fahrt gewinnt.

Kurze Zusammenfassung

Die neue EU-Abwasserstudie zeigt, dass Deutschland beim Cannabis-Konsum europaweit weit vorne liegt. Berlin, Hamburg, Nürnberg und weitere deutsche Städte gehören zu den Spitzenreitern. Gemessen wird das Cannabis-Abbauprodukt THC-COOH im Abwasser. Die Daten liefern einen realistischen Blick auf den tatsächlichen Konsum. Sie sprechen dafür, dass Cannabis in Europa längst gesellschaftliche Realität ist und eine kontrollierte Regulierung sinnvoller sein könnte als reine Verbote.

Quelle: EUDA, „Wastewater analysis and drugs — a European multi-city study“, Stand 18. März 2026.

Quellen / Infos: https://www.euda.europa.eu/publications/pods/waste-water-analysis_en

———-

Autor und Bild: Canna-Chad Gregor Paul Thiele

Kein Anspruch / Gewähr auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der News bzw. Pressemeldung

Beachte hierzu auch den medizinischen Haftungsausschluss!

Nach oben scrollen