Zum alten Grenzstein DÖ 22 (Döbra – Schönwald – Döbraberg)

Herzlich willkommen, liebe Wanderfreunde! Heute möchte ich euch zu einer speziellen Tour einladen: Dem FrankenwaldSteigla (ehemals DÖ 22), der uns zu einem alten Grenzstein führt.

Entdeckungstour Zum alten Grenzstein DÖ 22

Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)
Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)

Eine Reise voller Geschichte, Natur und atemberaubenden Aussichten. Der Frankenwald, ein wahres Paradies für Wanderlustige, hält viele Überraschungen für uns bereit. Tiefgrüne Wälder, offene Lichtungen und beeindruckende Hochflächen formen das wunderschöne Landschaftsbild, das uns in seinen Bann zieht. Doch nicht nur die Weitsicht bis zum Fichtelgebirge und ins Vogtland vom höchsten Punkt des Frankenwaldes, dem Döbraberg, wird uns den Atem rauben. Folgt mir auf unserer Reise durch Geschichte und Natur!

Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)
Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)

Eine Zeitreise durch die Frankenwaldlandschaft

Unsere Wanderung „Zum alten Grenzstein“ führt uns durch eine Vielfalt von Landschaften und offenbart spannende Geschichten von Grenzen und Freiheit. Wir entdecken im Thronbachtal einen alten Grenzstein aus dem Jahr 1686, der mit den Wappen des Hochstifts Bamberg und der Markgrafschaft Bayreuth verziert ist. Ein Stück Geschichte, das uns tief in die Vergangenheit zurückführt und uns zeigt, wie diese Grenze einst katholisches und evangelisches Land trennte, eine Trennung, die bis heute in der vorherrschenden Konfession der Dorfbewohner sichtbar ist.

Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)
Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)

Der Weg zum unvergesslichen Wandererlebnis

Unsere Entdeckungstour beginnt am Parkplatz am Ortsende von Döbra, von wo aus wir uns auf eine Reise durch stille Wald- und Feldwege, grüne Talauen und ländliche Dorfansichten begeben. Einen Abstecher zur neugotischen Kirche in Döbra sollten wir nicht verpassen – sie ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr für Besucher geöffnet. Beim Erklimmen des Döbrabergs erwartet uns ein atemberaubender Rundblick vom Prinz-Luitpold-Turm. Die Wanderung kann in beide Richtungen unternommen werden, aber für heute habe ich eine Begehung im Uhrzeigersinn geplant.

Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)
Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)

Höhepunkte unserer Entdeckungstour

Zu den Highlights unserer Wanderung zählen der historische Grenzstein im Thronbachtal, die Hohe Straß – ein alter Handelsweg von Bamberg nach Prag – und natürlich der Prinz-Luitpold-Turm auf dem Döbraberg, der uns eine faszinierende Rundsicht bietet. Nicht zu vergessen die Panoramahütte der Ortsgruppe Schwarzenbach am Wald des Frankenwaldvereins, die uns ebenfalls einen traumhaften Ausblick ermöglicht.

Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)
Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)

Unser Weg durch den Frankenwald im Detail

Wir starten vom Parkplatz aus ins Dorf Döbra und machen einen kurzen Abstecher in die Bartholomäuskirche. Dann geht es durch den sogenannten „Katzenschwanz“ hinab in den Talgrund des Döbrabaches. Unser Weg führt uns weiter durch malerische Wälder, über Feldwege, vorbei an idyllischen Teichanlagen und Bio-Bauernhöfen. Ein kurzer Aufstieg bringt uns zur Hohen Straß, der wir bis zur Staatsstraße Schwarzenbach – Helmbrechts folgen.

Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)
Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)

Der Aufstieg zum Gipfel des Döbrabergs

Nach der Überquerung der Staatsstraße tauchen wir in einen wunderschönen Buchenwald ein und genießen vom Aussichtspunkt aus den Blick zum Fichtelgebirge, bis wir zur Schutzhütte der Ortsgruppe Döbra des Frankenwaldvereins gelangen. Unser nächstes Ziel ist der Döbraberg, den wir über den Parkplatz und dem oberen Rundweg erreichen. Ein kurzer Abstecher lohnt sich zum wohl schönsten Aussichtspunkt des Döbraberges oberhalb der Bergwachthütte.

Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)
Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)

Das Döbrabergplateau und der Prinz-Luitpold-Turm

Bald erreichen wir das Döbrabergplateau (794 m), das „Dach des Frankenwaldes“, mit dem beeindruckenden Prinz-Luitpold-Turm. Hier eröffnet sich uns ein herrlicher Rundblick vom Fichtelgebirge über den nordwestlichen Frankenwald bis zum Thüringer Wald und ins Vogtland. Danach geht es weiter vorbei an der Radarstation zur Fahrstraße nach Döbra.

Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)
Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)

Der Rückweg und einkehren im Frankenwald

Nach etwa 100 Metern verlassen wir die Fahrstraße und machen uns auf den Weg zur Panoramahütte der Ortsgruppe Schwarzenbach am Wald des Frankenwaldvereins. Von hier aus folgen wir dem Weg, der uns einen Blick auf die Ortschaften Schwarzenbach am Wald, Straßdorf, Lippertsgrün und Naila ermöglicht. Nachdem wir die frühere Straße von Döbra nach Schwarzenbach am Wald erreicht haben, folgen wir einem Feldweg, der einst von Fabrikarbeitern genutzt wurde, die zur Textilfirma ERBA liefen.

Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)
Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)

Unser Zielort ist Döbra, wo wir schließlich wieder in die Ortsmitte und zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zurückkehren. Die Gaststätte Synderhauf lädt uns ein, den Tag gemütlich auf der Terrasse ausklingen zu lassen und das Erlebte Revue passieren zu lassen. Nun sind wir am Ende unserer Reise angelangt und freuen uns auf das nächste Abenteuer im Frankenwald!

Genaue Wegbeschreibung und weitere Infos: https://www.frankenwald-tourismus.de/detail/id=6087fb3d0d7ea872058c978e


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Die Sage zum Zum alten Grenzstein DÖ 22

Einst lebte in den Tiefen des Frankenwaldes ein Mann namens Sachsenpaule, der bekannt für seine abenteuerlichen Wanderungen und seine Faszination für alte Sagen und Geheimnisse war. Eines Tages hörte er von einer unheimlichen Legende, die sich um den „Zum alten Grenzstein“-Weg rankte. Es hieß, es gäbe dort einen radioaktiven Grenzstein, dessen unergründliche Kräfte diejenigen heimsuchen, die es wagen, seinen Ursprung zu ergründen. Von der Geschichte gepackt und fest entschlossen, das Geheimnis zu lüften, machte sich Sachsenpaule auf den Weg in den finsteren Wald.

An einem trüben, nebligen Morgen begann Sachsenpaule seine Wanderung entlang des alten Grenzstein-Weges. Der nebelverhangene Wald schien zu dieser Stunde noch düsterer als gewöhnlich, doch das ließ ihn nicht zögern. Auf seinem Weg kam er an zahlreichen alten Grenzsteinen vorbei, die von längst vergessenen Epochen erzählten. Doch keiner von ihnen strahlte die unheimliche Aura aus, die er suchte.

Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)
Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)

Als die Sonne langsam unterging, erreichte Sachsenpaule das Thronbachtal, wo der besagte radioaktive Grenzstein verborgen sein sollte. Er fühlte eine eisige Kälte, die ihm durch Mark und Bein drang, während er sich seinem Ziel näherte. Schließlich entdeckte er den Stein, auf dem die Wappen des Hochstifts Bamberg und der Markgrafschaft Bayreuth verwittert zu sehen waren. Sachsenpaule konnte es kaum glauben: Vor ihm lag der radioaktive Grenzstein, von dem die alten Legenden sprachen.

Doch je näher er dem Stein kam, desto intensiver wurde die Kälte, die ihn umgab. Das beklemmende Gefühl, von unsichtbaren Augen beobachtet zu werden, nahm zu, und ein merkwürdiges Flüstern, das kaum wahrnehmbar durch die Baumwipfel hallte, erfüllte die Luft. Sachsenpaule hatte das Gefühl, als ob etwas Unbekanntes und Unerklärliches von diesem Stein ausging, etwas, das den normalen Gesetzen der Natur zu widersprechen schien.

Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)
Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)

Mit jedem Schritt, den Sachsenpaule näher an den Grenzstein herantrat, verschwamm die Grenze zwischen Realität und Wahnsinn immer mehr. Die Bäume um ihn herum schienen plötzlich eine eigene Persönlichkeit zu besitzen, und er konnte hören, wie sie untereinander flüsterten. In den Schatten huschten unerklärliche Gestalten, die sich in den dunklen Winkeln des Waldes verbargen. Er fühlte sich, als ob er in die tiefsten Abgründe eines kosmischen Schreckens hinabgestoßen worden wäre.

Die Legende besagte, dass der Stein von einer alten Macht aus den Tiefen der Erde stammte, einer Macht, die älter war als die Menschheit selbst. Es hieß, dass ein Wesen aus einer anderen Dimension, das von radioaktiver Energie durchdrungen war, den Stein einst auf die Erde gebracht hatte, um als Pforte zu dienen. Dieses Wesen, das jenseits der Vorstellungskraft der Menschen lag, wartete darauf, dass ein Unwissender die unsichtbare Barriere durchbrach, die den Stein umgab, um in unsere Welt einzudringen und sie zu beherrschen.

Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)
Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)

Von einer Mischung aus Furcht und Neugierde getrieben, beschloss Sachsenpaule, die unsichtbare Barriere zu durchbrechen, um das Geheimnis des radioaktiven Grenzsteins zu lüften. Als er den Stein berührte, durchfuhr ihn ein überwältigendes Gefühl der Kälte, und seine Sinne wurden von einer gewaltigen Flut fremdartiger Eindrücke überwältigt. Eine Vision von kosmischem Schrecken erfüllte seinen Geist, und er erkannte, dass die Legende wahr war: Das Wesen aus der anderen Dimension hatte die Schwelle überschritten und war nun in seiner Welt angekommen.

Sachsenpaule spürte, wie das fremde Wesen Besitz von seinem Körper und Geist ergriff, und er wusste, dass er dem unfassbaren Grauen nicht entkommen konnte. Die Flüche und das unergründliche Wissen, das dieses Wesen in sich trug, begannen, seinen Verstand zu zersetzen, und er verlor jeglichen Bezug zur Realität.

Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)
Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)

Der Wald um ihn herum verwandelte sich in ein Labyrinth aus Schatten und verschwommenen Visionen, und Sachsenpaule irrte ziellos umher, während das Wesen aus der anderen Dimension immer mehr Kontrolle über ihn gewann. Die Bäume und Gestalten, die ihm zuvor Angst eingejagt hatten, waren nichts im Vergleich zu dem unaussprechlichen Schrecken, der nun sein Innerstes erfüllte.

In den darauffolgenden Tagen und Wochen durchstreifte Sachsenpaule den Frankenwald, während sein Verstand immer weiter verfiel und das fremde Wesen immer mächtiger wurde. Die Bewohner der umliegenden Dörfer hörten von den unheimlichen Ereignissen und begannen, den Wald und den „Zum alten Grenzstein“-Weg zu meiden, aus Angst vor dem unaussprechlichen Grauen, das dort lauerte.

Und so wandert Sachsenpaule noch heute durch den Frankenwald, eine verlorene Seele, die dem Schrecken des radioaktiven Grenzsteins zum Opfer gefallen ist. Seine Legende ist eine Mahnung an alle, die es wagen, die uralten Geheimnisse des Waldes zu erforschen: Manche Dinge sind besser im Verborgenen gelassen, und der Preis, den man für das Wissen um sie zahlt, kann höher sein, als man sich vorstellen kann. Denn in den Schatten des Frankenwaldes lauert das Unaussprechliche, und jene, die es herausfordern, sind dazu verdammt, für immer in den Abgründen des Wahnsinns zu wandeln.

Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)
Zum Alten Grenzstein DÖ 22 (FrankenwaldSteigla)

Hier noch ein paar Daten zum Zum alten Grenzstein DÖ 22

Zum alten Grenzstein DÖ 22 (Döbra – Schönwald – Döbra)

Dauer der Wanderung: 01:54 Stunden
Länge der Wanderstrecke: 9,42 km
Durchnittsgeschwindigkeit: 5,0 km/h
Höhenmeter Aufstieg: 230 m
Höhenmeter Abstieg: 220 m

Die Wanderung findest Du auch bei komoot …

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Autor: Michael Färber

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