Cannabis-Konsum mit besserem und häufigerem Sex verbunden?

In der modernen Wissenschaft wird zunehmend der Einfluss von Cannabis auf die menschliche Sexualität erforscht.

Die Verbindung zwischen Cannabis und Sexualität

Cannabis-Konsum mit besserem und häufigerem Sex verbunden?
Cannabis-Konsum mit besserem und häufigerem Sex verbunden?

Eine kürzlich veröffentlichte wissenschaftliche Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Psychopharmacology wirft ein neues Licht auf dieses komplexe Thema. Die Autoren, ein Forschungsteam des Gonda Multidisciplinary Brain Research Center an der Bar-Ilan Universität in Israel, haben umfassende akademische Studien zu diesem Thema analysiert und festgestellt, dass Cannabis im Allgemeinen mit einer erhöhten sexuellen Aktivität sowie gesteigertem sexuellen Verlangen und Genuss in Verbindung gebracht wird.

Positive Aspekte von Cannabis auf die Sexualität

Die Forschung zeigt, dass Cannabis das Potenzial hat, sexuelles Vergnügen zu steigern, Hemmungen zu reduzieren, Angst und Scham zu lindern und die Intimität und Verbindung mit sexuellen Partnern zu fördern. Diese Beobachtungen legen nahe, dass Cannabis bemerkenswerte Effekte auf sexuelle Erlebnisse haben kann. Insbesondere wird berichtet, dass es das Vergnügen bei der Masturbation erhöht und die sensorischen Erlebnisse während sexueller Begegnungen verstärkt.

Dosierung und Häufigkeit: Schlüsselfaktoren für sexuelle Zufriedenheit

Interessanterweise deuten die Studien darauf hin, dass niedrigere Dosen von Cannabis am besten für die sexuelle Zufriedenheit geeignet sein könnten, während höhere Dosen tatsächlich zu einer Abnahme des Verlangens und der Leistung führen können. Die Forscher fanden heraus, dass die Dosierung und Häufigkeit der Cannabisnutzung modulierende Faktoren in den Auswirkungen von Cannabis auf sexuelle Erlebnisse sind. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer genaueren Untersuchung, um ein tieferes Verständnis der optimalen Dosierungen und Konsumfrequenzen zu erlangen.

Unterschiedliche Auswirkungen bei Männern und Frauen

Die Ergebnisse bezüglich der sexuellen Funktionen von Männern und Frauen, die Cannabis konsumieren, sind unterschiedlich und teilweise widersprüchlich. Bei Frauen scheint Cannabis oft positive sexuelle Effekte zu haben, einschließlich der Linderung von Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs. Bei Männern hingegen sind die Studienergebnisse geteilt; einige Studien deuten darauf hin, dass Cannabis Erektionsstörungen, vorzeitige oder verzögerte Ejakulation verursachen kann, während andere das Gegenteil behaupten.


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Über den Autor: Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber

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Forschungsbedarf und zukünftige Perspektiven

Die Forschung zu Cannabis und Sexualität ist noch nicht abschließend und weist auf einen dringenden Bedarf an weiteren Untersuchungen hin, insbesondere mit einem Fokus auf die Standardisierung der Frequenzmessung und die Kontrolle von mehr Variablen. Die Autoren der Übersichtsarbeit betonen, dass weiterführende Forschung notwendig ist, um die wissenschaftliche Kenntnis der Auswirkungen von Cannabis auf die Sexualität zu erweitern. Diese Erkenntnisse könnten dazu beitragen, mögliche negative Auswirkungen zu mindern und positive menschliche Erfahrungen zu fördern.

Klinische und anekdotische Belege für die Wirkung von Cannabis

Einige der in der Studie zitierten Forschungen stammen von klinischen Sexologen und Cannabis-Spezialisten, die beobachtet haben, dass Cannabis die Leichtigkeit und Häufigkeit von Orgasmen bei Frauen verbessern kann. Mehr als 70 Prozent der befragten Erwachsenen gaben an, dass Cannabis vor dem Sex das Verlangen steigerte und die Orgasmen verbesserte, während 62,5 Prozent sagten, dass Cannabis das Vergnügen bei der Masturbation erhöhte.

Die Rolle von Cannabis in der medizinischen Welt und im sozialen Kontext

Die wachsende Evidenz dafür, dass Cannabis die sexuelle Funktion verbessern kann, unabhängig von Geschlecht oder Geschlechtsidentität, führt zu einer breiteren Akzeptanz und möglichen medizinischen Anwendungen. Die Ergebnisse dieser und anderer Studien könnten dazu beitragen, Cannabis in einem neuen Licht zu sehen – nicht nur als Freizeitdroge, sondern auch als möglicherweise wertvolles Instrument zur Verbesserung der Lebensqualität in verschiedenen Aspekten, einschließlich der sexuellen Gesundheit.

Quelle / Infos: https://www.marijuanamoment.net/marijuana-use-linked-to-better-and-more-frequent-sex-study-finds-but-dosage-is-critical/

Bitte hierzu unbedingt den Haftungsausschluss und Hinweis zu medizinischen Fragen beachten: Bitte hier lesen!

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Autor und Bild: Canna-Chad Gregor Paul Thiele

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