Harm Reduction (Schadensminderung) bei Drogenkonsum

Der Gebrauch von zum Beispiel Cannabis fängt manchmal schon in jungen Jahren an und/oder wird hoch dosiert und über viele Jahre regelmäßig konsumiert. Folgen des Cannabiskonsums sind möglich, sodass sich sowohl körperliche als auch psychische Beeinträchtigungen bemerkbar machen können. In diesem Zusammenhang tritt der Begriff Harm Reduction auf.

Was ist Harm Reduction?

Harm Reduction (Schadensminderung) bei Drogenkonsum
Harm Reduction (Schadensminderung) bei Drogenkonsum

Er beinhaltet Arbeitsweisen, Techniken oder Methoden, um Schäden, die Du durch die Anwendung psychoaktiver Drogen bekommen kannst, zu minimieren – wenn Du nicht auf Drogen verzichten kannst oder willst. Das Ziel ist nicht den Gebrauch von Drogen zu verbieten, sondern es erst nicht zu gesundheitlichen Schäden kommen zu lassen.

Es geht nicht nur um einzelne Personen, sondern auch um die Gesellschaft. So gesehen ist Harm Reduction ein politisches und therapeutisches Instrument. Denn nicht jeder teilt die Meinung, dass nach dem Konsum von Cannabis gesundheitliche Schäden eintreten. Oft ist von einem Vergleich zwischen Cannabis und Alkohol zu hören, wobei Alkohol die größere Gefahr sei.

Die Vorteile von Harm Reduction

Schadensmindernde Verhaltensweisen beziehen sich zum Beispiel auf die Teilnahme im Straßenverkehr, denn nach dem Gebrauch von Cannabis solltest Du eine bestimmte Zeit warten. Tabak und Hanf in Kombination führen zu einer größeren Sucht und die Atemwege leiden unter den Schadstoffen.

Deshalb empfiehlt es sich, dass Du einen Vaporizer benutzt. Der frühe Konsum von Drogen in jugendlichem Alter schadet der Entwicklung. Damit sind genauso Probleme beim Lernen gemeint, wodurch Deine Leistungen in der Schule nachlassen. Herz-Kreislauf-Probleme und Schizophrenie sind schwerwiegende Folgen, die Du nicht unterschätzen darfst.



Unter den Hanfpflanzen gibt es Sorten, die unterschiedliche Wirkstoffe enthalten. Es ist deshalb ratsam, neue Produkte vorsichtig auszuprobieren. Ein weiterer Punkt, der sich nachteilig auf die Konsumenten auswirkt, ist die Illegalität von Cannabis. Mittlerweile beschäftigt sich der Bundestag damit, Cannabiskonsum zu legalisieren, indem die Abgabe an Erwachsene zu Genusszwecken erlaubt ist.

So beabsichtigt die Fraktion Die Linke das Betäubungsmittelgesetz zu ändern, um eine Entkriminalisierung von Cannabis zu erreichen. Allerdings ist noch nicht klar, ob eine Legalisierung genau zum Gegenteil führt und zu mehr Hanfkonsum verleitet. Harm Reduction ist als Hinweis für Dich gedacht, falls Du für den Hanfkonsum bist, aber trotzdem auf Dich achtest.


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Sonstiges zu Harmreduction

Den Begriff Harm Reduction, er bedeutet so viel wie Schadensminderung, gibt es seit den Achtzigerjahren. Damals verbreitete sich das Aidsvirus erst sehr schnell unter den Heroinabhängigen sowie in der Bevölkerung. Eine Gefahr waren die verschmutzten Spritzen, doch diesbezüglich gab es im Laufe der Zeit eine Veränderung. Heutzutage erhalten Drogenkonsumenten an verschiedenen Stellen extra steriles Zubehör. Außerdem gibt es Kontaktläden für drogenabhängige Menschen. Hier können sie sich duschen, bekommen etwas zu essen oder sie nutzen den Konsumraum, um Drogen zu nehmen.

Harm Reduction ist deshalb ein Angebot für diejenigen, die es nicht schaffen abstinent zu werden oder nicht wollen. Es geht darum, dass Menschen, die Drogen konsumieren, in ihrer Entscheidung frei sind und nicht bevormundet werden, wenn es um vermeidbare Schäden durch Drogen und dem Zell- und Nervengift Alkohol geht. Harm Reduction ist ein Ansatz mit Hilfsangeboten für, der in vielen Ländern Unterstützung findet, jedoch nicht in Osteuropa.

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Autor: Prodingdsds

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