Cannabis ist nach Alkohol und Tabak die am häufigsten konsumierte Droge weltweit. In den letzten Jahren hat sich jedoch die Konzentration von THC (Δ9-Tetrahydrocannabinol), dem Hauptwirkstoff von Cannabis, insbesondere in den USA und Europa, signifikant erhöht.
Warum die Cannabis-Potenz ein Thema ist
Diese Veränderung wirft Fragen hinsichtlich der psychischen Gesundheit und des Risikos einer Abhängigkeit bei Konsumenten von hochpotentem Cannabis auf.
Die Macht von THC: Ein doppelschneidiges Schwert
THC ist bekannt für seine psychoaktiven Effekte und ist auch der Bestandteil, der für die Dosierungsabhängigkeit der psychotischen Symptome und der Suchtwirkung von Cannabis verantwortlich ist. Experimentelle Studien haben gezeigt, dass THC akute psychotische Symptome in einer dosisabhängigen Weise verursachen kann.
Der Anstieg der THC-Konzentration
In den letzten zehn Jahren hat sich die Konzentration von THC im Straßen-Cannabis mehr als verdoppelt. Diese Zunahme könnte einen Einfluss auf die psychische Gesundheit und das Suchtrisiko von Cannabis-Konsumenten haben.
Studienlage: Das Dreieck der Beweise
Eine kürzlich durchgeführte Studie versuchte, die Beziehung zwischen dem Konsum von hochpotentem Cannabis, der psychischen Gesundheit und dem Risiko einer Abhängigkeit zu verstehen. Die Studie verwendete sowohl subjektive als auch objektive Maßnahmen, um die Cannabis-Potenz zu bestimmen, einschließlich der Präferenzen der Teilnehmer und der tatsächlichen THC-Konzentration in den Cannabis-Proben.
Die Ergebnisse
Die Studie fand heraus, dass eine Vorliebe für hochpotentes Cannabis mit einem leicht erhöhten Risiko für Cannabisabhängigkeit verbunden ist. Interessanterweise fand die Studie keinen Zusammenhang zwischen der THC-Konzentration im Cannabis und dem Abhängigkeitsrisiko. Ebenso gab es schwache Anzeichen für eine geringe Assoziation zwischen Cannabis-Potenz und Depressionen und Angstzuständen, aber keinen Zusammenhang mit psychotischen Symptomen.
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Fazit: Mehr Forschung ist notwendig
Die Studie betont die Notwendigkeit einer verbesserten Methodik in der Cannabis-Forschung. Während Nutzer von hochpotentem Cannabis ein leicht erhöhtes Risiko für problematischen Konsum zeigen könnten, ist die Beweislage insgesamt noch unsicher.
Was bedeutet das für die Zukunft?
Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um das Risiko von psychischen Gesundheitsproblemen und der Entwicklung einer Abhängigkeit bei Konsumenten von hochpotentem Cannabis zu bewerten. Besondere Vorsicht ist geboten, da die Studie nicht in der Lage war, diese Ergebnisse mit objektiven Maßnahmen für die Cannabis-Potenz zu untermauern.
Die komplexe Natur der Beziehung zwischen Cannabis, psychischer Gesundheit und Abhängigkeit macht es notwendig, dass Forschung, Politik und Prävention eng zusammenarbeiten, um effektive Lösungen für dieses drängende gesundheitliche Problem zu finden.
Quelle / weitere Infos: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306460323001351
Weitere Studien zu: Cannabis verursacht keine Psychosen
The Lancet argumentiert, dass die schädlichen Auswirkungen von hochpotentem Cannabis auf die mentale Gesundheit wahrscheinlich überschätzt werden.
https://thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(19)30174-9/fulltext
Psychcentral stellt fest, dass der zugrunde liegende Faktor für Schizophrenie bei Cannabiskonsumenten eher ein erhöhtes familiäres Risiko für Schizophrenie ist, und nicht der Cannabiskonsum an sich.
https://psychcentral.com/news/2013/12/10/harvard-marijuana-doesnt-cause-schizophrenia
National Institute of Health schließt, dass Substanz-induzierte psychotische Störungen wahrscheinlich bei Personen mit hohem familiären Risiko für Substanzmissbrauch und moderatem familiären Risiko für Psychosen auftreten.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31055966/
Psychology Today merkt an, dass die medizinische Wissenschaft nicht genug Daten hat, um eine definitive Aussage darüber zu treffen, ob Marihuana Psychosen induziert.
https://psychologytoday.com/gb/blog/your-brain-food/202104/can-marijuana-cause-psychosis
Very Well Mind deutet darauf hin, dass Menschen mit einer bereits bestehenden psychischen Erkrankung und Substanzkonsum ein höheres Risiko haben, eine durch die Substanz ausgelöste Psychose zu erleiden.
https://verywellmind.com/can-marijuana-cause-psychosis-5200547
UK Advisory Council bestätigt, dass die Mehrheit der jungen Cannabiskonsumenten keine psychotischen Krankheiten entwickelt, es muss also andere prädisponierende Faktoren geben.
https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/119174/acmd-cannabis-report-2008.pdf
Eine weitere Studie zeigt, dass das Risiko von Psychosen durch moderaten Cannabiskonsum nicht stärker als durch Tabakkonsum ist.
https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/20503245221095228
Und weitere Quellen, wie JAMA, konnten keine signifikanten Beziehungen zwischen Cannabiskonsum und dem Auftreten von Psychosen feststellen.
https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2800728?utm_source=For_The_Media&utm_medium=referral&utm_campaign=ftm_links&utm_term=012523&fbclid=IwAR30VL97UaXLY8yIoqkIHNJGOVxY_vkzOr_GfUNrm4Ts33uRHOExaQZEiXg
Eine letzte Quelle behauptet, dass die meisten Neurowissenschaftler Schizophrenie als eine neurodevelopmentale Störung betrachten, die ihre Ursprünge in der Fetalentwicklung hat.
https://ualberta.ca/folio/2018/10/
Bitte hierzu unbedingt den Haftungsausschluss und Hinweis zu medizinischen Fragen beachten: Bitte hier lesen!
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Autor: Canna-Chad Gregor Paul Thiele
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