Cannabis­: Gutachten vergeben und Geschichten aus dem Paulanergarten

Ich sehe die jüngste Entwicklung, dass das Hamburger Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD) den Auftrag des Gesundheitsministeriums erhalten hat, ein Gutachten für die EU-Kommission zu erstellen, das die Legalisierung von Cannabis in Bezug auf Jugendschutz, Verbreitung des Konsums und Bekämpfung des Schwarzmarktes darstellt, als Schritt in die richtige Richtung.

Gutachten zur Cannabis­legalisierung vergeben

Gutachten zur Cannabis­legalisierung vergeben
Gutachten zur Cannabis­legalisierung vergeben

Ich denke, dass die Legalisierung von Cannabis eine effektive Methode ist, um die Ziele der EU-Drogenverträge zu erfüllen. Durch die Legalisierung kann die Kontrolle und Regulierung des Marktes verbessert werden, was dazu beitragen würde, den Verkauf von Cannabis an Minderjährige zu verhindern. Es würde auch dazu beitragen, den Schwarzmarkt einzudämmen, da legale Unternehmen den Verkauf von Cannabis übernehmen würden.

Ich bin jedoch nicht einverstanden mit einigen der Handlungsempfehlungen des ISD, insbesondere mit der empfohlenen Altersgrenze von 21 Jahren und der Kritik am Eigenanbau. Ich denke, dass es wichtig ist, die Verantwortung der Erwachsenen zu respektieren und ihnen die Freiheit zu geben, ihre eigene Entscheidungen zu treffen, was ihre Konsumgewohnheiten betrifft. Der Eigenanbau von Hanf ist eine Möglichkeit, die Kontrolle über die eigene Versorgung mit Cannabis zu haben und auch eine Möglichkeit, die Kosten zu senken.


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Ich denke auch, dass THC-Obergrenzen für Produkte nicht notwendig sind, da dies die Freiheit der Verbraucher einschränkt und die Entwicklung von neuen, innovativen Produkten behindert.

Insgesamt bin ich der Meinung, dass die Legalisierung von Cannabis ein wichtiger Schritt in Richtung einer realistischeren und effektiveren Drogenpolitik ist. Ich hoffe, dass das Gutachten des ISD die EU-Kommission dazu bewegen wird, sich für die Legalisierung von Cannabis einzusetzen.



Geschichten aus dem Paulanergarten der Prohibitionszombies

„Shitstorm“ für Polizei und Politik nach Lügenfeuerwerk und Wissenschaftsleugnung zum Thema Cannabis

Als Hanf-Blogger bin ich enttäuscht, aber leider nicht überrascht, von den jüngsten Berichten über die Aussagen von Polizeibeamten und Politikern zur Problematik der Cannabisfreigabe. Es ist frustrierend zu sehen, dass Polizei und Politik immer noch auf veralteten und falschen Informationen über Cannabis und dessen Auswirkungen basieren.

Die Aussagen, dass die Freigabe von Cannabis ein „No-Go“ oder „für uns unfassbar“ ist, zeigen eine mangelnde Bereitschaft, sich mit den wissenschaftlichen Fakten zu befassen und eine offene Diskussion über die Legalisierung von Cannabis zu führen. Es ist auch beunruhigend zu hören, dass Cannabis als Einstiegsdroge bezeichnet wird, da dies eine längst widerlegte Behauptung ist.

Die Legalisierung von Cannabis kann tatsächlich viele der Probleme, die Polizei und Politik angeblich befürchten, lösen. Durch die Legalisierung kann die Kontrolle und Regulierung des Marktes verbessert werden, was dazu beitragen würde, den Verkauf von Cannabis an Minderjährige zu verhindern. Es würde auch dazu beitragen, den Schwarzmarkt einzudämmen, da legale Unternehmen den Verkauf von Cannabis übernehmen würden.


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Fazit

Ich denke, es ist wichtig, dass Polizei und Politik sich mehr mit den wissenschaftlichen Fakten zu Cannabis auseinandersetzen und eine offene Diskussion über die Legalisierung von Cannabis führen. Es ist an der Zeit, dass wir uns von veralteten und falschen Annahmen über Cannabis verabschieden und uns auf die wissenschaftlich belegten Vorteile der Legalisierung konzentrieren.

Ich hoffe, dass die Kritik von Lesern und Leserinnen des OberpfalzEcho ein Weckruf für Polizei und Politik ist und sie dazu veranlasst, ihre Haltung zur Cannabisfreigabe zu überdenken.

Fast alle Argumente gegen eine Legalisierung von Cannabis wurden bereits wissenschaftlich und empirisch entkräftet oder meist komplett widerlegt.

Überblick zu den Vorteilen, Problemen und Lösungen zum Thema Cannabislegalisierung findet man hier und hier.

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Autor: Canna-Chad Gregor Paul Thiele

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