Studien zu Cannabidiol: Bei welchen Beschwerden kann CBD helfen?

Es ist ein wenig schwierig, die Wirkung von CBD optimal darzulegen, wenn man es nicht als „eierlegende Wollmilchsau“ betrachten will. Verständlicherweise wird Wirkstoffen, Heilmitteln etc., welche eine große Bandbreite an Wirkung haben, also den Anschein erwecken, „für alles“ gut zu sein, eine größere Skepsis entgegengebracht. Aber wo fängt man an, wenn ein Stoff derart vielfältig ist wie das CBD?

Studien zu CBD: Bei welchen Beschwerden kann Cannabidiol helfen?

Studien zu Cannabidiol: Bei welchen Beschwerden kann CBD helfen?
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Bei welchen Beschwerden hilft CBD?

Versuchen wir also, die Wirksamkeit von CBD möglichst nüchtern, emotionslos und wissenschaftlich zu betrachten und mit Studien zu belegen. Ob uns das gelingt, ohne langweilig zu werden? Sehen wir weiter…

Konzentrieren wir uns auf die pharmakologisch belegten Eigenschaften des CBD, die da wären:

• entkrampfend
• entzündungshemmend
• angstlösend
• gegen Übelkeit
• antipsychotisch (wird noch näher untersucht).

CBD bei Schlafstörungen

Jeder, der schon einmal längere Zeit unter Schlaflosigkeit gelitten hat, weiß, welche enorme Beeinträchtigung der Lebensqualität dieser Zustand darstellt. Ohne guten, tiefen Schlaf können Körper und Gehirn nicht in den „Regenerationsmodus“ schalten. Abgesehen davon ist man am nächsten Tag nicht leistungsfähig, was vor allem im Job wieder zu Problemen führt. Natürlich ist nicht jede Ein- und Durchschlafstörung gleich ein Anzeichen einer behandlungsbedürftigen Insomnie, dennoch gilt es, wenn es häufiger vorkommt, der Sache auf den Grund zu gehen.
Wer einen hektischen Alltag hat, bis kurz vor dem Zubettgehen Probleme wälzt, Laptop und Handy noch im Bett benutzt, bis die Augen zufallen, der wird übrigens auch mit der Einnahme von CBD nicht schlagartig von Schlafstörungen kuriert sein.

Wälzt man sich jedoch die ganze Nacht schlaflos umher, findet nur kurzfristig in den Schlaf, um gleich wieder wie gerädert aufzuwachen, und dies über einen längeren Zeitraum hinweg, wird CBD alleine als Problemlösung ebenfalls zu wenig sein. In so einem Fall sollte wirklich mit einem Arzt rückgesprochen werden. Es können verschiedene Erkrankungen oder Medikamentennebenwirkungen hinter der Schlaflosigkeit (Insomnie) stecken.

Abgesehen davon gibt es noch ein paar weitere Ursachen, die ihr beachten solltet, wenn ihr unter Schlafstörungen leidet. Häufige davon sind:

1. zu warme/kalte Temperatur im Schlafzimmer
2. Essen kurz vor dem Schlafengehen
3. ein schnarchender Partner
4. Depressionen/psychische Belastung
5. falsche Matratze
6. zu wenig Dunkelheit im Schlafzimmer

Gibt es keinen greifbaren, erklärbaren Grund für die Schlafprobleme, ist es an der Zeit, ein schlafanstoßendes Mittel auszuprobieren. Natürlich könnt ihr einschlaffördernde Tees, Fußbäder etc. testen, erfahrungsgemäß ist deren Wirkung bei bestehenden Schlafschwierigkeiten jedoch zu gering.


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Warum hilft CBD bei Schlafproblemen?

Ihr erinnert euch bestimmt noch an das Endocannabinoid-System unseres Körpers, mit dem Cannabinoide interagieren. CBD kann so also unser zentrales Nervensystem beeinflussen. Das tut es auf folgende Weise:

• es beruhigt
• eventuell vorhandene Ängste werden gelindert
• der Schlaf wird tiefer
• die Schlafphasen verlängern sich

Außerdem spielt es bei manchen Menschen eine Rolle, dass CBD schmerzlindernd und muskelentspannend wirkt. Wer mit Rückenschmerzen und Verspannungen im Bett liegt, wartet natürlich auch oftmals vergebens auf den ersehnten Schlaf.
Diese Erfahrungen basieren teilweise auf den Berichten von CBD-Nutzern, bzw. wird natürlich auch geforscht. Natürlich nicht so viel, als dass es den Verkauf von Schlafmitteln wesentlich beeinträchtigt… (niemals würde unsere Autorin dahinter eine gewisse Willkür vermuten…). Erforscht wurde jedenfalls, dass das Endocannabinoid-System die Schlafstabilität reguliert (wenn es euch interessiert, der Link zur englischsprachigen Studie findet sich im Anhang). Außerdem gibt es Versuche mit Ratten, deren Schlaf durch CBD reguliert wurde.

Ein relativ neuer Trend wird aus der Schweiz berichtet, die mit dem Thema Cannabinoide recht entspannt umgeht. Hier sind es auffallend viele betagte Menschen, welche die Selbstmedikation mit CBD probieren, um Schlafprobleme und Altersleiden zu lindern.

Als Dosierungsempfehlung bei Schlafproblemen fanden wir im Internet die Einnahme von 25 mg CBD täglich, jedoch wird auch hier dazugesagt, dass man mit der kleinstmöglichen Dosis anfangen soll. Ein weiteres Steigern bis zur maximalen Verzehrempfehlung ist immer möglich.

Übrigens: Sollten die Schlafprobleme mit dem Restless Legs-Syndrom (RLS) zusammenhängen, so kann auch hier die Einnahme von CBD hilfreich sein. Es beruhigt, entspannt und kann zudem auch direkt dort eingreifen, wo das Problem entsteht, nämlich bei den Neurotransmittern im Gehirn. Ein RLS geht nämlich oftmals mit einem Dopamin-Mangel einher.

CBD bei Stress

Stress ist an und für sich keine eigenständige Krankheit, kann aber durchaus die Entstehung begünstigen, wenn er von Dauer ist, Stichwort Burnout. Stress ist ein Faktor, der sich schlecht messen lässt, und auf den jeder Mensch anders reagiert. Wie belastend Stress empfunden wird, hängt auch von der Dauer, der Stärke und der Art der Stressbelastung, sowie von der Stressresistenz der betreffenden Person ab. Da das CBD über das Endocannabinoidsystem Einfluss auf unseren Gehirnstoffwechsel nimmt, kann es durchaus einen positiven Einfluss auf Burnout, Angststörungen oder Depressionen nehmen. Das Endocannabinoidsystem (ECS) ist unter anderem für die Produktion von Serotonin zuständig. Serotonin wiederum steuert sehr wichtige Vorgänge in unserem Körper: Glücksgefühl, Appetit, die Wahrnehmung von Schmerz, das Schlafbedürfnis…

Manche Menschen neigen dazu, bei übermäßigem Stress äußerst ungesunde Arten der Kompensation anzunehmen, beispielsweise übermäßiger Konsum von Alkohol, Nikotin oder anderen Drogen, exzessives Sporttreiben oder Feiern.
Eine unbedenkliche Methode, der Stressbelastung entgegenzuwirken, ist die Einnahme von CBD.

Wie kann CBD bei Stress helfen?

In Stresssituationen werden große Mengen des körpereigenen Botenstoffes Adrenalin ausgeschüttet. Ist der Adrenalinspiegel dauerhaft erhöht, ist dies für unseren Körper schädlich. Das CBD sorgt dafür, dass wir uns beruhigen und toleranter gegenüber Stress werden, somit verringert sich auch die Adrenalinausschüttung. Das hat natürlich auch langfristige Vorteile, denn wie wir wissen, begünstigt Stress auch das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Außerdem arbeitet CBD mit dem Neurotransmitter AEA zusammen, welcher ein körpereigenes Cannabinoid ist und im Grunde genommen die gleichen Funktionen erfüllt wie das CBD. Unter permanentem Stresslevel sinkt jedoch der AEA-Gehalt und freut sich über die Unterstützung von CBD.

An dieser Stelle erwähnen wir auch noch, dass CBD nicht als Mittel der Wahl für Workaholics funktioniert, damit sie relaxt Tag und Nacht durcharbeiten können. Und klarerweise kann CBD die Probleme nicht lösen, die den Stress verursachen. Da chronischer Stress aber unser Immunsystem schwächt, wir an Verdauungsproblemen und Gereiztheit leiden, kann uns CBD zumindest dagegen widerstandsfähiger machen. Und dann fällt uns vielleicht auch die Problemlösung einfach leichter?

Bei leichten Stresssymptomen ist ein 5 %-iges CBD-Öl zu empfehlen, bei deutlicher Belastung kann auch zu 10 %-igem CBD-Öl gegriffen werden. Begonnen wird üblicherweise mit einer Dosis von 3 x 3 Tropfen, nach einer Woche kann die Dosis auf 3 x 4 Tropfen erhöht werden. Bis zu 5 bis 6 Tropfen täglich können eingenommen werden, um die Wirkung weiter zu verbessern.

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CBD-Öl und andere CBD Produkte (Cannabinoide) gegen Fibromyalgie

CBD und Epilepsie

Definitiv beachtenswert ist es, was auf dem Sektor Epilepsie und Anfallserkrankungen passiert. Hier hat es CBD gleich mit einer sehr schweren Erkrankungsform der Epilepsie aufgenommen, dem Lennox-Gastaut-Syndrom. Wenn Kinder an dieser Form der Epilepsie erkranken, sind sie schwer zu therapieren und leiden meistens ihr Leben lang an schweren Anfällen mit Stürzen und daraus resultierenden Verletzungen. Im Rahmen einer Studie in Massachusetts, USA, wurde Patienten zusätzlich zu ihrer üblichen Dosis Antiepileptika 20 mg CBD verabreicht. Die Studienergebnisse legen nahe, dass CBD in Kombination mit anderen Antiepileptika die Anfallshäufigkeit mit Stürzen deutlich verringern konnte.
Epilepsie ist eine sehr vielseitige und komplexe Erkrankungsform, weshalb es auch nicht „das“ Medikament gegen Anfälle gibt. Dennoch berichten Betroffene immer wieder in Foren etc., dass ihnen die Einnahme von CBD zusammen mit ihrer Medikation Erleichterung im Alltag bringt. Die Häufigkeit und Heftigkeit der Krampfanfälle wurde oftmals reduziert.

CBD und Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems mit verschiedenen Symptomen in unterschiedlicher Ausprägung. Da man die genauen Ursachen der Entstehung noch nicht kennt, ist es auch schwierig, eine kausale Therapie zu finden. Vor allem auf der Gebiet der primär progredienten MS, welche ohne Schübe, aber mit (oftmals rasch) fortschreitendem Behinderungsgrad einhergeht, gibt es noch kaum Therapiemöglichkeiten. Da die Erkrankung „Übertragungsfehler“ im zentralen Nervensystem verursacht, sind eine Vielzahl der Symptome neurologischer Natur: Schmerzhafte Muskelspastiken, Lähmungen, Sehstörungen, Sensibilitätsprobleme, neuropathische Schmerzen, extreme Müdigkeit sind nur einige Beispiele dafür.

In der MS-Therapie kommen bereits zwei Cannabis-Medikamente zur Anwendung: Die THC-Tropfen namens Dronabinol, hauptsächlich gegen Schmerzen, und der Mundspray „Sativex“, ein synthetisches Gemisch aus THC und CBD gegen schmerzhaften Muskelhartspann.

Wie wir inzwischen schon öfters gehört haben, wirkt CBD auf unser zentrales Nervensystem. In Zusammenhang mit der Multiplen Sklerose kann es folgende Symptome positiv beeinflussen:

• für besseren Schlaf sorgen
• depressive Symptome lindern
• die entzündlichen Aspekte positiv beeinflussen
• Muskeln entspannen
• Schmerzen lindern

Was wir an dieser Stelle noch einmal ausführlich betonen wollen: Dies sind keine ärztlichen oder therapeutischen Ratschläge, wir bitten euch auch, in keinster Weise mit der Dosis eurer vom Arzt verschriebenen Medikation zu experimentieren ohne Rücksprache zu halten. Bei Erkrankungen, bei denen eine Dauertherapie notwendig ist, soll das CBD nicht eure Medikation ersetzen, sondern als zusätzliche Ergänzung dienen.

CBD bei Krebs

Mit großem Respekt nähern wir uns diesem Thema und betonen gleich eingangs: CBD ist kein Heilmittel für Krebs. Was man mit CBD jedoch versuchen kann: Die Begleit- und Folgeerscheinungen einer Krebserkrankung bzw. Chemotherapie zu lindern.

Die Forschung hat sich vor einigen Jahren intensiv mit dem Einfluss von THC auf Tumorerkrankungen beschäftigt. Was der WHO (Weltgesundheitsorganisation) jedoch Kopfzerbrechen bereitet, ist die Verträglichkeit, die Nebenwirkungen und das Abhängigkeitspotential des Cannabinoids.

Bei CBD fallen diese Bedenken weg, und was man inzwischen weiß, ist, dass CBD in der Lage ist, den Stoffwechsel von Krebszellen zu stören. Diese Tatsache kann man ausnutzen, um die Effektivität von Strahlen- oder Chemotherapie zu steigern. Das ist wiederum durch einige Studien belegt.

2018 wurde eine Studie veröffentlicht, in der CBD an 119 Patienten mit unterschiedlichen Tumorarten verabreicht wurde, zusätzlich zur geplanten Krebstherapie, 28 nahmen nur das CBD ein. Die Patienten erhielten 2 x täglich 10 Tropfen 5 %-iges CBD-Öl. Schwere Fälle erhielten 2 x 30 Tropfen. Die Patienten nahmen das CBD für mindestens 6 Monate ein, viele davon länger. Besondere Wirkung zeigte das CBD in dieser Studie an Patienten mit einem Glioblastum (äußerst aggressiver Hirntumor) und Brustkrebs.

Ebenso wie bei MS ist Cannabis zur Behandlung von Tumorschmerzen und Übelkeit bei einer Krebserkrankung akzeptiert und wird auch meistens von der Krankenkasse übernommen. Anerkannt ist die Behandlung jedoch weder mit THC noch mit CBD.

CBD und Akne

Auch wenn Akne an und für sich keine schwerwiegende Erkrankung darstellt, so ist das Hautproblem für die Betroffenen dennoch eine große psychische Belastung. Meistens tritt Akne hormonell bedingt in der Pubertät auf, aber auch Schwangerschaft, Wechseljahre oder die Einnahme der Pille können dafür sorgen, dass die Talgdrüsen der Haut übermäßig aktiv sind. Das hat wiederum fettige Haut zur Folge, die Talgdrüsen verstopfen und entzünden sich. Die Abheilung kann sogar mit Narben verbunden sein.

Das Endocannabinoid-System kommt auch jetzt wieder ins Spiel – entsprechende Rezeptoren finden sich nämlich nicht nur in unserem Gehirn, sondern auch in Haarfollikeln und Talgdrüsen. Die Rezeptoren arbeiten normalerweise mit den körpereigenen Cannabinoiden zusammen. Logisch erscheint also, dass der Effekt nur positiv verstärkt werden kann, je mehr Cannabinoide zugeführt werden!

Diese Annahme hat eine ungarische Studie bestätigt, denn tatsächlich aktiviert CBD die CB2-Rezeptoren und vermindert so die Talgproduktion.

Ein weiterer positiver Aspekt ist die antientzündliche Wirkung des CBD. Bei Akne hat sich sowohl die innerliche als auch äußerliche Verwendung von CBD in Form von Cremes und Salben bewährt.

CBD bei Übelkeit und Brechreiz

Übelkeit und Brechreiz sind eigentlich eine Abwehrreaktion unseres Körpers und sollen uns aufmerksam machen, dass etwas nicht stimmt (Infektion, verdorbene Lebensmittel…). Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, die Symptome sind meistens von kurzer Dauer und verschwinden wieder, wenn der „Übeltäter“ aus unseren System verschwunden ist.

Es gibt aber auch Krankheiten, Medikamente oder Behandlungen wie die Chemotherapie, welche Übelkeit und Erbrechen als Nebenwirkung haben. Übelkeit und Erbrechen wird ebenfalls von Gehirn und Nervensystem gesteuert, eine vermehrte Serotoninausschüttung bewirkt z.B., dass wir erbrechen müssen. Wer das Kapitel von Anfang an gelesen hat, ahnt, was jetzt gleich wieder ins Spiel kommt: Genau, das Endocannabinoid-System. Denn das ist zuständig für die Regulierung der Neurotransmitter, zu denen auch das Serotonin gehört. Somit kann sich das CBD also positiv Übelkeit und Brechreiz auswirken.

Das einzige Problem, dass sich in diesem Zusammenhang vielleicht stellt, ist die Form des Konsums. CBD-Öl hat einen starken grasartigen Geschmack und ist eine ölige Lösung. Die Einnahme wird also nicht jedem Patienten, dem bereits stark übel ist, behagen. Da die Einnahme nur tropfenweise erfolgt, ist es trotzden einen Versuch wert. Als Alternative kommt die Einnahme von CBD als Kapsel infrage oder die Inhalation mittels Vaporisator. Wer glaubt, ein paar Schlucke eines Getränks zu sich nehmen zu können, kann das CBD-Öl auch dort hineinmischen.

Einige Studien haben gezeigt, dass in der sauren Vorstufe von CBD, dem sogenannten CBDa, sogar ein noch größeres Potential gegen Übelkeit und Brechreiz steckt als in CBD.

CBD bei Parkinson und Alzheimer

Hoffnungsvoll klingen die Forschungen mit CBD für Patienten mit degenerativen Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer-Demenz. Bei beiden Erkrankungen handelt es sich um eine fortschreitende Degeneration des zentralen Nervensystems. Die Symptome kommen schleichend und verstärken sich stetig, Heilung ist derzeit noch keine in Sicht, ebenso wie die Ursachen noch nicht (ausreichend) erforscht sind.

Da CBD die Muskeln entspannt, hat es sich vor allem in der Anfangsphase von Parkinson bewährt, wenn es zu schmerzhafter Muskelsteifigkeit kommt. Außerdem wurde von mehr Appetit und besserem Schlaf berichtet.

Bei Parkinson kommt es zu einem Verlust der dopaminproduzierenden Nervenzellen im Gehirn. Dadurch kommt es zu einem Ungleichgewicht der anderen Neurotransmitter. Forschungen zufolge kann das CBD hier regulierend eingreifen. Auch die antioxidative Eigenschaft von CBD kann hier einen wirksamen Beitrag leisten und sich positiv auf den Erhalt von Nervenzellen auswirken. Viele Medikamente gegen Parkinson wirken stark dämpfend und sedierend, was bei CBD nicht der Fall ist. Allerdings muss betont werden, dass Erfolge durch CBD bei Parkinson nur in sehr hoher Dosierung erreicht werden (300 mg täglich).

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CBD bei Fibromyalgie

Eine weniger bekannte, aber sehr schmerzhafte Faser-Muskel-Schmerzen verursachende Erkrankung ist die Fibromyalgie. Mit dieser Erkrankung gehen auch Symptome wie starke Erschöpfung, Unruhe, Nervosität, Schlafstörungen und depressive Verstimmung einher. Auch hierbei handelt es sich um eine chronische, nicht heilbare Erkrankung, an deren Entstehung noch geforscht wird. Weltweit sind rund 3 bis 4 % der Bevölkerung von Fibromyalgie betroffen.
CBD hat einen positiven Effekt auf praktisch alle der genannten Begleitsymptome, und wird zudem schmerzlindernd und entzündungshemmend. Wie wir inzwischen wissen, sind chronische Schmerzen auch auf einen Mangel an Endocannabinoiden zurückzuführen. Die Einnahme von CBD führt also dazu, dass dieser Mangel ausgeglichen wird.

CBD und (rheumatoide) Arthritis

Hierbei handelt es sich um eine schmerzhafte, entzündliche Gelenkserkrankung, welche meistens um das 40. Lebensjahr auftritt. Dabei handelt es sich um einen Autoimmunprozess, der den Körper fälschlicherweise eigene Substanzen als fremd erkennen lässt. Das hat zur Folge, dass die betroffenen Gelenke mit der Zeit abgebaut werden.

Diesen Prozess kann CBD zwar nicht verhindern, aber die damit verbundenen Schmerzen und Entzündungsreaktionen können durchaus gelindert werden. Das hat zur Folge, dass weniger starke Schmerzmittel eingenommen werden müssen. Außerdem kann sich die vor allem morgendlich und nächlich auftretende Gelenksteifigkeit und somit die Mobilität verbessern.

Da die Arthritis eine chronische Erkrankung ist, erfordert sie auch eine Langzeiteinnahme von CBD. Das kann im Laufe der Zeit zu einer Toleranz führen, sodass der Effekt nicht mehr spürbar ist und die Dosis wieder angepasst werden muss. Betroffene berichten von einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität und der Tatsache, dass CBD praktisch keine Nebenwirkungen verursacht, was als sehr positiv empfunden wird.

CBD und chronische Schmerzen

Schmerzen sind ein Warnsignal unseres Körpers, das unsere Aufmerksamkeit erregen soll. Wird die Ursache gefunden und behandelt, klingen akute Schmerzen wieder ab.

Anders ist es bei Schmerzen, deren Ursache behoben oder unbekannt ist, und die länger als 3 Monate andauern. Dann spricht man von chronischen Schmerzen. Sie führen zu starker körperlicher und seelischer Beeinträchtigung. Chronische Schmerzen führen dazu, dass Betroffene einen großen Verbrauch an verschiedenster Schmerzmedikation haben, was durchaus mit Nebenwirkungen verbunden ist.

Bei chronischen Schmerzen sowie folgenden Schmerzzuständen ist ein Versuch mit CBD auf jeden Fall einen Versuch wert:

Menstruationsbeschwerden
• Migräne
• Tumorschmerzen
• alle durch Entzündungen verursachte Schmerzzustände
• Karpaltunnelsyndrom
• Muskelkater

Welche Dosierung von CBD bei Schmerzen?

Klarerweise kann hier keine allgemeingültige Empfehlung abgegeben werden, zumal jede Person ein anderes Schmerzempfinden und eine andere Schmerztoleranzgrenze hat.

Als Richtlinie lässt sich sagen, dass bei chronischen Schmerzen die Einnahme von 20 bis 25 mg CBD für maximal 25 Tage empfohlen werden.

CBD bei Psychosen

Es wird immer wieder diskutiert, ob das THC in Cannabis Psychosen auslösen kann. Darauf wollen wir jetzt gar nicht näher eingehen. Hier ist nämlich relevant, was das CBD kann, und dem wird wiederum antipsychotische Wirkung nachgesagt. Wir haben im Kapitel „Der Unterschied zu THC“ bereits angesprochen, dass CBD quasi der beruhigende Gegenpol zum psychoaktiv wirksamen THC ist.

Rund 1 bis 2 % der Bevölkerung erleidet mindestens einmal in ihrem Leben eine Psychose. Diese psychiatrische Erkrankung geht mit einer Störung der Wahrnehmung und der Auffassung der Realität einher, Stimmenhören, Persönlichkeitsveränderung, oder auch starker Unruhe.

Eine Psychose sollte möglichst umgehend behandelt werden, oftmals ist ein stationärer Aufenthalt in einer entsprechenden Fachklinik unumgänglich.

Natürlich kommt auch hier wieder das Endocannabinoid-System ins Spiel. Dass sich Psychosen auf die Einnahme von CBD verbessern, hängt offenbar mit der Erhöhung des körpereigenen Cannabinoids Anandamid zusammen. Genaueres muss hierzu allerdings erst erforscht werden.

Sehr interessant ist eine aktuelle Studie aus 2018 von Dr. McGuiere vom Kings College in London. Er erklärt, dass Antipsychotika wirken, indem sie die Dopaminrezeptoren blockieren. Allerdings ist bei einer Psychose nicht nur die Funktion des Neurotransmitters Dopamin verändert. Also bietet sich CBD an, welches mit allen Neurotransmittern kommuniziert. In einer Studie wurde dies getestet, die Symptome der Patienten aus der CBD-Gruppe wurden deutlich gebessert.

Die bisherigen Forschungsergebnisse legen nahe, dass CBD auch für die Behandlung von Schizophrenie, generalisierte Angststörungen und Entzungserscheinungen ein geeignetes pharmakologisches Profil aufweist.

CBD bei Magen- und Darmproblemen

Dass unser Bauch und unsere Nerven eng verbunden sind, wissen wir beispielsweise daher, dass Angst und Nervosität uns den Appetit verderben können, bzw. „auf den Magen schlagen“. Das zentrale Nervensystem steht nicht nur mit den Magennerven, sondern auch mit dem Darm und dem Darmmikrobiom in engem Kontakt. Auch ist das Endocannabinoidystem verantwortlich für unser Hungergefühl, aber auch für eine funktionierende Darmflora. Entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, das Reizdarmsyndrom, aber auch die Entstehung von Adipositas (Übergewicht) stehen also in Zusammenhang mit dem ECS.

Was liegt also näher als die Annahme, dass CBD, welches mit dem Endocannabinoidsystem zusammenarbeitet, sich positiv auf viele Beschwerden des Magen- und Darmtraktes auswirkt? Und tatsächlich finden sich viele positive Berichte von zufriedenen Anwendern, welche über den wohltuenden Effekt von CBD berichten.

Als anfängliche Verzehrempfehlung finden sich 4-5 Tropfen eines 5 bis 10 %i-igen CBD-Öls, je nach Intensität der Beschwerden. Bei Bedarf kann diese Dosis wöchentlich noch gesteigert werden.

Bitte unbedingt den Medizinisch-Gesundheitlichen Haftungsausschluss beachten!

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Studien und Auseinandersetzungen zum Thema Cannabis und CBD

Zu guter Letzt befassen wir und noch ein bisschen damit, was die Wissenschaft zum Thema CBD zu sagen hat. Ärzte und Pharmakologen sind mit ihren Aussagen bezüglich CBD deutlich vorsichtiger als Heilpraktiker und werden natürlich auch nicht müde, als erstes zu betonen, dass THC psychoaktiv wirkt (auch wenn die Frage eigentlich lautete, was halten Sie von CBD). Das soll natürlich keine Pauschalverurteilung aller Ärzte darstellen, aber nachdem im Zuge der Recherchen für dieses E-Book eine beachtliche Menge an Stellungnahmen etc. gelesen und auch gehört wurden, fällt dieser Umstand schon ein wenig auf.

Kritische, differenzierte Auseinandersetzung zum Thema CBD

Man kann verstehen, dass es Medizinern missfällt, dass CBD auf manchen Seiten völlig übertrieben gehypt und dargestellt wird. Wir hoffen, uns ist eine kritische, differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema gelungen, nicht ohne zu einem positiven Fazit zu kommen, welches das CBD unserer Meinung nach verdient.

Dennoch liegt es uns völlig fern zu behaupten, wir erzählen euch hier alles über ein neues Wundermittel, das alle Leiden im Nu kuriert. Dass CBD alleine keinen Krebs heilt, uns nicht die ewige Jugend schenkt und Wunden auch nicht durch Zugucken heilen lässt, ist uns durchaus bewusst.

Wir haben uns bemüht, alles an Kritischem zu hinterfragen und auch mit in unser E-Book zu bringen. Die Tatsache, dass diese Punkte sehr schmal ausgefallen sind, ist darin begründet, dass es sich bei hochwertigem CBD um ein sehr sicheres Produkt handelt und es praktisch kaum zu Nebenwirkungen kommt.

Ob ihr CBD für euer persönliches Wohlbefinden testen wollt oder nicht, bleibt schlussendlich euch überlassen. Wir hoffen jedenfalls, dass wir euch gut und umfassend informiert haben, sodass euch die Entscheidung nicht schwer fällt.
Und nun fühlen wir CBD im Namen der Wissenschaft auf den Zahn!

Studien zu Cannabinoiden wurden unter anderem bei folgenden Erkrankungen durchgeführt:

CBD und die Psyche

Wir haben bereits angesprochen, dass CBD einen Antagonisten zur Wirkung von THC darstellt. Ebenso, dass CBD den Abbau des körpereigenen Cannabinoids Anandamid hemmt und so dessen Konzentration in unserem Körper steigert.
Über das Zusammenwirken der Rezeptoren im Endocannabinoid-System kann eine angstlösende, antidepressive und neuroprotektive Wirkung erreicht werden.

Passend zum Thema:
Die Novel-Food-Verordnung und die Neuklassifizierung von CBD

• An der Universität von Mailand wurde festgehalten, dass CBD vermutlich antipsychotisch wirkt und dass man bei generalisierten Angststörungen von der CBD-Einnahme profitieren kann.

• Da CBD mit dem Serotoninspiegel interagiert, welcher wiederum in der Behandlung von Depressionen von Bedeutung ist (sofern er zu niedrig ist), hat es vermutlich auch antidepressive Wirkung, so die Forscher der Universität von Sao Paolo in Brasilien.

• In Australien an der Universität von Wollongong stellte man THC im Dauerkonsum kein gutes Zeugnis aus. Dauerkonsumenten weisen eine erhöhte Neigung zu psychotischen Symptomen, Gedächtnisstörungen und eine beeinträchtigte Wahrnehmung auf. Im Rahmen einer Studie wurde einigen Dauerkonsumenten von THC stattdessen CBD verabreicht, welches gut vertragen wurde und keine schädlichen psychologischen Auswirkungen zeigte. Zudem war das CBD in der Lage, die bereits vorhandenen psychischen Auffälligkeiten zu lindern. Das zeigte den Forschern, dass CBD wichtig sein könnte bei der Behandlung von Cannabisabhängigkeit.

• Eine Studie wurde auch zur antipsychotischen Wirkung von CBD durchgeführt. Eine Gruppe bekam Placebo, eine andere CBD zur üblichen Medikation. Die CBD-Gruppe zeigte eine deutliche Verbesserung der psychotischen Symptome, inklusive einer Verbesserung ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit. Daraus schloss man, dass sich CBD positiv auf Patienten mit Schizophrenie auswirken kann.

CBD bei entzündlichen Darmerkrankungen

Reizdarm, Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sind immer noch teilweise rätselhaft, zumal ihre Ursache noch wenig erforscht ist, was die Behandlungswege nicht vereinfacht. Darmerkrankungen wurden bereits vor Jahrtausenden erfolgreich mit Cannabis behandelt, und inzwischen glauben auch die Forscher an das Potential von Cannabis bei entzündlichen Darmerkrankungen.

Forscher der medizinischen Universität Graz, Österreich, erklärten 2017, dass medizinisches Cannabis (THC und CBD) immer öfter erfolgreich gegen Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen und Durchfall eingesetzt wird.

Das körpereigene Endocannabinoid-System (dem wir inzwischen wohl alles zutrauen) steuert auch Entzündungsprozesse in unserem Körper. Auch im Darm finden sich die Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2. Deren Aktvierung kann zur Hemmung von Entzündungen führen, die Forscher der britischen University of Bath glauben vor allem an eine wichtige Funktion von CB2. Werden die CB1-Rezeptoren aktiviert, können Durchfallsymptome deutlich gebessert werden.

Da entzündliche Darmerkrankungen auch mit Bauchkrämpfen und Schmerzen einhergehen, zeigt die schmerz- und krampflindernde Wirkung von Cannabis einen durchaus positiven Effekt, stellte man bereits 2005 in einer Pilotstudie in Kanada fest.

Cannabis bei Alzheimer

Die Universität von Jerusalem hat sich mit dem bei Ärzten noch weniger beliebten THC auseinandergesetzt. Und zwar stellten sie fest, dass Marihuana eine Verlangsamung des neurodegenerativen Abbaus bewirkt, die Krankheit also langsamer fortschreitet. Diese Studie wurde allerdings im Mausmodell durchgeführt. Wen es interessiert, der findet hier den Direktlink zur Studie (die Autorin hat beim zweiten Mal Lesen festgestellt, dass es sich hierbei um synthetisches THC ohne berauschende Wirkung handelte).

Cannabis und Krebs

Im Kapitel „Bei welchen Beschwerden kann CBD eingenommen werden“ haben wir bereits eine Studie mit 119 Tumorpatienten erwähnt, in der vor allem Patienten mit Glioblastomen (aggressiven Hirntumoren) und Brustkrebs profitierten. Die Autoren der Studie berichten außerdem von einem Rückgang von Metastasen, und dass es bei keinem der Patienten zu Nebenwirkungen gekommen sei. Festhalten muss man, dass es sich auch hier um medizinisches Cannabis handelte (u.a. den Mundspray Sativex).

1. Bauchspeicheldrüsenkrebs
2. Mundkrebs
3. Prostatakrebs
4. Lungenkrebs
5. Leberkrebs
6. Blutkrebs

Zusammenfassend kann man festhalten, dass CBD einen Einfluss auf die Lebensdauer von Tumorzellen nimmt und teilweise auch deren Wachstum und die Verbreitung hemmt. Hoffnung macht dies vor allem bei aggressiven und schwer behandelbaren Tumorarten wie Bauchspeicheldrüsenkrebs, Lungenkrebs oder Glioblastomen.

CBD bei Knochenbrüchen

An der Universität von Jerusalem verabreichte man Ratten mit Knochenbrüchen eine gewisse Menge an CBD. Es wurde eine schnellere Genesung beobachtet, und im Anschluss blieben die Knochen stabiler. Ob man das auf den Menschen so umlegen kann, wurde noch nicht erwiesen.

CBD bei Epilepsie

Auch hier haben wir im Kapitel „Bei welchen Beschwerden kann CBD eingenommen werden“ bereits Bezug genommen auf das Lennox Gastaut-Syndrom bei Kindern, eine schwer therapierbare Form der Epilepsie mit häufigen Sturzanfällen.

Eine weitere, schwer behandelbare kindliche Epilepsieform ist das Dravet-Syndrom, welches mit wechselnden Anfallsarten, psychomotorischer Beeinträchtigung und verlangsamter intellektueller Entwicklung einhergeht. 2017 wurde eine erste Studie an 23 Zentren in USA und Europa durchgeführt. 120 Kinder und Jugendliche zwischen 2 und 18 Jahren nahmen daran teil und wurden mit 20 mg/kg Körpergewicht Cannabidiol oder Placebo zusätzlich zu ihrer Medikation behandelt. Bei 43% der Studienteilnehmer kam es zu einer Reduktion ihrer Anfälle um mindestens die Hälfte, bei 62% kam es zu einer deutlichen Verbesserung ihres Gesamtzustandes. Bei 5% der Teilnehmer kam es sogar zur Anfallsfreiheit!

Ebenfalls in Israel wurde zum Thema CBD und Epilepsie 2014 eine Studie durchgeführt, und zwar an 74 Kindern und Jugendlichen zwischen 1 und 18 Jahren. Alle erhielten CBD-Öl (aufgelöst in Olivenöl) in einem Mischungsverhältnis CBD zu THC 20:1 über durchschnittlich sechs Monate, angepasst an Alter und Körpergewicht. Das Ergebnis lautete, dass bei 89 Patienten die Anfallshäufigkeit deutlich rückläufig war. Nur bei 5 Kindern erhöhte sich die Schwere der Anfälle, weshalb hier die Behandlung abgebrochen wurde.

An weiteren positiven Effekten wurde beobachtet, dass die kognitiven Fähigkeiten (Aufmerksamkeit, Sprache, Kommunikation…) der Kinder sich verbesserten, ebenso wie das Schlafverhalten.

Bei Epilepsieerkrankungen gilt natürlich ebenfalls ganz besonders, bitte nichts ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt unternehmen, und keine eigenmächtigen Veränderungen der bisherigen Medikation vornehmen.
Wer sich die israelische Studie durchlesen mag, findet sie hier.

Über Studien mit CBD

Viele Forschungen aus dem Bereich der Cannabismedizin wurden bislang erst im Tiermodell, oftmals Mäuse und Ratten, durchgeführt. Teilweise wurde auch an isolierten Zellproben geforscht. Maßgeblich sind vor allem klinische Studien, welche die Wirkungsweise an kranken oder gesunden Menschen testen.

Klinische Studien haben unter anderem zu folgenden Rückschlüssen geführt:

• CBD kann hilfreich bei Epilepsie sein, vor allem bei schwer therapierbaren Epilepsien des Kindesalters wie das Lennox Gastaut- oder das Dravet-Syndrom.

• CBD kann einen positiven, limitierenden Effekt auf Psychosen, ausgelöst durch THC, haben.

• CBD kann sich positiv auf Schädigungen des Gehirns, ausgelöst durch THC bei Dauerkonsum, auswirken.

• CBD kann dabei helfen, die Nikotinabhängigkeit zu besiegen.

• CBD kann angstlösend wirken.

• CBD kann den Allgemeinzustand von Parkinson-Patienten verbessern.

• CBD kann einen positiven Einfluss auf Schizophrenie-Patienten haben.

• CBD kann allgemeine Nervosität, Prüfungsangst, soziale Phobien etc. lindern.

• CBD kann die entzündliche Darmerkrankung Colitis Ulcerosa lindern.

• CBD kann übermäßigen Appetit bremsen und Adipositas vermeiden helfen.

• CBD kann bei Ein- und Durchschlafstörungen helfen.

• CBD kann vorbeugenden Einfluss auf die Entstehung einer Graft versus Host-Erkrankung (systemische entzündliche Erkrankung) nach einer Knochenmarkstransplantation haben.

Bei manchen Erkrankungen wird auch untersucht, wie sich die Einnahme von THC und CBD gemeinsam auswirken, dazu gehören beispielsweise:

1. die entzündliche Darmerkrankung Morbus Crohn,
2. allgemeine Nervenschmerzen,
3. die neurologische Erkrankung Multiple Sklerose,
4. Gliome (Hirntumore)
5. Lungenmetastasen,
6. Brustkrebs.

Partialsynthetisches THC (ohne Rauschwirkung) zeigt sich vor allem in der Behandlung von starken Schmerzzuständen wirkungsvoller als CBD. Weitere Einsatzgebiete von (isoliertem) THC sind wie folgt:

• Schmerzen in der Tumorbehandlung und Palliativmedizin,
• Übelkeit bei Chemotherapien,
• Auszehrung und Appetitlosigkeit bei Tumor- und Aids-Patienten,
• Muskelspastiken bei Multipler Sklerose,
• chronische neuropathische Schmerzen.

Bei den in Studien verwendeten Cannabisprodukten handelt es sich stets um medizinische Reinsubstanzen, da die Zusammensetzung der Cannabis-Pflanze großen Schwankungen unterliegt.

Bitte unbedingt den Medizinisch-Gesundheitlichen Haftungsausschluss beachten!

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Autorin: CBDoris

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