„Damit leben“ ist die elfte Folge der aktuellen Staffel von „The Walking Dead“. „Damit leben“ bedeutet, dass jeder Überlebende furchtbare Dinge getan hat, um zu überleben, um andere zu schützen oder weil man es in einer Zombie-Apokalypse „nun einmal muss“. Mit grausamen Taten leben – oder sterben, eine erschreckende Alternative. Henry, das zeigte sich bereits in der letzten Episode, kann nicht mit allem leben. Schon gar nicht damit, dass Lydia den Whisperern ausgeliefert werden soll.

Zivilisation versus Wildheit

The Walking Dead Staffel 9 Episode 11 S9E11 (Folge 126) - Damit leben (Bounty)

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Zum Ende dieser Folge stellt sich heraus, dass auch Daryls Gewissen nicht mit allem leben kann. Eben sowenig kann Connie untätig wegsehen, wenn anderen Menschen Gefahr droht, selbst wenn dadurch Freunde gerettet werden. Gewissenskonflikte dieser Art führen bei „The Walking Dead“ unweigerlich in die Katastrophe. Die aber bahnt sich frühestens in der nächsten Episode an. In dieser Folge geht es zunächst einmal um Liebe, Lebensfreude, Familie und Menschlichkeit – und um das Gegenteil von alledem.

„Bounty“ (dt. Kopfgeld), so der Originaltitel, beginnt mit einer Rückblende. König Ezekiels Uhr erscheint in Großaufnahme; sie zeigt 9:11 Uhr; eine witzige Reminiszenz an die Nummer der aktuellen Episode. Ebenso witzig geht es weiter. In seiner unnachahmlichen Art erzählt Jerry, dass seine Frau, Nabilia, schwanger sei. Später erfährt der Zuschauer, dass Jerry und Nabilia inzwischen mit drei Kindern gesegnet sind. Friede, Freude, Eierkuchen also. Dann erscheint auch noch Jesus (in der dritten Folge nach seinem Tod!) freudig lachend mit wehendem Haar auf einem Pferd. Er übergibt Ezekiel Michonnes Charta für ein friedliches Zusammenleben der Kommunen. Ezekiel ist überglücklich, dass er damit zum Bewahrer des einenden Schriftstücks wird. Euphorisch wie immer sieht er eine rosige Zukunft herannahen. Obwohl von einer Krankheit und einem Streit mit Alexandria und Michonne die Rede ist, bleibt die Grundstimmung dieses Zusammentreffens positiv und hoffnungsvoll. Leider sieht die Realität ganz anders aus. Jesus ist tot und Hilltop gerät in Konflikt mit den Whisperern.


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In dieser Folge prallen die Gegensätze Zivilisation und Wildheit dramatisch aufeinander. Das Königreich repräsentiert die menschliche Zivilisation, die Whisperer animalische Wildheit.

Einige Mitglieder des Königreichs ziehen aus, um in einem Kino eine Projektorbirne zu suchen. In geradezu grotesk überzeichneter Fröhlichkeit tänzelt das Königreich friedvoll und unbedarft mitten durch die Apokalypse. Eine vor dem Kino versammelte Beißerschar locken sie mit 70er-Jahre-Funk-Jazz aus dem Weg. Stilecht kommt die Musik aus einem Kassettenrekorder. Jerry groovt mit und bewegt die Lippen zur Musik. Die Szene sprüht nur so vor Spaß und Lebensfreude. Sogar als es zu extrem brutalen Gemetzelszenen an Beißern kommt, sorgt die funky Musik für allerbeste Laune. Die Whisperer dagegen zeigen schon äußerlich, und erst recht in ihrem Verhalten, dass sie mit Kultur und Vergnügen nicht viel am Hut haben. Immer wieder springt die Geschichte zwischen diesen beiden Plots hin und her. Mit der permanenten Gegenüberstellung tritt deren Unvereinbarkeit umso deutlicher hervor.

Während die „Hippie-Kommune“ um König Ezekiel zu Eddie Harris’ „It's all right now“ groovend und voller Spaß Beißern die Schädel einschlägt, verlangt Alpha von den Hilltop-Bewohnern ihre Tochter zurück. Daryl will zunächst nicht darauf eingehen, doch Alpha spielt zwei menschliche Trümpfe aus. Sie hat Luke und Alden als Geiseln genommen. Diese will sie gegen Lydia austauschen. Daryl ist gewillt, auf den Handel einzugehen.

In welch grausame Hände Lydia zurückgegeben werden soll, zeigt sich, als eine Whisperer-Frau mit einem Baby in den Fokus gerät. Das Baby schreit und schreit, die Mutter kann es nicht beruhigen. Auf einen Blick von Alpha hin, legt die Frau das Baby ab, um es den Beißern zu überlassen. Alpha hat ihre Gruppe (ihr Rudel) fest im Griff. Obwohl die Mutter erkennbar mit sich ringt, gehorcht sie ihrer Anführerin widerspruchslos. Nur die stärksten überleben, so Alphas kaltherziger Kommentar. Die Mutter konnte das Baby nicht zur Ruhe bringen, also werden das die Beißer erledigen.

In der letzten Folge war die gehörlose Connie von ihrer Gruppe getrennt worden. Sie versteckt sich noch immer in einem Hirsefeld vor den Toren von Hilltop und beobachtet die Whisperer. Hören kann sie nichts, sie ist ja taub. Aber Luke entdeckt seine Freundin und weist sie mit Zeichensprache auf das hilflose Baby hin. Connie zögert nicht lange. Sie greift sich das Baby und flieht in das Hirsefeld. Zwischen den übermannshohen Pflanzen gewinnt der Zuschauer einen Eindruck davon, wie es sich anfühlt, Beißer abwehren zu müssen, ohne sie hören zu können. Die Szene erscheint umso beeindruckender, wenn man weiß, dass Connie von der ebenfalls gehörlosen Schauspielerin Lauren Ridloff verkörpert wird. Connie kämpft sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Sinnen wacker durch die beängstigende Situation. Immer wieder tauchen wie aus dem Nichts Beißer auf. Kaum wehrt sie einen Zombie ab, stürzt sich der nächste auf sie und das mutmaßlich noch immer schreiende Baby. Daryl erweist sich als Retter in letzter Minute und rammt einem Zombie, der gerade im Begriff ist, über Connie herzufallen, ein Messer in den Kopf. Connie ist gerettet. Das Baby ist gerettet. 1:0 für die Zivilisation.

Gefangenenaustausch

Als Henry erfährt, dass Lydia zu ihrer brutalen Mutter zurückgebracht werden soll, versteckt er sie. Aber Enid spürt sie auf und überredet sie, zurückzugehen, damit Luke und Alden überleben. Enid hat bereits ihre Eltern verloren, ihren Mentor Glenn und schließlich Carl. Sie will nicht auch noch Alden verlieren. Lydia willigt ein, denn vielleicht liebt und vermisst ihre Mutter sie ja doch, immerhin verlangt Alpha die Rückgabe ihrer Tochter. Also geht Lydia freiwillig zurück, um damit auch Luke und Alden zu retten. Henry kann das nicht akzeptieren. Später folgt er den Whisperern, in der naiven Absicht, Lydia zu befreien.

Die Gefangenen werden ausgetauscht. Nicht jeden erwarten jedoch freudige Küsse und Umarmungen. Während die beiden Männer mit Erleichterung und voller Liebe empfangen werden, schlägt Alpha ihrer Tochter ins Gesicht, weil diese sie „Mutter“ genannt hat. Sie ist das Alphatier, sie führt das Rudel an, also hat ihre Tochter sie „Alpha“ zu nennen, wie alle anderen Whisperer auch. Nachdem geklärt ist, welchen Platz Lydia in der Gruppe hat, nimmt auch Alpha sie in den Arm. Es ist jedoch nicht die zärtliche Umarmung einer Mutter, sondern ähnelt eher der durchaus wohlwollenden Wiederaufnahme eines zurückgekehrten Rudelmitglieds.

Nicht damit leben können

In den letzten Minuten dieser Folge bahnt sich eventuell eine Art von Romanze an, die ebenso überraschend, wie überfällig ist. Daryl erfährt, dass Henry Lydia gefolgt ist, weil er eben nicht damit leben kann, dass das Mädchen den Whisperern ausgeliefert wurde. Daryl macht sich besorgt auf den Weg, um Henry zurückzuholen. Im Hof hält ihn Connie auf. Auch sie lässt der Gedanke an Lydia nicht los. Sie will Daryl begleiten. Er lehnt natürlich brummelnd ab, Connie aber lässt sich nicht abwimmeln und folgt ihm. Blicke, Körpersprache und nicht zuletzt die gleiche Art zu denken, weisen auf eine Annäherung der beiden Charaktere hin. Die Episode endet mit einem starken Bild, das durchaus in Richtung romantische Zweisamkeit gedeutet werden könnte. Zu den Klängen von Emma Russacks romantischer Ballade „All My Dreaming“ gehen Connie und Daryl gemeinsam mit Dog durch das sich schließende Hilltop-Tor, der nächtlichen Dunkelheit entgegen. Da geht doch was!?

Hier geht es weiter mit The Walking Dead Staffel 9 Episode 12

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Autor: Hackfleisch Helge


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