Wanderboom: Die Neuentdeckung des Wanderns (auch im Frankenwald)

Wanderboom (auch im Frankenwald) – In Zeiten von Corona bestimmen bzw. bestimmten zahlreiche Einschränkungen den Alltag. Auch der langersehnte Urlaub erforderte in solchen Tagen ein hohes Maß an Anpassung. Wo gewohnte Urlaubsriten an ihre Grenzen stoßen, wird ein alter Freizeitspaß neu entdeckt: das Wandern.

Wanderboom! Reiseverbote sorgten für Urlaubsfrust

Wanderboom: Die Neuentdeckung des Wanderns (auch im Frankenwald)
Wanderboom: Die Neuentdeckung des Wanderns (auch im Frankenwald)

Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Alle hatten sich darauf gefreut, endlich wieder in die Welt auszuströmen, am Strand zu entspannen oder exotische Länderküche zu kosten. Die Corona-Pandemie brachte bzw. bringt jedoch Reisebeschränkungen mit sich.

Reisen ins Ausland waren nur unter besonderen Auflagen und großen Umständen möglich. Selbst beliebte Ausflugsziele im eigenen Land waren manchmal schwer zu erreichen. Abstandsregeln erforderten, dass Besucher den Touristen-Hochburgen fernbleiben.

Sogar als das Reisen wieder erlaubt war, blieb es schwierig. An einen entspannten Urlaub war kaum zu denken, solange Hotels und Gastronomie geschlossen waren oder nur unter strengen Auflagen genutzt werden konnten.

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Der Sommerurlaub, wie er bisher aussah, war in Gefahr. Wer seinen Urlaub trotzdem genießen wollte, musste hier umdenken und nach Alternativen suchen, bevor am Ende die Enttäuschung zu groß wurde.

Bergfreunden und Naturliebhabern sind die Vorzüge des Wandersports bereits bekannt. Jetzt findet die Freizeitbeschäftigung viele neue Freunde. Es kommt im Rahmen der Corona-Krise regelrecht zu einem Wanderboom.

Wanderboom: Mit Corona boomt das Wandern

Wandern ist der Trendsport der Krisenzeit. Wo Abstandsregeln das Zusammensein erschweren, entspannt die Weitläufigkeit von Wald und Flur. Hier kann man sich leicht aus dem Weg gehen, spürt dafür aber die wohltuende Nähe zur Natur.

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Sonne tanken in den Feldern, Waldbaden im saftigen Grün, ein Picknick auf der Wiese – das sind Erholungseffekte, die jetzt neu entdeckt werden.

Wenn ferne Urlaubsziele unerreicht bleiben, lohnt es sich, die nähere Umgebung zu erkunden. Viele Menschen kennen die Wanderwege und Naherholungsgebiete ihrer Heimatregion überhaupt nicht. Jetzt ist die Zeit, sie zu ergründen und sich davon überraschen zu lassen, wie spannend der Urlaub vor der eigenen Haustür sein kann. Ob auf ausgeschriebenen Wanderrouten oder auch mal querfeldein, Wandern bringt Abwechslung und Bewegung. Orte der Stille und attraktive Aussichtspunkte lassen sich in den Pausen gut genießen.


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Bewegung für die Gesundheit

Der Shutdown und die Ausgangssperren schützen zwar vor der Verbreitung des gefährlichen Corona-Virus, doch leider begünstigen die Einschränkungen auch den Bewegungsmangel und Beschwerden, die damit einhergehen. Die Stunden im Home-Office sind oft Gift für Rücken und Gelenke. Das improvisierte Büro entspricht selten den empfohlenen arbeitsmedizinischen Standards. Hinzu kommt, dass der Zugang zu Sportplätzen, Fitnessstudios oder Gymnastik-Kursen verwehrt bleibt. Das macht sich schnell auf der Waage bemerkbar. Der ganze Körper leidet unter dem Bewegungsmangel.

Wenn Steifheit und Verspannungen drohen, ist der Weg nach draußen zu empfehlen. Bewegung an der frischen Luft belebt und vertreibt allen Stress.

Wandern ist ein gelenkschonender Sport für jeden. Dabei das eigene Tempo zu finden begünstigt den positiven Effekt.

Das Herz-Kreislaufsystem kommt beim Wandern in Schwung, der Kopf entspannt, wo Gedanken fließen können. Das Immunsystem wird gestärkt.

Mit Kindern die Natur entdecken

Neuer Wanderboom in Coronazeiten
Neuer Wanderboom in Coronazeiten

Kinder leiden besonders unter den Einschränkungen der Krisenzeit. Sie vermissen ihre Freunde, Schwimmbäder und Spielplätze sind geschlossen. Der Bewegungsdrang von Kindern ist noch ausgeprägt und für ihre gesunde Entwicklung von großer Bedeutung. Warum also nicht gemeinsam losziehen und in der Natur auf Entdeckungsreise gehen?

Beim Wandern bekommen Kinder den Auslauf, den sie dringend brauchen. Im Freien können sie ungehemmt toben und dabei die besonderen Schätze von Flora und Fauna erforschen. Wenn der Unterricht ausfällt, warum sollte man nicht einmal auf einer Wandertour Blumen oder Waldtiere bestimmen? Warum nicht auf Baumstämmen balancieren oder über Bäche hüpfen, wenn das Ballett-Training und der Turnverein auf der Strecke bleiben?

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Kinder können bei einem Ausflug ins Grüne vieles lernen und die Natur mit allen Sinnen erfahren. Wandern zu gehen und gemeinsam Naturerlebnisse zu sammeln bringt Spaß für die ganze Familie.

Die richtige Ausrüstung

Damit der Wanderausflug zum Erfolg wird, braucht es die richtige Ausrüstung.

Zwar muss nicht für jeden Ausflug in den Wald das große Trekking-Equipment aufgefahren werden, aber einige Dinge sollten schon bedacht werden.

Das A und O ist ein geeignetes Schuhwerk. Dies gilt auch für Erwachsene, aber ganz besonders für Kinder. Wer gut zu Fuß sein will, braucht Schuhe, die gut sitzen, bequem sind und auch auf schroffem Gelände einen guten Schutz bieten. Mit rutschfesten Schuhen und gutem Profil lassen sich Unfälle vermeiden. Hohe Wanderschuhe schützen außerdem die Knöchel vor dem Umknicken.

Unumgänglich ist zudem wetterfeste Kleidung. Ein plötzlicher Schauer, bei dem alle nass werden, kann so manchen schönen Wanderausflug vermiesen. Auch wenn die Sonne plötzlich heißer als erwartet scheint, kommt man unangenehm ins Schwitzen.

Es empfiehlt sich, Kleidung nach dem Zwiebelprinzip zu tragen, aber auch eine Jacke dabei zu haben, die gegen Wind und Regen schützt.

Mit einem guten Rucksack lassen sich Lasten wie Kleidung oder Proviant rückenfreundlich tragen.

Ausreichender Sonnenschutz sorgt dafür, dass auch Sonnenbrand oder Sonnenstich ausbleiben.

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Autor: T-Planet

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