Zucchini anpflanzen und gekocht, gegrillt, gebacken oder auch roh essen

In den letzten Jahren sind Zucchini zu einer der beliebtesten Gemüsesorten überhaupt geworden. Das ist im Grunde auch kein Wunder: Sie sind einfach heranzuzüchten, wachsen schnell und haben keine großen Ansprüche – nicht zuletzt lassen sie sich sehr vielseitig verwenden.

Zucchini

Zucchini anpflanzen und gekocht, gegrillt, gebacken oder auch roh essen
Zucchini anpflanzen und gekocht, gegrillt, gebacken oder auch roh essen

Ganz egal, ob gekocht, gegrillt, gebacken oder auch roh lassen sich Zucchini in der Küche verwenden. Um eine möglichst gute Ernte zu erhalten, ist es jedoch wichtig, worauf man achten muss.

Wissenswertes über die Zucchini

Zucchini sind eine Untergattung der Gartenkürbisse. Wie der Name bereits verrät, stammen sie aus dem mediterranen Raum: „Zucchini“ bedeutet aus dem Italienischen übersetzt so viel wie „kleine Kürbisse“. Sie sind in den verschiedensten Farben und Formen erhältlich. Am beliebtesten sind Zucchinis, die optisch Gurken ähneln, allerdings gibt es auch noch Arten, die eher rund sind und einen anderen Geschmack besitzen. Neben der normalen grünen Zucchini können somit auch gelbliche oder gar gestreifte Varianten angebaut werden.

Ob gebraten, gekocht oder auch im Salat – Zucchini lassen sich vielseitig nutzen. Und selbst die Blüten sind frittiert ein Genuss, was hierzulande jedoch noch ein absoluter Geheimtipp ist.

Tipps für den Anbau der Zucchini

Am besten gedeiht die Zucchini an einem windgeschützten, sonnenverwöhnten Standort mit einem nährstoffreichen und lockeren Boden. Bei diesem ist es wichtig, dass er ausreichend mit Kompost versorgt wird.

Die Aussaat erfolgt in der Regel im Mai, sobald die Frosttage enden. Zucchini lassen sich problemlos im Freiland einpflanzen, dafür werden die Samen – welche inzwischen in jedem Gartenfachmarkt erhältlich sind – einfach in den Boden eingesetzt. Beachtet werden muss hierbei allerdings, dass man nicht zu viele Pflanzen heranzüchtet: In der Regel reichen zwei Pflanzen vollkommen, um eine vierköpfige Familie zu versorgen. Auch der Platzbedarf sollte nicht unterschätzt werden, denn Zucchinipflanzen wuchern im Boden meist gewaltig aus. Ein guter Tipp: Am besten pflanzt man Zucchini in der Nähe von Stangenbohnen.

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So wird der verfügbare Platz im Garten bestmöglich genutzt. Für den Fall, dass mehrere Pflanzen aufkeimen, verwendet man idealerweise ausschließlich die stärkeren Triebe als Gemüsepflanze und lässt die anderen weg. Ein Abstand von mindestens 70 Zentimetern zu Nachbarpflanzen wird unbedingt empfohlen.


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Zucchini vertragen normalerweise recht viel Dünger – deshalb ist eine intensive Versorgung mit Jauche, Kuhdung-Pellets oder auch mit Kompost kein Problem. Das Wachstum wird dadurch deutlich verstärkt. Darüber hinaus kann außerdem mineralischer Dünger verwendet werden. Weil Schnecken das Gemüse bekanntlich lieben, ist Schneckenkorn ebenfalls hilfreich für ein gesundes Gedeihen ohne Schädlinge.

Ein feuchter Boden ist für Zucchini ebenfalls sehr wichtig – hierfür lässt sich leicht erwärmtes Regenwasser bzw. länger abgestandenes Leitungswasser gut verwenden. Schädlicher Mehltau wird dadurch effektiv vermieden.

Generell bilden sich bei der Zucchini in erster Linie männliche Blüten aus, erst danach sprießen weibliche Blüten – und danach folgen die Früchte. Wenn diese groß genug für die Ernte sind – etwa ab einer Länge von zwanzig Zentimetern – lassen sie sich recht einfach mit einem Messer von der Pflanze abtrennen.

Im Normalfall können die ersten Früchte schon nach sechs bis acht Wochen abgeerntet werden. Es ist kein Problem, wenn diese bei der Ernte noch kleiner sind, denn dann besitzen sie einen feineren Geschmack. Eine Länge zwischen 15 und 20 Zentimetern ist optimal. Falls die Früchte noch weiter ausreifen, wird der Geschmack eher holzig und wässerig. Erntet man die Zucchini zügiger ab, treibt die Pflanze meist schnell weitere Blüten aus, die dann wiederum neue Früchte mit sich bringen. Abgeerntete Zucchini lassen sich etwa 14 Tage lang aufbewahren, dabei sollten sie trocken gelagert werden. Die Umgebungstemperatur darf nicht unter 10 °C fallen, da sonst ein bitterer Geschmack die Folge sein kann.


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Geeignete Sorten für den Anbau

Einige Zucchinisorten eignen sich besonders gut für den Anbau im eigenen Garten, wie im Folgenden erläutert wird.

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– Goldrausch: Diese leuchtend gelbe Zucchini zeichnet sich durch eine längliche Form aus und reift in etwa 50 Tagen heran

– Bianco di Trieste: Die hellgrüne, weißliche Zucchini besitzt ein feines, intensives Aroma und reift in rund 45 bis 50 Tagen heran

– Cue Ball F1: Mit ihrer kurzen Entwicklungsphase von lediglich 35 Tagen und ihrer hellgrünen Farbe sticht diese Zucchinisorte deutlich hervor.

– Black Forest F1: Diese Zucchini eignet sich optimal für kleine Gärten, da sie ranken und klettern kann. Die Früchte sind klein und dunkelgrün.

– Tondo chiara di Toscana: Ein Klassiker mit hellgrünen, gesprenkelten Zucchini, die buschig wachsen und sich auch für den Anbau in Töpfen gut eignen.

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Autor: Gäddnä Bidschke

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