Hochbeete – dein eigenes Hochbeet um Garten anlegen und bepflanzen

Wer in der Vergangenheit von Rückenschmerzen bei der Gartenarbeit geplagt war, sollte sich vielleicht einmal näher mit Hochbeeten befassen: Diese sind nämlich so angelegt, dass die Gartenarbeit besonders komfortabel im Stehen verrichtet werden kann und Bücken überflüssig wird. Darüber hinaus bieten Hochbeete auch im Hinblick auf das Pflanzenwachstum einige Vorteile: Gemüse wird schneller reif und deutlich aromatischer. Höchste Zeit also, sich Gedanken um das Anlegen eines Hochbeets im eigenen Garten zu machen!

Hochbeete

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Die vielen Vorteile von Hochbeeten effektiv nutzen

Nicht nur lässt sich Gemüse sehr bequem im Hochbeet anpflanzen, auch das Gedeihen erfolgt schneller – somit vergeht weniger Zeit bis zur Ernte und man kann Zucchini, Tomaten und Co. bereits früher genießen. Der Grund dafür ist simpel: Die Bodentemperatur ist in einem Hochbeet deutlich höher als im echten Boden, gleichzeitig befinden sich in der Erde optimale Nährstoffe, die somit beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Anbau mit sich bringen.

Wer selbst Hochbeete in seinem Garten anlegen möchte, sollte dennoch auf einiges achten. Zunächst ist es sehr wichtig, wann man das Beet anlegt: Sowohl im Frühjahr als auch im Herbst lassen sich Hochbeete gut aufbauen. Als Erstes hebt man den Boden zwischen 20 und 30 Zentimetern tief aus. Allerdings darf das Beet hier nicht zu breit sein, so dass man weiterhin von allen Seiten gut herankommen und auch die Mitte bearbeiten kann. Ein durchschnittlich großes Hochbeet weist eine Breite von etwa 120 cm und eine Höhe von rund 70 bis 80 cm auf.


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Auch die Ausrichtung muss beachtet werden. Optimalerweise werden Hochbeete in einer Nord-Süd-Ausrichtung errichtet – auf diese Weise lässt sich das Sonnenlicht maximal ausnutzen. Die typische Form eines Hochbeets ist rechteckig oder auch quadratisch, um das Beet selbst befindet sich noch eine Einfassung aus Holz, Beton, Blech, Kunststoff oder auch aus Stein. Damit Schädlinge wie Schnecken oder Wühlmäuse keine Chance haben, an das leckere Gemüse heranzukommen, schützt man seine Hochbeete am besten mit sehr feinem Maschendraht, den man direkt unter der ersten Schicht verlegt.

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Prinzipiell setzen sich Hochbeete aus drei Schichten zusammen. In der ersten Schnit befinden sich grober Baum- und Strauchschnitt. Sie ist für eine bestmögliche Belüftung der zweiten Schicht – von unten her – da, diese kann sich dadurch auch besser zersetzen. Um ein Durchrieseln der nachfolgenden Schichten zu verhindern, bringt man Rasensonden auf, bei denen man das Gras nach oben hin platziert und diese wiederum fest andrückt.

Die zweite Schicht setzt sich aus gehäckseltem Strauchschnitt sowie aus Laub und weiteren Grünabfällen zusammen. Danach folgt die dritte Schicht, die meist aus Blumen- bzw. Gartenerde besteht. Abhängig davon, wie hoch die Beete angelegt werden, müssen auch die Dicke bzw. die Höhe der einzelnen Schichten entsprechend festgelegt werden.

Hochbeete
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Hochbeete richtig bepflanzen – so geht's

Soll das Kultivieren von Pflanzen und Kräuter in Hochbeeten möglicht erfolgreich verlaufen, müssen einige wichtige Details beachtet werden. Als Erstes gilt es hier zu überlegen, was der eigentliche Zweck des Beets sein soll. Wenn es sich um ein reines Beet mit Zierpflanzen handeln soll, das vor allem optisch ein Blickfang sein soll, müssen auch die Pflanzen dementsprechend ausgewählt werden.


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Bei einem reinen Blumenbeet muss deutlich weniger beachtet werden als vergleichsweise bei einem Beet, in dem man Gemüse kultivieren möchte – dies gestaltet sich in der Regel deutlich schwieriger. Weil im Boden eine hohe Konzentration an Nährstoffen herrscht, sollte man im ersten Jahr vor allem Pflanzen anbauen, die sich durch einen hohen Nährstoffbedarf auszeichnen. Optimal eignen sich hier beispielsweise Sorten wie Gurken, Tomaten, Zucchini, Kohl, Sellerie und Lauch.

Wichtig: Die Mischkultur spielt eine entscheidende Rolle für einen erfolgreichen Anbau. Damit sind Pflanzen gemeint, welche sich gegenseitig gut ergänzen bzw. die sich über der Erde und auch darunter gut vertragen.

Hochbeete
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Weil es ein hohes Nährstoffangebot gibt, lässt sich Gemüse theoretisch bis in den Winter hinein ohne große Probleme anpflanzen. Sorten wie Lauch, Spinat, Rosenkohl, Wirsing oder auch Grünkohl können bis in den Januar hinein abgeerntet werden. Gemüse, das sich noch weiter im Beet befindet, sollte dann jedoch vor Frost geschützt werden. Am einfachsten geschieht dies mit einem speziellen Pflanzenvlies oder auch mit einer Decke aus dichtem Laub. Ein praktischer Nebeneffekt: Auch Knollen und Zwiebeln, die sich noch unter der Erde befinden und erst einige Monate später austreiben, werden dadurch vor der zerstörenden Kälte bewahrt. Prinzipiell eignet sich der Winter als eine recht gute Zeit, schon die Bepflanzung für das Frühjahr zu planen bzw. um zu entscheiden, welche Kombinationen sich gut ergänzen.

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Autor: Gärtner Pitchfork

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