US-Drogenpolitik: Neubewertung von Cannabis historisch!

In einem beispiellosen Schritt plant die US-Drogenbehörde DEA, Cannabis in eine weniger gefährliche Drogenkategorie umzugruppieren.

Historischer Wandel in der US-Drogenpolitik: Neubewertung von Cannabis

US-Drogenpolitik: Neubewertung von Cannabis historisch!
US-Drogenpolitik: Neubewertung von Cannabis historisch!

Dies markiert einen bedeutenden Wandel in der amerikanischen Drogenpolitik, der tiefgreifende Auswirkungen im ganzen Land haben könnte.

Die Neuklassifizierung von Cannabis

Die DEA hat vorgeschlagen, Cannabis von der Kategorie der Anlage I – in der es derzeit zusammen mit Heroin und LSD steht – in die Kategorie der Anlage III zu verschieben, zu der auch Ketamin und einige anabole Steroide gehören. Dieser Vorschlag muss noch von dem Büro für Management und Haushalt des Weißen Hauses geprüft werden, erkennt jedoch die medizinischen Verwendungen von Cannabis an und stellt fest, dass es ein geringeres Missbrauchspotenzial hat als einige der gefährlichsten Drogen in den USA. Der Schritt würde Cannabis jedoch nicht vollständig für den Freizeitgebrauch legalisieren.

Sobald die Überprüfung abgeschlossen ist, wird die DEA öffentliche Kommentare zu dem Plan einholen, gefolgt von einer Überprüfung durch einen Verwaltungsrichter. Nach dieser Phase könnte die endgültige Regelung veröffentlicht werden.

Was bedeutet die Neuklassifizierung für die USA?

Die Neuklassifizierung ist ein bedeutender Schritt, der von der Justizabteilung und speziell vom Generalstaatsanwalt Merrick Garland unterstützt wird. Dies unterstreicht die Bedeutung des Themas für die Biden-Administration und folgt auf frühere Initiativen des Präsidenten, die auf eine Überarbeitung der Bundesgesetze zu Cannabis abzielten.

Politische und gesellschaftliche Auswirkungen

Die Ankündigung kommt zu einer Zeit, in der die Unterstützung für die Legalisierung von Cannabis in den USA wächst, insbesondere unter jüngeren Wählern. Eine Gallup-Umfrage im letzten Herbst zeigte, dass 70% der Erwachsenen die Legalisierung befürworten, ein Rekordhoch. Die Neuklassifizierung könnte somit helfen, die Unterstützung für die Demokratische Partei zu stärken, besonders in einem Wahljahr.


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Die Herausforderungen und Bedenken der Neuklassifizierung

Trotz der positiven Aspekte gibt es auch Kritik an der Neuklassifizierung. Einige Kritiker argumentieren, dass Cannabis weiterhin als mögliche „Einstiegsdroge“ betrachtet werden könnte, die den Weg für den Konsum härterer Drogen ebnet. Andere sehen in der Neuklassifizierung eine notwendige Anpassung, um Ressourcen besser auf die Bekämpfung gefährlicherer Drogen wie Fentanyl zu konzentrieren.

Regulatorische und wirtschaftliche Implikationen

Als Droge der Kategorie III bleibt Cannabis eine kontrollierte Substanz, die strengen Regeln und Vorschriften unterliegt. Dies bedeutet, dass die ungefähr 15.000 Cannabis-Dispensaries in den USA sich ähnlich wie reguläre Apotheken bei der DEA registrieren und strenge Berichtspflichten erfüllen müssen – eine Anforderung, die viele als belastend empfinden könnten.

Internationale Verpflichtungen und langfristige Ziele

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Übereinstimmung mit internationalen Verträgen, insbesondere mit dem Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel von 1961, das die Kriminalisierung von Cannabis fordert. In der Vergangenheit hat die DEA die internationalen Verpflichtungen der USA als Grund für die Ablehnung ähnlicher Umgliederungsanträge angeführt.

Die Zukunft von Cannabis in den USA

Obwohl die Neuklassifizierung von Cannabis als Anlage III-Droge ein historischer Schritt vorwärts ist, bleibt der Kampf um eine vollständige Legalisierung und die Beendigung der Bundesprohibition von Cannabis bestehen. Persönlichkeiten wie der Senatsmehrheitsführer Chuck Schumer betonen die Notwendigkeit, weiterhin an Gesetzgebungen wie dem SAFER Banking Act und dem Cannabis Administration and Opportunity Act zu arbeiten, die darauf abzielen, Cannabis vollständig aus dem Controlled Substances Act zu entfernen.

Die Umklassifizierung könnte zwar die steuerliche Belastung für Unternehmen verringern und die Forschung erleichtern, da es schwierig ist, autorisierte klinische Studien mit Substanzen der Anlage I durchzuführen. Doch die unmittelbaren Auswirkungen auf das nationale Strafjustizsystem könnten begrenzt sein, da Bundestrafverfahren wegen einfachen Besitzes in den letzten Jahren relativ selten waren.

Ausblick

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die geplante Neuklassifizierung von Cannabis in den USA ein wichtiger Schritt zur Korrektur einer jahrzehntelangen fehlgeleiteten Drogenpolitik darstellt. Sie spiegelt eine zunehmende Anerkennung der medizinischen Vorteile von Cannabis wider und könnte zu einer umfassenderen Reform führen, die sowohl wirtschaftliche als auch soziale Auswirkungen hat.

Quelle / Infos: https://apnews.com/article/marijuana-biden-dea-criminal-justice-pot-f833a8dae6ceb31a8658a5d65832a3b8

Bitte hierzu unbedingt den Haftungsausschluss und Hinweis zu medizinischen Fragen beachten: Bitte hier lesen!

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Autor und Bild: Canna-Chad Gregor Paul Thiele

Kein Anspruch / Gewähr auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der News bzw. Pressemeldung

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