Cannabis hat in der modernen Gesellschaft vielfältige Anwendungsbereiche gefunden. Nicht nur in der Medizin und Freizeitgestaltung, sondern auch im Sport scheint Cannabis eine wachsende Rolle zu spielen.
Cannabis und Sport

Eine aktuelle Studie der Universität Colorado zeigt nun, dass der Konsum von Cannabis vor dem Training das sportliche Erlebnis auf vielfältige Weise beeinflussen kann.
Die Studie im Überblick
In der Studie, die in der Zeitschrift „Sports Medicine“ veröffentlicht wurde, untersuchten die Forscher die Auswirkungen von Cannabis auf das Trainingserlebnis. Es wurde festgestellt, dass der Konsum von Cannabis vor der sportlichen Aktivität zu einer Steigerung des Genusses und eines verstärkten „Runner's High“ führen kann, allerdings auch zu einem Gefühl erhöhter Anstrengung während des Trainings.
Cannabis und seine Wirkungen im sportlichen Kontext
Die Forscher beobachteten, dass die Effekte unabhängig davon waren, ob die Teilnehmer THC- oder CBD-dominante Produkte verwendeten. Interessanterweise berichteten diejenigen, die CBD nutzten, von einem größeren Genuss und einer geringeren Zunahme der Anstrengung.
Methodik der Studie
Für die Studie wurden Teilnehmer aus der Umgebung von Boulder, Colorado rekrutiert. Diese mussten Erfahrung mit dem Konsum von Cannabis während des Laufens oder Joggens haben und in der Lage sein, 30 Minuten Sport zu treiben. In drei Sitzungen führten die Forscher eine Basisbewertung, eine Cannabis-Trainingsaktivität und eine Nicht-Cannabis-Trainingsaktivität durch.
Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Studie
Die Studienergebnisse zeigten, dass die Teilnehmer während der Cannabis-Trainingsaktivität unabhängig vom verwendeten Produkt (THC oder CBD) mehr Freude am Training hatten. Diejenigen, die CBD verwendeten, berichteten jedoch von einem höheren Maß an Genuss im Vergleich zum Nicht-Cannabis-Workout.
Die „Runner's High“-Erfahrung
Außerdem wurde festgestellt, dass die Cannabisnutzung mit einem stärkeren Erleben von „Runner's High“-Symptomen während des Trainings verbunden war. Dies galt insbesondere für Teilnehmer in der THC-Gruppe.
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Die Kehrseite: Erhöhte Anstrengung
Trotz der offensichtlichen Vorteile des Cannabiskonsums vor dem Training berichteten die Teilnehmer auch von einer „signifikant erhöhten Anstrengung“ während ihrer nach dem Cannabiskonsum durchgeführten Aktivität. Personen, die das THC-dominante Produkt verwendeten, berichteten von einem größeren Unterschied in der Anstrengung zwischen dem Cannabis- und dem Nicht-Cannabis-Trainingszeitraum.
Cannabis und Sport: Ein wachsendes Forschungsfeld
Diese Studie fügt sich in eine wachsende Menge an Forschung rund um Cannabis und seine Auswirkungen ein. Sie zeigt, dass Cannabis nicht nur in der Freizeitgestaltung, sondern auch im Sport eine relevante Rolle spielen kann. Insbesondere für diejenigen, die Cannabis zur Steigerung des Trainingsgenusses verwenden, bietet diese Studie interessante Einsichten.
Weitere Forschung erforderlich
Die Autoren der Studie weisen jedoch darauf hin, dass aufgrund der aktuellen Gesetzeslage einige Einschränkungen in der Forschung bestehen. Zukünftige Studien sollten sich daher auf eine vielfältigere Stichprobe konzentrieren und weitere Aspekte der Wechselwirkung zwischen Cannabis und sportlicher Leistungsfähigkeit untersuchen.
Insgesamt liefert dieser Artikel einen umfassenden Überblick über die jüngsten Forschungsergebnisse zum Thema Cannabis und Sport. Er zeigt auf, wie Cannabis das Trainingserlebnis beeinflussen kann, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Während der Genuss und das „Runner's High“ gesteigert werden können, ist auch eine erhöhte Anstrengung zu beobachten. Diese Erkenntnisse könnten für Sportler, Trainer und Cannabis-Enthusiasten gleichermaßen von Interesse sein, um ihre Trainingsmethoden und -gewohnheiten entsprechend anzupassen.
Was ist das „Runner's High“?
Das „Runner's High“ ist ein Zustand, der häufig bei langandauernden Ausdaueraktivitäten wie Laufen, Joggen oder anderen aeroben Übungen erlebt wird. Es beschreibt ein Gefühl von Euphorie, das oft von einer Reduktion von Stress und Schmerzempfindungen begleitet wird. Dieses Phänomen wird typischerweise durch die Freisetzung von Endorphinen im Gehirn verursacht, welche als körpereigene Schmerzmittel wirken und gleichzeitig das Gefühl von Wohlbefinden und Freude steigern.
In jüngerer Zeit wurde jedoch entdeckt, dass nicht nur Endorphine, sondern auch andere Neurotransmitter wie Endocannabinoide zur Entstehung des „Runner's High“ beitragen können. Endocannabinoide sind Substanzen, die ähnlich wie die aktiven Bestandteile von Cannabis wirken und eine Rolle bei der Regulierung von Stimmung, Schmerzempfindung und Entzündungen spielen. Diese Erkenntnis hat zu einem besseren Verständnis darüber geführt, wie körperliche Aktivität die psychische Gesundheit beeinflussen kann und warum manche Menschen ein starkes Wohlbefinden während und nach dem Ausdauertraining erleben.
Bitte hierzu unbedingt den Haftungsausschluss und Hinweis zu medizinischen Fragen beachten: Bitte hier lesen!
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Autor und Bild: Canna-Chad Gregor Paul Thiele
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