Handel mit Edelmetallen: Gold, Silber, Kupfer, Platin und Palladium

Handel mit Edelmetallen

Gold ist ein Edelmetall und ist im Periodensystem in der gleichen Periodenreihe wie Silber und Kupfer zu finden. Gold gehört zu der sogenannten Münzmetall-Gruppe, da aus ihnen häufig Münzgeld produziert wird. Gold ist in der Tat eines der ersten bekannten Metalle, dessen Ursprung auf das Jahr 3400 vor Christus datiert wird. Gold war schon immer ein Symbol für Reichtum und Schönheit.

Handel mit Edelmetallen: Gold – Was ist Gold?

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Die Ägypter sammelten oft riesige Mengen Gold, nur um den Sarg eines verstorbenen Pharaos zu füllen oder bedecken. Als König Tutanchamun starb, enthielt sein Sarg ungefähr 112 kg Gold. Darüber hinaus war die Entdeckung von Gold der Grund für eine große Migration von Menschen nach Kalifornien in den späten 1800er Jahren während des Goldrausches.

Gold ist ein weiches, gelbes Edelmetall. Wie alle anderen Metalle ist auch Gold sehr gut verformbar. Außerdem ist Gold in der Lage, Elektrizität und Wärme relativ einfach zu leiten. Die Ordnungszahl von Gold ist 79, und seine elementare Abkürzung ist Au, vom lateinischen „aurum“, das „leuchtende Dämmerung“ bedeutet. Gold hat eine extrem hohe Dichte von 19,3 g pro Kubikzentimeter.

Wo und wie kann man mit Gold handeln?

Der Handel mit Gold ist einzigartig und bietet gute Gewinnchancen in allen Segmenten. Außerdem ist der Goldkurs sehr konstant, was ihn zu einem sicheren Markt macht. Viele Leute kaufen das Edelmetall direkt und spekulieren auf Preissteigerungen.

Die Anleger nutzen die Kursschwankungen vom Gold nicht richtig aus. Sie kennen nicht die genauen Gegebenheiten und Eigenschaften des Goldmarktes und können so nicht ihren Gewinn maximieren.

Es gibt verschiedene Katalysatoren (Auslöser) für den Goldmarkt, die sich unterschiedlich auf den Kurs auswirken. Manche Instrumente erzielen mit höherer Wahrscheinlichkeit konstantere Ergebnisse als andere.


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Der Handel mit Gold ist im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten relativ einfach. Allerdings erfordert es bestimmte Fähigkeiten, die für diesen Rohstoff einzigartig sind. Anfänger sollten nicht leichtfertig vorgehen. Anleger werden davon profitieren, wenn sie diese vier strategischen Schritte in ihre täglichen Handelsroutinen integrieren.

1. Bedeutung von Gold in der Finanzwelt

Gold ist die erste bekannte Währung, die jemals existiert hat. Es ist ein großer Bestandteil der heutigen Finanzwelt. Allerdings gibt es nur wenige Auslöser, die die Kurschwankungen beeinflussen. Der Wertgewinn oder Wertverlust des Geldes (Deflation / Inflation) und wie hoch die Nachfrage nach dem Edelmetall ist sind die wichtigsten Katalysatoren.

Für Anleger bedeutet das erhöhtes Risiko, wenn sie Gold als Reaktion auf eine dieser Auslöser kaufen oder verkaufen. Nehmen wir zum Beispiel an, dass ein Ausverkauf die Finanzmärkte trifft und der Goldkurs starke Kursschwankungen hat. Für viele Anleger ist die Furcht vor negativen Kursschwankungen der Auslöser, weil sie Entscheidungen treffen, die von Gefühlen geleitet sind. Die Inflation könnte jedoch tatsächlich den Aktienrückgang ausgelöst haben.

Die Kombinationen dieser Instrumente und Katalysatoren spielen auf den Weltmärkten eine wichtige Rolle, um langfristige Aufwärts- und Abwärtstrends zu verfolgen. In 2009 verzeichnete die Federal Reserve Bank allgemeine Kurssteigerungen auf dem Aktienmärkten. Das wirkte sich allerdings nur minimal auf den Goldpreis aus, da die Anleger einen Zusammenbruch des komletten Marktes fürchteten (wie bei der Finanzkrise 2008). Sie sparten also und es entstand eine Deflation und der Rohstoffmarkt (Edelmetalle) stieg rasant an

Dieser Umschwung fand nicht sofort statt, weil eine Reflation herrschte und sich die finanziellen und rohstoffbezogenen Vermögenswerte in historisch hohen Werten bewegten. Nach der Reflation und des Zinstiefs der EZB erreichte der Goldkurs 2011 seinen Höchststand. Der DAX sank zur selben Zeit auf ein sehr geringes Niveau, was darauf hindeutet, dass die Angst kein bedeutender Marktbeweger mehr war.

2. Anlegerverhalten richtig deuten und verstehen

Gold zieht zahlreiche Anleger mit vielfältigen und oft gegensätzlichen Interessen an. Goldmünzen stehen an der Spitze , gefolgt von Goldschmuck (Familie), Goldaktien und Optionen. Diese Anleger lassen sich von Abwärtstrends nur selten einschüchtern. Sie kaufen Gold als langfristige Investition, um es in schlechten Zeiten verkaufen zu können. Fast die gesamte Anzahl der Goldmünzen findet sich im Einzelhandel wieder, es wird also täglich und dauerhaft gebraucht. Dadurch hat der Anleger eine Sicherheit für einen konstanten Wert.

Goldmünzen sorgen für enorme Liquidität und halten gleichzeitig unter den Goldaktien ein gewisses Maß an Bodenhaftung, da es immer interessierte Anleger gibt, die Angebote zu niedrigen Preisen machen. Außerdem dienen Goldmünzen dem Zweck, Leerverkäufen einen effizienten Zugang zu verschaffen, wenn eine der drei Auslöser zugunsten eines starken Kaufdrucks tendiert.

Darüber hinaus besitzt Gold hohe Handlungssicherheiten. Anleger kaufen und verkaufen Währungen und Anleihen in bestimmten Strategien, die als „risikofreudig“ und “risikofrei“ bezeichnet werden. Risikofreudige Strategie dienen dem Wachstum, risikofreie Strategien dienen der Sicherheit. Durch Algorithmen kann blitzschnell gehandelt werden. Es beinhaltet also eine Kombination aus risikofreudigen und risikofreien Strategien. Sie werden oft in umkämpften Märkten an der Börse verwendet.

Die Liquidität folgt den Goldtrends, steigt an, wenn sie sich in relativ ruhigen Zeiten stark nach oben oder nach unten bewegt. Diese Oszillation beeinflusst die Märkte in höherem Maße als die Aktienmärkte aufgrund der viel niedrigeren durchschnittlichen Instrumente.

Eine geringe Beteiligung wirkt sich nicht auf langfristige, monatelange Terminkontrakte aus, sondern wirkt sich stark auf die Ausführung von Geschäften in kurzfristigen Positionen aus und erzwingt höhere Kosten.

3. Langzeitprognose des Goldkurses

Analysieren den Goldkurs und lernen sie den Goldmarkt richtig kennen.

Die Geschichte vom Goldkurs zeigt wenig Spektakuläres bis Anfang von 1970. Durch die steigende Inflation aufgrund der explodierenden Rohölpreise explodierte der Goldpreis in den 1970er Jahren. Nach einem Höchststand von 2.076 USD je Unze im Februar 1980 sank der Goldpreis bis Mitte der 80er Jahre auf fast 700 USD. Er verlor innerhalb von wenigen Jahren 66,3 % seines Wertes. Danach folgte ein über zehnjähriger Abwärtstrend bis 1998, als der Goldkurs den historischen Tiefststand erreichte. Im Februar 2012 erreichte der Goldpreis mit 1.916 US Dollar pro Unze seinen Höhepunkt. Bis 2016 war ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Ab dieser Zeit bis einschließlich heute ist der Wert leicht gestiegen, er hält sich also seit über 25 Jahren sehr konstant. Der Preis pro Unze liegt heute bei 1.197 USD (1.027 €).


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Fazit zur Goldanlage

Werden Sie in drei Schritten ein erfolgreich Gold-Anleger.

– Lernen Sie zuerst, wie sich die drei erwähnten Katalysatoren auf die Kauf- und Verkaufsentscheidungen auswirken.

– Zweitens, lernen Sie den Markt richtig kennen; beobachten Sie andere Goldanleger

– Analysieren Sie ausführlich den Goldkurs, wann gab es Kursschwankungen und was waren die Auslöser.

Auf Grundlage dieser drei Schritte können Sie eine sichere und fundierte Entscheidung für das Anlagegut treffen, die auf eine hohe Liquidität und einfache Handelsabwicklung ausgerichtet ist.


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Silber ist ein weiß glänzendes Edelmetall mit einigen außergewöhnlichen Eigenschaften. Es ist formbar, biegsam und schön glänzend. Silber ist auch stark reflektierend und leitet Elektrizität sehr gut. Es tötet sogar Bakterien. All diese Eigenschaften machen Silber zu einem wertvollen Metall in einer Vielzahl von Branchen wie Schmuck, Elektronik, Energie und Medizin. Silber ist in der Weltwirtschaft wichtig, sehr selten und gehört zusammen mit Gold und sechs anderen Metallen (darunter Platin) zu der Gruppe der Edelmetalle. Seit Tausenden von Jahren haben die Menschen Silber als Investition und Wertspeicher erworben.

Handel mit Edelmetallen: Silber – Was ist Silber?

Handel mit Edelmetallen: Silber
Handel mit Edelmetallen: Silber

Silberabbau / Silberbergbau – Silber wurde erstmals vor 5.000 Jahren in Kleinasien abgebaut. Fast 1800 Jahre später begann das griechische Imperium, Silber als Währung zu benutzen. Während der Blütezeit des Römischen Reiches wurde Silber zu einem wichtigen Handelsgut entlang der asiatischen Länder. Die spanische Eroberung der Neuen Welt im 15. Jahrhundert erwies sich jedoch als der wichtigste Moment in der Geschichte des Edelmetalles. Der dramatische Anstieg des Silberbergbaus in Bolivien, Peru und Mexiko fand zwischen 1500 und 1800 n. Chr. statt. Diese drei Nationen machten 85% der weltweiten Produktion aus. Seitdem haben neue Entdeckungen von Silber in den Vereinigten Staaten, Australien, Mittelamerika und Europa die Produktion weltweit gestärkt.

Die weltweiten Silberreserven sind begrenzt. Ein Bericht aus dem Jahr 2004 schätzte die Gesamtmenge des von der Antike bis 2001 abgebauten Silbers auf 1,26 Millionen Tonnen. Die Hälfte dieser Produktion wurde in den letzten 62 Jahren gefördert. Jüngere Schätzungen gehen davon aus, dass die Gesamtmenge, die in der Geschichte abgebaut wurde, bei 1,5 Millionen Tonnen liegt.

Herkunft von Silber

Silber wird in seltenen Fällen in der Erdkruste als natürliches Element gefunden. Stattdessen finden Bergleute das Edelmetall normalerweise als Nebenprodukt des Abbaus von Blei, Zink, Kupfer oder Gold. Die Silberproduktion ist infolge eines Rückgangs der Blei-, Zink- und Goldproduktion zurückgegangen.

Top 5 der produzierenden Länder:

1. Mexico (186 Millionen Unzen pro Jahr)
2. Peru (148 Millionen Unzen pro Jahr)
3. China (112 Millionen Unzen pro Jahr)
4. Chile (48 Millionen Unzen pro Jahr)
5. Russland (47 Millionen Unzen pro Jahr)

Silber Ressourcen

Der Abbau ist ein teures Unterfangen, und letztlich bestimmt der Preis eines Metalls, ob es machbar ist, es abzubauen.

Top 5 der Länder mit Silberreserven:

1. Peru (120 Tonnen)
2. Australien (89 Tonnen)
3. Polen (85 Tonnen)
4. Chile (77 Tonnen)
5. China (39 Tonnen)

Heutige Verwendung von Silber

Schmuck

Silber ist schön, glänzend und es kann gut weiterverarbeitet werden. Es ist daher ein beliebtes Edelmetall in der Schmuckindustrie für Ohrringe, Halsketten, Armbänder und Ringe. Die meisten Schmuckhersteller verwenden Sterling Silber, das besteht zu 92,5% aus Silber und zu 7,5% aus Kupfer.

Technologie

Silber wird in einer Vielzahl von Technologien verwendet:
– Elektronik: Silber hat eine ausgezeichnete elektrische Leitfähigkeit und wird bei der Herstellung für Leiterplatten, Schalter und Fernsehbildschirme benutzt.
– Solar: Gemahlenes Silberpulver wird zur Herstellung von Solarzellen verwendet.
– Katalysatoren: Katalysatoren helfen bei chemischen Prozessen. Die einzigartigen chemischen Eigenschaften von Silber machen es zu einem wichtigen Katalysator bei der Herstellung von Formaldehyd.
– Löten: Silber wird verwendet, um Verbindungen von Rohren, Wasserhähnen, Kanälen und elektrischen Leitungen zu verstärken.
– Kugellager: Kugellager verstärken.
– Medizin: Silber wirkt als Biozid und tötet schädliche Keime ab.

Anleger

Privatpersonen und andere Anleger kaufen Silber, um ihre Portfolios gegen Verluste durch Inflation und Marktkrisen abzusichern. Investoren kaufen Silberbarren, Münzen und Barren.

Wo und wie kann man mit Silber handeln?

Silber ist eine Ware, die sowohl auf industrielle als auch auf ökonomische Daten reagiert. Diese Faktoren sind die wichtigsten Katalysatoren des Silberpreises:

Angebot und Nachfrage

Das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage für Silber ist ein wichtiger Faktor, der den Preis antreibt. Das Silberangebot ist begrenzt, und die Produktion ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Branchenexperten erwarten aufgrund höherer Abbaukosten in den kommenden Jahren weitere Rückgänge. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Silber, das zu 50% aus der Industrie stammt, stabil. Anleger sollten auf Ereignisse achten, die das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage beeinflussen. Zum Beispiel könnten Bergbaustreiks das Angebot einschränken, während Entdeckungen neuer Silbervorkommen es vergrößern könnten. Die unterschiedliche Nachfrage der Händler und der Industrie könnte die gesamte Nachfrage verändern.

Silberschrott
Silberschrott kann eine wichtige Rolle bei der Bestimmung des Silberangebots auf dem Markt und somit auch beim Preis spielen. Eine Quelle für altes Silber war die Fotoindustrie. Durch die digitale Fotogindustrie spielt Silber nur noch eine untergeordnete Rolle. Schrotthändler recyceln große Mengen von alten Filmen und Fotografien, da diese Silber enthalten. Ebenso können Schmuck und Silberwaren eine Quelle für Silberschrott sein. Wenn die Silberpreise steigen, kommt mehr Schrott auf den Markt, was die Preise begrenzen kann.

Industrielle Nachfrage
Die industrielle Nachfrage nach Silber kann sich stark auf den Metallpreis auswirken. Wie bereits erwähnt, verbraucht die Fotoindustrie nicht mehr so ​​viel Silber wie vor 15 – 20 Jahren. Edelstahl hat Silber zum Beispiel bei der Herstellung von Besteck weitgehend abgelöst. Spiegel enthalten jetzt Aluminiumlegierungen anstatt aus Silber. Die Wasseraufbereitung, Leiterplatten für Technologie und Solarenergie benötigen weiterhin Silber aufgrund seiner einzigartigen physikalischen und chemischen Eigenschaften.

Inflation und die nationale Währung
Die Investition in Silber ist eine Möglichkeit, sich gegen den Kaufkraftverlust durch die Inflation und eine schwache Währung abzusichern. Rohstoffe wie Silber werden in Euro gehandelt und weisen häufig starke Wechselbeziehungen zu der Währung auf. Wenn der Euro schwächer wird, tendieren die Silberpreise dazu, zu steigen. Käufer, die Silber in anderen Währungen kaufen, haben mehr Kaufkraft, wenn der Euro schwach ist, und weniger, wenn der Euro stark ist. Silber unterscheidet sich auch von den meisten anderen Rohstoffen, da viele Händler es als alternative Währung betrachten. In Zeiten von Währungsabwertung und Inflation wenden sich Händler oft an Silber als zuverlässigerer Wertspeicher.

Goldpreis
Gold- und Silberpreise haben eine positive wirtschaftliche Verbidnung. Viele Anleger achten sehr genau auf das Verhältnis zwischen Gold und Silber und benutzen Kursschwankungen als Signal, um die eine oder andere Ware zu kaufen oder zu verkaufen.

Warum sollte man in Silber investieren?

Anleger kaufen Edelmetalle wie Silber aus einer Vielzahl von Gründen. Einer davon ist die Risikominimierung.
Investitionen in Silber bieten in Wirtschaftskrisen Schutz. Die Notenbanken reagieren in der Regel auf Krisen, indem sie die Zinsen senken und die Geldmenge erhöhen. Diese Maßnahmen können die Währungen schwächen und das Vertrauen in die Aktien- und Anleihemärkte schwächen. Im Gegensatz zu finanziellen Vermögenswerten werden physische Vermögenswerte wie Silber nicht auf Papier erstellt. Es gibt ein begrenztes Silbervorkommen. Aus diesem Grund ist es viel wahrscheinlicher, dass finanzielle Vermögenswerte in turbulenten Zeiten ihren Wert behalten.

Eine Anlage in Silber, insbesondere im Rahmen eines umfassenden Investitionsplans, könnte vorteilhaft sein.

Anleger sollten Silber für das Potenzial zur Verringerung des Risikos in Betracht ziehen:

– Silber könnte bei globalen politischen und wirtschaftlichen Krisen besser abschneiden als Aktien und Anleihen.
– Silber könnte in Zeiten von Hyperinflation besser abschneiden als finanzielle Vermögenswerte.


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Kupfer ist eines der am häufigsten verwendeten Metalle auf unserem Planeten. Es wird angenommen, dass das glänzende, rot-orange Element das erste Metall ist, das vor Tausenden von Jahren von Menschen benutzt wurde. In der modernen Gesellschaft spielt Kupfer eine wichtige Rolle im täglichen Leben. Seine physikalischen Eigenschaften sind perfekt für eine Reihe von industriellen Anwendungen geeignet, einschließlich elektrischer Leitungen, Klempnerarbeiten, Dachdecker und für Industriemaschinen. Kupfer ist weich, biegsam und formbar und es leitet Wärme und Elektrizität sehr gut. Im Gegensatz zu Gold und Silber wird Kupfer jedoch nicht allgemein als Währung angesehen. Daher kostet Kupfer viel weniger. Die weltweite Versorgung mit Kupfer stammt hauptsächlich aus Untertagebergwerken und aus dem Recycling von Kupferprodukten.

Handel mit Edelmetallen: Kupfer – Was ist Kupfer?

Unterirdische Minen

Bergleute extrahieren Kupfer aus Erzlagerstätten, die in Untertage- oder Tagesbergwerken gefunden werden. Erfolgreicher Kupferabbau erfordert konzentriertes Erz, das zu feinem Material gemahlen werden kann. Das Kupfer wird dann von den Abfallmaterialien getrennt und wird dann weiter durch den Schmelzprozess raffiniert. Obwohl Kupfer seit Jahrhunderten von Menschen genutzt wird, wurden mehr als 95% des gesamten abgebauten und erschmolzenen Kupfers nach 1900 gewonnen. Der jährliche Kupferbergbau übersteigt in der Regel 19 Millionen Tonnen. Südamerika hat die meisten Kupferminen, und China ist die Quelle der größten Produktion von raffiniertem Kupfer. Kupfer wird in Ländern auf der ganzen Welt abgebaut.

Recycling:

Die Umwandlung von altem Schrott in raffiniertes Kupfer macht fast 10% der jährlichen globalen Kupferversorgung und mehr als 30% des jährlichen Angebots aus. Kupferfabriken einschließlich Messingmühlen, Raffinerien und Barrenhersteller dienen alle als Quellen für recyceltes Kupfer. Die Nachfrage nach Kupfer ist im Laufe der Jahre mit der Expansion der Weltwirtschaft stetig gestiegen. Die Entwicklungsländer haben ihre Nachfrage nach Kupfer erhöht, da sich ihre Infrastruktur erweitert und verbessert haben. Die Hauptkonsumenten von Kupfer sind China, Russland, die Europäische Union, die Vereinigten Staaten und Japan. In China, Russland und Osteuropa steigt die Kupfernachfrage sehr stark.

Kupfernachfrage aus verschiedenen Branchen:

Hochbau

Zu diesen Anwendungen gehören die elektrische Verkabelung, die Installation von Rohrleitungen und der Wetterschutz von Häusern und Geschäftsgebäuden.

Transportausrüstung

Die ausgezeichnete Leitfähigkeit von Kupfer macht es zu einem wichtigen Bestandteil von Elektromotoren.

Elektronische Produkte

Integrierte Schaltkreise und gedruckte Leiterplatten verwenden Kupfer aufgrund der ausgezeichneten elektrischen Leitfähigkeit. Kupfer wird auch in Elektromagneten, Vakuumröhren, Kathodenstrahlröhren und Magnetrons in Mikrowellenöfen eingebaut.

Allgemein

Kupfer hat starke antimikrobielle Eigenschaften. Bestimmte Materialien wie Kochgeschirr, Bettgitter und Türgriffe werden mit Kupferlegierungen versehen. Kupfer wird auch in vielen Musikinstrumenten verwendet.

Industriemaschinen und Ausrüstung

Kupfer wird in Destillieranlagen zur Herstellung von Whisky und in Glasherstellungs-, Gravur- und Druckgeräten verwendet.

Wo und wie kann man mit Kupfer handeln?

Was sind Einflussfaktoren auf den Preis von Kupfer?

Kupfer wird in diversen Branchen vielfältig eingesetzt. Daher ist sein Preis ein gutes Barometer für die globale Stärke der Weltwirtschaft.

Die folgenden vier Bereiche sind die bestimmenden Faktoren der Kupferpreise:

Schwellenländer:

Da die Infrastruktur einen so wichtigen Teil der Nachfrage darstellt, sind die Schwellenländer ein wichtiger Antreiber der Kupferpreise. Schnell wachsende Länder wie Indien und China akkumulieren riesige Mengen an Wohlstand, wenn ihre Volkswirtschaften wachsen. Dadurch wächst automatisch der Bedarf nach Wohnungen und anderen Arten von Bauwerken. Es überrascht nicht, dass Asien einen wachsenden Anteil der weltweiten Kupfernachfrage aufweist. Der Kupferpreis ist stark von der wirtschaftlichen Situation dieser Länder sowie anderer Schwellenländer abhängig, um weiter zu wachsen. Eine Stagnation in den Schwellenländern wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit negativ auf die Kupferpreise auswirken.

US-Immobilienmarkt:

Die US-amerikanische Immobilienindustrie verwendet unter anderem Kupfer in elektrischen Leitungen, Dächern, Sanitärinstallationen und Dämmstoffen. Daher spielen Faktoren, die die Nachfrage nach Wohnimmobilien in den USA beeinflussen eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der Kupfernachfrage (Demografie und BIP). Die Bauindustrie macht fast die Hälfte des Kupferverbrauchs in den USA aus. Anleger sollten die Entwicklung in diesem Markt aufmerksam verfolgen, um Hinweise auf zukünftige Kupferpreise zu erhalten.

Versorgungsstörungen und Probleme:

Politische, ökologische und arbeitsrechtliche Fragen und Schwierigkeiten können sich stark auf die Kupferpreise auswirken. Südamerika produziert einen erheblichen Teil des gesamten Kupferangebots, insbesondere in Chile und Peru. Historisch gesehen haben Länder in dieser Region Regierungen gewählt, die den Bergbau verstaatlicht haben, wie in Bolivien im Jahr 2007. Solche Ereignisse können die Versorgung stören und zu höheren Preisen führen. Ereignisse wie Minenstreiks können auch zu Versorgungsstörungen und höheren Preisen führen. Außerdem können Naturkatastrophen wie Erdbeben und Erdrutsche die Minenproduktion verlangsamen oder sogar lahmlegen . Anleger sollten auf geopolitische Nachrichten und Naturkatastrophen achten, die die Bergbauindustrie betreffen.

Ersatzstoffe:

Das ökonomische Prinzip des Ersatzes stellt ein Risiko dar. Wenn die Preise steigen, suchen die Käufer nach günstigeren Ersatzangeboten. Billigere Metalle wie Aluminium ersetzen jetzt Kupfer in Stromkabeln, elektrischen Geräten und Kühlgeräten. Auch Nickel, Blei und Eisen konkurrieren in einigen Branchen mit Kupfer als Ersatz.

Gründe für den Handel mit Kupfer

Jeder Anleger sollte alle Gefahren, Risiken und Ertragsmöglichkeiten abschätzen, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Kupfer kann die Gesamtrisiken ihrer Portfolios senken. Die meisten Händler haben den überwiegenden Teil ihres Vermögens in Aktien und Anleihen investiert. Der Handel mit Kupfer bietet eine Diversifizierung der Anlageklasse. Das ist eine effektive Möglichkeit, die Gesamtvolatilität eines Portfolios zu senken.

Kupfer bietet auch eine Investition in die Weltwirtschaft, insbesondere in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Hier wird viel in die Infrastruktur investiert. Kupfer bietet eine der direktesten Möglichkeiten, auf das globale Wachstum zu setzen.

Der Kupferhandel birgt jedoch auch Risiken. Die Kupferpreise würden bei einer nationalen wirtschaftlichen Krise oder einer globalen Rezession wahrscheinlich stark sinken. Außerdem könnten niedrigere Preise für andere Industriemetalle im Vergleich zu Kupfer die Käufer veranlassen, andere preiswertere Metalle zu kaufen.

Einige Rohstoffhändler sagen, das Metall habe einen Doktortitel in Wirtschaftswissenschaften, weil sein Preis ein verlässliches Barometer für die allgemeine Gesundheit der Weltwirtschaft ist. Hier sind einige spezifische Gründe, warum Sie den Handel mit Kupfer in Betracht ziehen sollten:

Spekulieren Sie auf industrielles Wachstum:

Kupfer hat so viele industrielle Nutzungen, dass es praktisch unmöglich wäre, die Infrastruktur eines Landes ohne Kupfer zu bauen. Während Entwicklungsregionen wie der afrikanische Kontinent, Osteuropa und Asien ihre Volkswirtschaften modernisieren und ihre Infrastruktur ausweiten, wird die Kupfernachfrage wachsen. Jeder Händler sollte Investitionen in Kupfer in Erwägung ziehen.

Spekulieren Sie auf dem Immobilienmarktmarkt:

Der globale Immobilienmarkt überhitzte und fiel während der Großen Rezession von 2008. Dadurch sank auch der Kupferpreis. Kupfer profitiert von starken Wohnungsmärkten.

Spekulieren Sie auf ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage:

Kupferabbau und -recycling fallen routinemäßig unter die Kupfernachfrage. Minenerweiterungen und neue Minen können dazu beitragen, einen Teil dieser Nachfrage zu decken. Viele Experten befürchten, dass Umweltprobleme und Einschränkungen der Bodennutzung das Ungleichgewicht für viele Jahre aufrechterhalten werden. Eine Investition in Kupfer ist eine Möglichkeit, auf ein langfristiges Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage zu setzen.


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Platin ist ein seltenes chemisches Edelmetall und befindet sich in der Erdkruste. Das gräulich-weiße Metall ist ein faszinierender Rohstoff. Geschäftsbereiche wie die Automobilindustrie brauchen Platin für den Bau von Katalysatoren. Händler schätzen das Metall als finanziellen Vermögenswert und Wertspeicher. Schmuckkäufer verarbeiten Platin aufgrund der schönen glänzenden Erscheinung und Beständigkeit.

Handel mit Edelmetallen: Platin – Was ist Platin?

Herkunft

Platin ist noch seltener als Gold. Bergleute extrahieren jährlich nur etwa 130 Tonnen Platin aus dem Boden (Gold mehr als 1700 Tonnen). Platin-Bergbau ist weit weniger effizient als Goldminen. Der Prozess der Gewinnung des Metalls aus Erzen kann fünf bis sieben Monate dauern und erfordert bis zu zehn Tonnen Erz, um eine Unze Platin zu gewinnen. Die Kosten für den Abbau einer Unze Platin sind fast doppelt so hoch wie beim Abbau einer Unze Gold. Nur 200 Millionen Unzen Platin befinden sich im Boden (Gold ca. 5 Milliarden Unzen).

Platin ist ein dichtes, verformbares und duktiles Metall. Es wird aus Erzkörpern in Minen gewonnen, die die Platingruppenelemente enthalten. Diese Elemente – Platin, Iridium, Osmium, Palladium, Rhodium und Ruthenium – haben alle ähnliche chemische, physikalische und anatomische Eigenschaften. Bergleute extrahieren im Allgemeinen Platin aus bestimmten Ablagerungen, die natürlich vorkommende Konzentrationen von schweren Mineralien sind. Diese Ablagerungen sammeln sich durch die Schwerkraft auf Partikeln an. Platinminenarbeiter extrahieren das Metall auch aus Sperrylithen. Sperrylith ist ein Erz, das Platin enthält. Die Wiederverwertung von Schrott liefert auch einen Teil der jährlichen Versorgung.

Der jährliche Abbau von Platin beläuft sich auf über 170.000 Kilogramm. Diese Zahl ist in den letzten Jahren stetig zurückgegangen, da die Bergbauunternehmen aufgrund der niedrigen Preise die Produktion einstellen und die Minen schließen mussten. Der Bushveld-Komplex in Südafrika enthält die größten Reserven und liefert mehr als 75% der globalen Produktion.

Nachfrage

Die Platinnachfrage ist global. Rund die Hälfte der jährlichen Bruttonachfrage für das Metall entfällt auf Europa, gefolgt von Japan und Nordamerika mit jeweils 10 und 15%. China repräsentiert etwa 5% der jährlichen Gesamtnachfrage nach Platin und die restlichen 20& fallen auf den Rest der Welt. Die Bruttonachfrage beinhaltet die Menge, die beim Recycling von Platin entsteht.

Nutzung

Die folgenden Branchen generieren den größten Teil der Nachfrage nach Platin:

Automobilindustrie

Die Automobilindustrie macht fast 40% der Bruttonachfrage nach Platin aus. Automobilhersteller verwenden Platin in Katalysatoren, um schädliche Abgasemissionen zu kontrollieren.

Schmuck

Die Schmuckindustrie macht über 30% der weltweiten Bruttonachfrage aus. Das glänzende Aussehen und die Widerstandsfähigkeit des Edelmetalls machen es zu einer beliebten Wahl für Ringe, Halsketten, Armbändern und Uhren.

Industrie

Die industrielle Nutzung machen fast 25% der globalen Platin-Bruttonachfrage aus. Zu den Produkten gehören: Sauerstoffsensoren, Zündkerzen, Turbinenmotoren, Zahnmedizinische Ausrüstung und Standardgewichte und -maße für Magnete.

Investitionsnachfrage

Die Investoren machen jährlich rund 5% des weltweiten Brutto-Bedarfs aus. Länder wie die Vereinigten Staaten, Kanada, Australien und China stellen Platin-Münzen für Investoren her. Investoren können auch Platin in Form von Barren kaufen.

Wo und wie kann man mit Platin handeln?

Platinpreis

Platin weist sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite ungewöhnliche Anomalien auf. Historisch gesehen stammt die Nachfrage sowohl von Händlern als auch von der Industrie (vergleichbar mit Gold und Silber). Was das globale Angebot an Platin betrifft, darf man Südafrika nicht außen vor lassen, da sich hier fast 95% der gesamten Platinreserven befinden.

Wesentliche Einflussfaktoren auf den Platinpreis:

Südafrikanische Wirtschaft

Neben der Produktion von mehr als 75% der weltweiten Jahresproduktion von Platin macht Südafrika 95% der weltweit nachgewiesenen Reserven aus.

Als Entwicklungsland sind die südafrikanischen Märkte volatil und unvorhersehbar. Ereignisse wie Streiks und politische Unruhen können die Produktion in Minen bremsen. Darüber hinaus können wirtschaftliche Ereignisse und politische Entscheidungen das Angebot beeinflussen. Steuern, Verstaatlichung von Vermögenswerten, Beschränkungen der Landnutzung und Naturkatastrophen können sich auf die Minenproduktion auswirken.

Globale Autoindustrie

Katalysatoren machen fast 40% der globalen Platin-Nachfrage aus. Daher beeinflussen Trends im Automobilsektor den Preis der Ware. Platin-Preise sind hoch, wenn die Autoindustrie boomt, sinken die Preise, stagniert die Autoindustrie. Die Entwicklung der Umweltgesetze kann sich auch auf die Platinpreise auswirken. Da die Entwicklungsländer strengere Luftqualitätsgesetze und Emissionsstandards für Fahrzeuge verabschiedet haben, sollte der Platinpreise positiv reagieren und steigen. Letztendlich spiegelt die Wirtschaftlichkeit der Autoindustrie die Gesamtwirtschaft wider, so dass ein starkes Wirtschaftswachstum für die Platinpreise gut ist.

Entwicklung von Elektrofahrzeugen

Fortschritte bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen und die Nachfrage nach diesen Fahrzeugen könnte sich negativ auf die Platinnachfrage auswirken. Es gibt mehrere Faktoren, die sich auf die Nachfrage nach Elektroautos auswirken, darunter der Ölpreis und die Umsetzung strengerer Luftqualitätsgesetze.

Änderungen der Technologie für Katalysatoren

Technologische Fortschritte, um Abgasemissionen zu reduzieren, könnten den Platinbedarf für Autohersteller beeinflussen. Der relativ hohe Platinpreis könnte Anreize für die Hersteller schaffen, nach alternativen Technologien zu suchen. Palladium ersetzt bereits einen Teil des in Katalysatoren verwendeten Platins. Wenn sich diese Technologien weiterentwickeln und verbessern, könnte die Nachfrage nach Platin weiter sinken. Letztendlich kann der hohe Platinpreis diese Veränderungen beschleunigen.

Investitionsnachfrage

Die Investitionsnachfrage stellt einen kleinen Teil der gesamten jährlichen Nachfrage dar. Der schwache des US-Dollar und die hohen Goldpreise könnten jedoch dazu führen, dass die Verbraucher in Platin investieren.

Investition

Die Investition in Platin bietet eine Möglichkeit, eine optimistische Sichtweise auf das globale Wachstum auszudrücken. Gleichzeitig sehen viele Händler Platin als Wertaufbewahrungsmittel und eine Versicherung gegen die Schwäche der Währung.

Es folgen drei Gründe für die Investition in Platin:

Industrielles Wachstum

Die Automobilindustrie ist nur eine von vielen Industrien, die Platin in ihren Produkten verwendet. Fast ein Fünftel der hergestellten Produkte verwendet Platin während der Herstellung des Endprodukts. Mit dem Wachstum der Schwellenländer wird auch die Nachfrage nach Industriegütern zunehmen. Eine Investition in Platin ist eine Möglichkeit, auf das Wachstum der globalen Industrie zu setzen.

Schwacher US-Dollar

Platin und der US-Doller besitzen eine Wechselbeziehung. So profitiert man als Anleger von einem schwachen US-Dollar und verliert Anteile, wenn die Währung steigt. Unbeschränkte Ausgaben der Regierung der Vereinigten Staaten haben große Schulden und wirtschaftliche Defizite in der größten Volkswirtschaft der Welt verursacht. Die US-Regierung hat die uneingeschränkte Möglichkeit, Dollar auszuzahlen, um die Schulden zu begleichen. Das kann zu einem erheblichen Kaufkraftverlust führen. Investitionen in Platin und in andere harte, materielle Vermögenswerte schützen Händler vor dem Zusammenbruch des Portfolios.

Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage

Platinum-Lieferungen sind begrenzt. Als Reaktion auf niedrigere Preise haben die Unternehmen in den letzten Jahren Minen stillgelegt und die Produktion gesenkt.

Es gibt viele mögliche Ereignisse, die zu einem Anstieg der Platinpreise führen könnten:

– Minenstreiks in Südafrika
– Sicherheitsfehler in Minen
– Erhöhte Verbrauchernachfrage in Entwicklungsländern
– Höhere globale Vorschriften für Abgasemissionen

In einer Branche, in der das Angebot bereits eingeschränkt ist, könnten diese Ungleichgewichte die Platinpreise stark erhöhen.

Warum sollte ich in Platin investieren?

Diversifikation ist das Stichwort. Die meisten Anlageportfolios konzentrieren sich auf Aktien und Anleihen. Rohstoffe und Edelmetalle bieten eine Möglichkeit, dieses Risiko teilweise zu mindern. Platin bietet Händlern die Möglichkeit, vom Wachstum in der Automobilindustrie und der Industrie im Allgemeinen zu profitieren. Die Schwellenländer werden weiter expandieren und so wird auch der Platinpreis weiter steigen.


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Edelmetalle wie Gold und Silber üben seit jeher eine große Faszination auf den Menschen aus und haben deshalb einen bedeutenden Platz in der Kulturgeschichte eingenommen. Andere Edelmetalle scheinen dagegen ein Schattendasein zu führen. Zu diesen gehört neben Platin auch das Palladium. Dieses Metall spielt erst seit relativ kurzer Zeit eine Rolle für den Menschen. Entdeckt erst im Jahre 1804, hielt man es zuerst für eine Kuriosität und benannte es kurzerhand nach dem gerade vorbeigezogenen Kometen Pallas – Palladium.

Handel mit Edelmetallen: Palladium – Was ist Palladium?

Palladium ist, wie bereits erwähnt, ein Edelmetall und gehört hier zu den „großen Vier“ neben Gold, Silber und Platin. Es kommt auf der Erde zwar etwas häufiger vor als die restlichen Edelmetalle, seine Gewinnung ist aber umständlich. Heute zählen Russland und Südafrika zu den wichtigsten Förderländern, die gemeinsam etwa 80 Prozent des globalen Palladium-Angebotes unter sich aufteilen. Weitere Rohstofflieferanten sind die USA und Kanada. Zusätzlich wird durch Recycling Palladium aus alten technischen Verbundsystemen zurückgewonnen.

Der Anwendungsbereich von Palladium ist aufgrund seiner ähnlichen chemischen Eigenschaften dem des Platins ähnlich, deshalb kann dieses Metall Platin in der Technik zuweilen ersetzen. Einsatzgebiete des Palladiums sind Medizin, die Elektrobranche und Automobilindustrie. Allein für Katalysatoren werden zwei Drittel des weltweit verfügbaren Palladiums nachgefragt. Diese technische Abhängigkeit macht den Palladium aber auch anfällig für etwaige technische Innovationen: Zwar wird das Metall für wichtige Bauteile benötigt, dort aber nur für ganz bestimmte Zwecke. Fallen diese weg, bricht auch der Palladiumpreis ein. Doch es kann auch anders herum geschehen. Nachdem im Jahre 2015 die Abgasmanipulationen diverser Automobilhersteller aufgedeckt wurden, brachte dies die Diesel-Technologie allgemein in Verruf. Die Nachfrage nach Benzin- und Hybridfahrzeugen stieg und somit auch der Bedarf der Hersteller an Palladium für die Katalysatoren der Fahrzeuge. Der Palladiumpreis stieg in der Folge kontinuierlich an und überschritt gegen Ende 2017 / Anfang 2018 sogar die 1000 Dollar-Marke.

Eine weitere, aber sehr viel kleinere Rolle spielt Palladium bei der Schmuckherstellung. Für Weißgoldlegierungen kann es ebenso benutzt werden wie zur Münzherstellung, mit denen der Wert des oftmals verkannten Edelmetalls zur Geltung gebracht wird. Auf dem Münzmarkt spielen Palladiummünzen jedoch aufgrund ihrer fast immer sehr begrenzten Auflagen nur eine untergeordnete Rolle.

Handel mit Palladium

Der Palladiummarkt ist nicht unbedingt für Anfänger geeignet, da es hier einige Besonderheiten zu beachten gibt. Aufgrund des besonderen „Einsatzkorridors“ ist der Palladiumpreis aufgrund der häufigen Veränderungen von Angebot und Nachfrage sehr fragil. Er kann innerhalb sehr kurzer Zeiträume beträchtlich schwanken. Als international gehandelter Rohstoff wird der Preis für dieses Metall in US-Dollar notiert. Dabei ist die tendenziell negative Korrelation zum Dollar zu beachten. Der Palladiumpreis steigt häufig dann an, wenn der Dollarkurs fällt. Für Edelmetalle als investiver Sicherheitshafen durchaus nichts Ungewöhnliches. Im Gegensatz zu den etablierten Edelmetallen Gold, Silber und Platin ist der Palladiummarkt von jedoch im Unterschied zu diesen von geringerer Liquidität geprägt. Für Anlagemünzen aus Palladium besteht aufgrund der geringen Prägestückzahlen weniger Angebot aber auch im Vergleich zu den anderen Edelmetallmärkten eine deutlich geringere Nachfrage. Dies gilt analog für das Angebot an Zertifikaten auf das Metall, das weitaus geringer anfällt als bei den restlichen bedeutsamen Edelmetallen. Folge davon sind häufig höhere Handelsspannen an den Rohstoffbörsen sowie bei Münzhändlern, was von Investoren nicht gern gesehen wird, da sich höhere Handelsspannen für sie nachteilig auswirken können.

Für langfristig und strategisch aufgestellte Investoren kann der Palladiummarkt trotz alle dem dennoch von besonderem Interesse sein. Durch die speziellen Eigenarten dieses Marktes wird hier der Preis weniger von Spekulanten und aggressiven Tradern beeinflusst. Vermutlich ist der Palladiummarkt einfach nicht anziehend genug für diese Händlerspezies. Fließt dann doch einmal viel Kapital in einen so kleinen Markt, können die Preise für Palladium aber auch „explodieren“. Palladium wird deshalb nicht an allen Börsen dauerhaft gehandelt.

Die beiden größten Handelsplätze für den Palladiumhandel sind die Tokyo Commodity Exchange (TOCOM) und die New York Mercantile Exchange (NYMEX). Mit dem Währungskürzel XPD wird der Preis für eine Feinunze Palladium in US-Dollar angegeben, im Börsenhandel findet sich das Metall unter der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) XC0009665529. Die geeigneten Zugangswege, um in Palladium zu investieren, bestehen zum einen in auf das Edelmetall ausgerichtete ETFs (börsengehandelte Fonds) oder ETCs (Exchange-traded Commodity, börsengehandelte Wertpapiere zur Investition in Rohstoffe) und zum anderen in Palladium-Aktien, also Wertpapiere von Unternehmen, die in die Palladiumförderung eingebunden sind. Daneben besteht natürlich immer die Möglichkeit, Palladium als Barren oder Münzen physisch zu kaufen und sie z.B. in einem Bankschließfach oder Hochsicherheitslager zu verwahren.

Die Anlagemöglichkeit in Rohstoffe durch ETCs wird auch als direkte Anlagemöglichkeit bezeichnet, da den Zertifikaten im Falle von Palladium reale Bestände des Metalls zugrunde liegen, durch welche das Investment abgesichert ist. Börsengehandelte Fonds (ETF) werden als indirekte Investments bezeichnet, da ihnen keine realen Bestände entsprechen müssen. Die Investition des Fonds können sich auf den Rohstoffpreis selbst, aber auch auf die Palladiumförderung, den Palladiumhandel oder die Palladium-Verarbeitende Industrie beziehen. Die Partizipation an der Entwicklung des Palladium-Preises findet also meist indirekt statt.

Im Bereich des Aktienmarktes sind vor allem die Aktien der Förderunternehmen für Palladium interessant. Hier sticht der russische Minenbetreiber Norilsk Nickel, der weltweit größte Palladium-Förderer, eindeutig heraus. Der Rohstoffkonzern ist nicht nur für beinahe ein Drittel der globalen Palladiumproduktion verantwortlich, sondern stützt seinen Konzernumsatz in ungefähr dem denselben Anteil auf das edle Metall. Das Unternehmen betreibt neben seiner Minen in Russland auch in Botswana und Südafrika Rohstoffförderung. Angemerkt an dieser Stelle sei noch, dass Investitionen in russische Konzerne besondere Eigenarten mit sich bringen. So verhalten sich die russischen Rohstoffproduzenten gegenüber der Umwelt oft wenig zimperlich bis rücksichtslos. Die Folge sind extreme Umweltschäden. Des Weiteren spielt hier die große Weltpolitik mit. Im gegenwärtigen Spannungsfeld zwischen den USA und Russland mit begleitenden US-Sanktionen können Auswirkungen auf die Kurse der Norilsk-Konzernaktie nicht ausgeschlossen werden, bzw. kamen in der Vergangenheit zum Leidwesen der Anleger als Kurseinbrüche bereits vor, auch wenn die Erholung rasch einsetzte.

Investieren in Palladium

Wem ein Investment in einen Konzern, der für extreme Umweltverschmutzung in Gebiet um die Stadt Norilsk verantwortlich gemacht wird, nicht zusagt, kann auf Alternativen am Aktienmarkt ausweichen. Die südafrikanische Anglo American Platinum ist die große Nummer Zwei auf dem internationalen Palladiummarkt. Zwar ist das hauptsächliche Standbein des Konzerns die Platin-Produktion (in diesem Bezug ist das Unternehmen Weltmarktführer), doch spielt er auch bei Produktion und Rückgewinnung durch Recycling von Palladium auf dem Palladiummarkt ganz vorne mit. Das Unternehmen besitzt mehrere Minen, Raffinerien und Schmelzhütten in Südafrika und kann auf bedeutende Platin-Lagerstätten zugreifen, die zudem auch Nebenprodukte wie Rhodium, Ruthenium, Iridium und Osmium abwerfen.

Sozusagen als Geheimtipp wird der kanadische Rohstoffkonzern North American Palladium gehandelt. Seine Besonderheit besteht darin, dass sich der Unternehmensfokus ausschließlich auf Palladium richtet. Mit seiner Mine Lac des Iles verfügt das Unternehmen über eine erstklassige Lagerstätte für das edle Metall und hat sich zum Ziel gesetzt, die Palladium-Produktion kostengünstig und nachhaltig zu prägen. Der Nachteil dieses Geheimtipps besteht in Zusammenhang mit den anfälligen Kursen von Palladium. Wie bereits erwähnt, kann es hier leicht zu starken Schwankungen kommen, die ein ausschließlich auf das Metall konzentriertes Unternehmen besonders hart treffen können.

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Autor: Meddlspezialist


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