Hanf – Reduktion von CO₂-Emissionen in der Bauindustrie

Die Bauindustrie ist weltweit einer der größten Verursacher von Treibhausgasemissionen. Mit einem Anteil von 37 % an den globalen CO₂-Emissionen trägt sie maßgeblich zum Klimawandel bei.

Hanf als nachhaltige Lösung zur Reduktion von CO₂-Emissionen

Hanf als nachhaltige Lösung zur Reduktion von CO₂-Emissionen
Hanf als nachhaltige Lösung zur Reduktion von CO₂-Emissionen

Dieser Anteil ergibt sich durch den Energieverbrauch beim Bau, Betrieb und Abriss von Gebäuden sowie durch die Herstellung von energieintensiven Baustoffen wie Zement und Stahl. Doch es gibt Hoffnung: Nachhaltige Baustoffe wie Hanf bieten eine vielversprechende Lösung, um die Emissionen in der Bauwirtschaft erheblich zu reduzieren.

Matthew Mead, Gründer des Unternehmens Hempitecture, erkannte bereits früh das Potenzial von Hanf als nachhaltigen Baustoff. Seine Vision begann 2013, als er im Rahmen eines Wettbewerbs an den Hobart and William Smith Colleges in den USA die Idee vorstellte, Hanf in der Bauwirtschaft zu nutzen. Obwohl seine Idee zu diesem Zeitpunkt noch skeptisch betrachtet wurde, ist Mead heute ein Vorreiter in der Entwicklung von Bauprodukten auf Hanfbasis.

Hanf: Ein Rohstoff mit großem Potenzial

Hanf ist eine vielseitige Pflanze, die nicht nur in der Textil- und Lebensmittelindustrie Verwendung findet, sondern auch in der Bauwirtschaft eine Schlüsselrolle spielen kann. Der industrielle Anbau von Hanf war lange Zeit in vielen Ländern, darunter auch den USA, verboten, da er als Droge klassifiziert wurde. Erst mit der Verabschiedung des Federal Farm Bill im Jahr 2018 wurde der Anbau von industriellem Hanf in den USA legalisiert.

Dieser Schritt öffnete die Tür für zahlreiche Innovationen in der Bauindustrie, darunter auch die von Mead und seinem Unternehmen Hempitecture. Hempitecture hat sich zum Ziel gesetzt, den CO₂-Fußabdruck von Gebäuden durch den Einsatz von Hanfprodukten zu reduzieren. Hanf kann dabei nicht nur als nachwachsender Rohstoff genutzt werden, sondern trägt auch zur Speicherung von Kohlenstoff bei. Hanf-basierte Baustoffe wie Hanfbeton (Hempcrete) haben die Fähigkeit, CO₂ zu absorbieren, anstatt es freizusetzen, wie es bei herkömmlichen Baustoffen oft der Fall ist.

CO₂-Einsparungen durch Hanf im Bauwesen

Die Herstellung und der Einsatz von nachhaltigen Baustoffen wie Hanf sind entscheidend, um den CO₂-Ausstoß im Bauwesen zu verringern. Im Vergleich zu traditionellen Baustoffen wie Beton und Stahl, die große Mengen an Energie für ihre Produktion benötigen, ist Hanf nicht nur umweltfreundlicher, sondern trägt auch zur Verbesserung der Energiebilanz von Gebäuden bei.

Hanfbeton, ein Gemisch aus Hanffasern, Kalk und Wasser, zeichnet sich durch hervorragende isolierende Eigenschaften aus. Diese Isolationswirkung führt zu energieeffizienten Gebäuden, die weniger Heiz- und Kühlenergie benötigen, was wiederum den Energieverbrauch und die damit verbundenen Emissionen reduziert. Zudem speichert Hanfbeton CO₂, was zu einer negativen CO₂-Bilanz führt.

Die Vision von Hempitecture

Matthew Mead gründete 2018 gemeinsam mit seinem Schulfreund Tommy Gibbons das Unternehmen Hempitecture. Ihre Vision war es, Hanf als zentralen Baustoff in der Bauindustrie zu etablieren und so einen Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen zu leisten. Hempitecture konzentriert sich auf die Herstellung von Hanfprodukten, die sowohl Energie sparen als auch Kohlenstoff speichern können.

Mead erklärt: „Gebäude und ihre Betriebsweise sind für rund 40 Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich. Unsere Vision ist es, durch den Einsatz von Hanf als Baustoff den Kohlenstoffausstoß zu reduzieren und gleichzeitig komfortable, energieeffiziente Wohn- und Arbeitsräume zu schaffen.“ Diese Mission spiegelt sich in der Produktpalette von Hempitecture wider, die von Hanfisolierungen bis zu weiteren innovativen Bauprodukten reicht.

Nachhaltige Bauweisen für mehr Komfort

Neben der Reduktion von Emissionen bieten Hanf-basierte Baustoffe auch andere Vorteile. Sie tragen zur Verbesserung des Raumklimas bei, indem sie Feuchtigkeit regulieren und eine natürliche Dämmung bieten. Diese Eigenschaften machen Gebäude energieeffizienter und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Wie Mead erklärt, gibt es drei zentrale Faktoren für den Komfort in Gebäuden: Feuchtigkeitsregulierung, Temperaturregelung und Schallschutz. Hanfprodukte von Hempitecture adressieren all diese Aspekte und tragen so zu einer höheren Lebensqualität in Gebäuden bei.

Ein Beispiel für den Einsatz von Hanf in der Praxis ist das Borah Basin Community Building in Idaho, das in Zusammenarbeit mit der Non-Profit-Organisation Idaho BaseCamp realisiert wurde. Dieses Gebäude wurde als erstes öffentliches Gebäude in den USA aus Hanfbeton errichtet und dient als Vorbild für nachhaltiges Bauen.


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Staatliche Unterstützung für Hanfinnovationen

Die Innovationskraft von Hempitecture und das Potenzial von Hanf als nachhaltiger Baustoff wurden auch auf staatlicher Ebene erkannt. Im Jahr 2024 erhielt Hempitecture von der Regierung des US-Bundesstaates New York eine Förderung in Höhe von 1,1 Millionen US-Dollar. Diese Mittel stammen aus dem Natural Carbon Solutions Innovation Challenge, einem Programm, das innovative Projekte zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und zur Förderung von Klimaschutzmaßnahmen unterstützt.

Mit diesen Mitteln wird Hempitecture ein neues Bio-Isolationsprodukt entwickeln, das auf regional angebauten Hanffasern basiert. Ziel ist es, die Leistung, die Emissionen und die Kosten dieses innovativen Produkts zu messen und die Herstellungskapazitäten in der Region Grow-NY zu bewerten. Dieser regionale Ansatz trägt dazu bei, den CO₂-Fußabdruck der Produktion zu minimieren, da Transportwege reduziert und lokale Ressourcen genutzt werden.

Der Beitrag von Hanf zur Erreichung von Klimazielen

Der Einsatz von Hanf im Bauwesen passt perfekt zu den globalen Klimazielen, wie sie in verschiedenen nationalen und internationalen Programmen formuliert sind. In den USA soll der Anteil der Treibhausgasemissionen bis 2050 um 85 % gesenkt werden, und Hanf-basierte Baumaterialien könnten eine Schlüsselrolle bei der Erreichung dieses Ziels spielen.

Die Förderung von Hanf als nachhaltigem Baustoff ist nicht nur ein ökologischer, sondern auch ein ökonomischer Schritt. Sie schafft neue Arbeitsplätze im Bereich der grünen Technologie und fördert die regionale Wirtschaft, insbesondere in ländlichen Gebieten wie den Finger Lakes in New York, wo Mead seine Wurzeln hat. Diese Region sieht er als Vorbild für eine nachhaltige Entwicklung in der Bauwirtschaft.

Fazit: Hanf als Wegbereiter für eine nachhaltige Bauwirtschaft

Die Bauwirtschaft steht vor der Herausforderung, ihre CO₂-Emissionen drastisch zu senken, um den Klimawandel zu bekämpfen. Hanf bietet als nachhaltiger Baustoff eine vielversprechende Lösung, um dieses Ziel zu erreichen. Durch seine Fähigkeit, Kohlenstoff zu speichern, und seine hervorragenden Dämmeigenschaften trägt Hanf nicht nur zur Reduktion der Emissionen bei, sondern verbessert auch die Lebensqualität in Gebäuden.

Matthew Mead und sein Unternehmen Hempitecture haben es sich zur Aufgabe gemacht, Hanf als zentralen Baustoff in der Bauindustrie zu etablieren. Mit Unterstützung staatlicher Förderungen und einem regionalen Ansatz ist Hempitecture auf dem besten Weg, eine nachhaltige Bauweise zu fördern, die sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile bietet.

Quelle / Infos: https://rbj.net/2024/09/25/industrial-hemp-fights-climate-change-by-reducing-carbon-emissions/

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Autor und Bild: Canna-Chad Gregor Paul Thiele

Kein Anspruch / Gewähr auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der News bzw. Pressemeldung

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