Stell dir vor, du ziehst dir deinen weißen Sanitäterinnen-Kittel über, schnallst dir aber statt eines Stethoskops ein Sturmgewehr um die Schulter – willkommen in der Welt von Dirty Angels!
Was passiert, wenn Engel schmutzig kämpfen?

Der Actionfilm aus dem Jahr 2024 serviert uns eine geballte Ladung Drama, militärischer Spannung und einer Prise persönlicher Dämonen. Und das alles unter der Regie von Martin Campbell, den man unter anderem von Casino Royale kennt.
Doch Dirty Angels hat weniger mit geschüttelten Martinis zu tun, als mit ratternden MGs, schmutzigen Wüstenkämpfen und einem düsteren Katz-und-Maus-Spiel mit der Vergangenheit.
Die Story: Rettungsmission mit Kugelhagel
Jake – Eine Soldatin mit (viel) Vergangenheit
Im Mittelpunkt steht Jake (gespielt von der großartigen Eva Green), eine knallharte Soldatin, die nicht nur körperlich tough ist, sondern auch eine ganze Menge seelisches Gepäck mit sich herumschleppt. Man hat das Gefühl, dass ihr innerer Kompass zwischen Pflichtgefühl, Trauma und einer gewaltigen Portion Wut schwankt.
Als sie sich einer Eliteeinheit anschließt, ist schnell klar: Hier geht es nicht um irgendeine 08/15-Mission. Es geht um nicht weniger als die Rettung entführter Schulmädchen aus den Fängen der ISIS. Und zwar getarnt als Sanitäterinnen. Klingt absurd? Ist es auch ein bisschen. Aber irgendwie auch genau deswegen spannend.
Frauenpower auf Kriegspfad
Jake wird begleitet von einem illustren Team ebenso furchtloser wie eigenwilliger Frauen. Mit dabei: Ruby Rose, die mit ihrer gewohnt coolen Nonchalance durch das Chaos marschiert, Maria Bakalova mit einer Prise Charme aus dem Osten, Emily Bruni, die das Team mit britischer Strenge zusammenhält, und Reza Brojerdi als moralisches Gewissen der Truppe – oder zumindest das, was davon übrig ist.
Zusammen durchqueren sie ein vom Krieg zerrissenes Land, in dem Vertrauen ein Luxus ist und jede scheinbar gute Tat ihren Preis hat.
Zwischen Kugelhagel und Kindheitstrauma
Doppelspiele, Täuschungen und böse Überraschungen
Wer denkt, der Feind sei nur auf der anderen Seite der Frontlinie, täuscht sich gewaltig. Dirty Angels spielt geschickt mit doppelten Böden: Nicht alles ist so, wie es scheint – und vor allem nicht jeder. Während sich Jake und ihre Truppe durch gefährliches Gelände kämpfen, bekommen sie es nicht nur mit bewaffneten Fanatikern zu tun, sondern auch mit fragwürdigen Verbündeten, geheimen Machenschaften und einem Gefühl permanenter Unsicherheit.
Jede Szene lässt dich hinterfragen: Wer spielt hier welches Spiel? Und wer zieht im Hintergrund die Fäden?
Jakes Dämonen lassen grüßen
Neben all der Action, den Explosionen und den dramatischen Rettungsaktionen hat Dirty Angels auch eine psychologische Ebene. Jake wird immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt. Flashbacks, Schuldgefühle und eine innere Zerrissenheit sorgen dafür, dass sich der Zuschauer nicht nur fragt, ob sie die Mädchen retten kann – sondern auch, ob sie sich selbst überhaupt noch retten will.
Action satt – aber nicht ganz ohne Schwächen
Regie mit Altmeister-Note
Martin Campbell ist bekannt für seine Fähigkeit, Spannung aufzubauen und Action mit Stil zu inszenieren. Auch in Dirty Angels sind viele Szenen handwerklich top: Dynamische Kamera, starke Nahaufnahmen, wummernder Soundtrack – das alles passt. Man merkt, dass hier ein Profi am Werk war.
Aber: Die Story wirkt manchmal ein wenig gewollt überdramatisiert. Als wollte man zu viele ernste Themen in einen Actionfilm pressen. Der Versuch, zwischen persönlicher Traumabewältigung, politischem Kommentar und klassischem Kriegsfilm zu balancieren, gerät manchmal ins Wanken.
Schauspielerisch ein bunter Mix
Eva Green trägt den Film mit ihrer intensiven Darstellung mühelos. Ihre Augen allein erzählen mehr als so mancher Monolog. Ruby Rose bringt Coolness, Maria Bakalova sorgt für die emotionalen Momente, während Emily Bruni und Reza Brojerdi etwas mehr Tiefe hätten gebrauchen können. Insgesamt solide – aber kein Ensemble, das Oscars nach Hause trägt.
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Und jetzt mal ehrlich: Lohnt sich das Gucken?
Wenn du auf Militär-Action mit Twist stehst …
Dann bekommst du mit Dirty Angels genau das Richtige: Sprengladungen, Schusswechsel, geheime Missionen und jede Menge moralischer Graubereiche. Ein bisschen Black Hawk Down, ein bisschen Charlie's Angels auf Steroiden, ein bisschen Zero Dark Thirty. Also eine explosive Mischung, die definitiv unterhält – wenn man die richtigen Erwartungen hat.
Wenn du Tiefgang suchst … nun ja
Dann wird’s schwieriger. Dirty Angels kratzt an vielen relevanten Themen – Trauma, Frauen im Krieg, politische Intrigen – aber geht selten richtig in die Tiefe. Wer also ein ernsthaftes Drama erwartet, wird vermutlich enttäuscht sein. Wer dagegen einen kurzweiligen Actionkracher mit einer etwas anderen Perspektive sucht, ist hier ganz gut aufgehoben.
Fazit: Schmutzige Engel fliegen tiefer
Dirty Angels ist kein cineastisches Meisterwerk – aber auch kein totaler Absturz. Der Film hat seine Momente, besonders wenn Eva Green das Kommando übernimmt. Die Idee, eine Sondereinheit als Sanitäterinnen zu tarnen, ist mal was anderes. Die Umsetzung schwankt zwischen spannend und klischeehaft, bleibt aber insgesamt unterhaltsam genug, um die knapp 1 Stunde 45 Minuten Laufzeit zu rechtfertigen.
Gerade für Fans von Action-Drama mit militärischem Einschlag ist der Film einen Blick wert – vorausgesetzt, man kann mit einer eher durchschnittlichen IMDb-Bewertung von 4,3 leben.
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Autor und Bild: Film-Zeitler
Kein Anspruch / Gewähr auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit







