CBDonnerstag KW51/2020: CBD (Cannabidiol) bei Reizdarm

Am heutigen CBDonnerstag habe ich ein wirklich extrem nerviges Thema für euch: Den Reizdarm. Nervig deshalb, weil der Betroffene einen hohen Leidensdruck hat, aber dennoch keine faßbare Diagnose für ständige Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfälle etc. bekommt. „Reizdarm“ ist also eine Art Ausschlußdiagnose, wenn alle anderen in Frage kommenden Erkrankungen nicht ursächlich sind. Ähnliche Symptome können eine Lactose- oder Fructoseintolzeranz verursachen, auch die entzündlichen Darmerkrankungen Colitis Ulcerosa, sowie Morbus Crohn müssen ausgeschlossen werden.

CBD bei Reizdarm

CBDonnerstag KW51/2020: CBD bei Reizdarm
CBDonnerstag KW51/2020: CBD bei Reizdarm

Ich wünsche jedem Reizdarmpatienten, daß er bei einem verständnisvollen Arzt mit ein bißchen Weitblick landet. Es gibt wirklich nichts Schlimmeres, als unter massiven Beschwerden zu leiden, welche das tägliche Leben erheblich einschränken, die man nicht „beweisen“ kann. Schlimmstenfalls fühlt man sich wie ein Simulant oder Hypochonder, obwohl die Beschwerden ganz eindeutig da sind.

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Wissenswertes über das Reizdarmsyndrom

Die Diagnose Reizdarm betrifft fast jeden zweiten Patienten mit Magen-Darm-Problemen, welche länger als drei Monate andauern. Frauen sind dabei rund doppelt so oft betroffen als Männer. Die folgenden Ursachen sprechen nicht ausschließlich für das Vorliegen eines Reizdarmsyndroms, sondern können auch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen auftreten.

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Ursachen für das Reizdarmsyndrom:

• Störung der natürlichen Darmbewegung (Motilität)
• unnatürlich starke Durchlässigkeit der Darmschleimhaut
• erhöhte Immunaktivität der Darmschleimhaut
• Infektionen im Magen-Darm-Trakt
• Fehlbesiedelungen der Darmflora
• Störungen im Serotoninhaushalt
• Streß, psychische Belastung

Abhängig von den Leitsymptomen unterscheidet man vier Krankheitstypen:

• Schmerztyp
• Durchfalltyp
• Verstopfungstyp
• Blähungstyp

Natürlich gibt es auch Mischtypen, Übergänge von dem einen in einen anderen Krankheitstyp oder abwechselndes Auftreten verschiedener Krankheitstypen. Völlegefühl, das Gefühl, den Darm nicht vollständig entleert zu haben oder Schleim im Stuhl sind Reizdarmsymptome, die bei allen Krankheitstypen auftreten können.

Diffuse, häufig auftretende Bauchschmerzen treten in Zusammenhang mit einem Reizdarmsyndrom fast immer auf. Die Schmerzen haben eine unterschiedliche Lokalisation und fühlen sich auch unterschiedlich an, was die Diagnosestellung erschwert. Die Bauchschmerzen können dumpf oder stechend sein, oftmals auch krampfartig oder ein Gefühl wie Seitenstechen auslösen. Grund dafür ist einerseits die gereizte Darmschleimhaut, andererseits vermehrte Gasbildung, welche die Darmwand dehnt. Meistens bessern sich die Bauchschmerzen nach dem Stuhlgang vorübergehend.
Wer an Reizdarmsyndrom mit Durchfall leidet, hat mindestens drei Mal täglich flüssigen Stuhlgang. Diese Form des Reizdarmsyndroms schränkt die Lebensqualität am meisten ein, da die Betroffenen manchmal aus Angst vor dem starken Stuhldrang die Wohnung nicht mehr verlassen.

Umgekehrt können Betroffene von Reizdarmsyndrom mit Verstopfung oft nur maximal drei Mal wöchentlich zur Toilette gehen. Der Stuhl ist sehr hart, der Stuhlgang schmerzt.

Häufige Begleiterkrankungen:

• Migräne
• Erschöpfungszustände
• Kreislaufprobleme
• Reizblase
• depressive Verstimmung
• Angststörungen

Schließlich gibt es noch eine Reihe von Symptomen, die nicht für ein Reizdarmsyndrom sprechen. Wer diese Symptome zusätzlich feststellt, sollte bitte unverzüglich ärztlichen Rat einholen, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen. Dazu gehören:
• Fieber
• Gewichtsverlust
• blutiger Stuhl
• fettiger Stuhl
• Anämie (Blutarmut)

Um andere Erkrankungen auszuschließen, dienen neben einer ausführlichen Anamnese auch folgende Untersuchungen:
• Magen- und Darmspiegelung
• Laboruntersuchung des Blutes
• Stuhluntersuchung
• Ultraschall
• evt. Röntgenbild oder Computertomographie

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Psychische Situation beim Reizdarm Syndrom

Die Erkrankung ist nicht lebensbedrohlich und nicht im herkömmlichen Sinne „gefährlich“. Dennoch sind die Einschränkungen vorhanden, oftmals fühlen sich die Betroffenen von ihrem Umfeld und auch den Ärzten nicht verstanden. „Reiß dich zusammen“ ist ein Satz, der aus dem Sprachgebrauch im Umgang mit Reizdarmpatienten am besten schleunigst verschwinden sollte. Klar ist es nicht lustig, wenn der Bekannte ein Treffen das dritte Mal absagt, weil er entweder Bauchschmerzen oder Angst hat, zur Toilette zu müssen und womöglich nicht rechtzeitig eine zu finden. Aber wer glaubt, mit „jetzt reiß dich mal zusammen“ jemandem Kraft zu geben, der glaubt auch, Taubstumme müßten nur genauer hinhören und lauter sprechen.

Mehr als die Hälfte aller Reizdarmpatienten entwickeln eine Depression. Eine Psychotherapie und/oder eine adäquate medikamentöse Behandlung sind daher unumgänglich, um die Teilnahme am „normalen“ Leben wieder zu ermöglichen.

Therapie bei Reizdarmsyndrom

Es gibt keinen allgemein gültigen Therapieansatz beim Reizdarmsyndrom. Es gilt, die Beschwerden bestmöglichst in Schach zu halten, und das funktioniert praktisch für jeden Patienten anders.

Wer an häufigem Durchfall leidet und in der Folge Probleme in der Öffentlichkeit hat, wird wahrscheinlich seine Notfallration Loperamid stets dabei haben. Loperamid sorgt dafür, daß die Darmmuskulatur ruhig gestellt wird und der Stuhl länger im Darm verweilt und somit härter wird. Als Dauertherapie ist Loperamid aber überhaupt nicht geeignet, da es sonst zu ausgeprägter Verstopfung kommt. Natürliche Hilfen bei Durchfall sind Gerbstoffe, wie sie im Schwarztee zu finden sind oder wasserlösliche Ballaststoffe wie Flohsamen, Pektin oder Johannisbrotkernmehl. Wer häufig unter starkem Durchfall leidet, sollte auf seinen Elektrolythaushalt achten und mit entsprechenden Getränken ausgleichen.

Gegen die Verstopfung hilft ausreichend Bewegung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Ballaststoffe oder natürliche Abführmittel aus der Apotheke.

Krampfartige Bauchschmerzen können mit Ölen von Pfefferminze oder Kümmel behandelt werden, bei Blähungen helfen Anis oder Fenchel. Es gibt die Öle als Kapseln oder Tee. Medikamentöse Hilfe verschafft der Wirkstoff Butylscopolamin, aber auch dieser ist keine dauerhafte Option.

CBD Öle: Ab welchem CBD Gehalt sind sie synthetisch hergestellt?

Manchen Patienten hilft eine Darmsanierung mit Probiotika, vor allem, wenn eine vorangegangene Magen-Darm-Infektion bekannt ist.

Wie hilft CBD bei Reizdarm Syndrom?

Aufmerksame CBDonnerstag-Leser haben bestimmt schon mehrmals genickt, als die Rede von Schmerzen, Entzündungen, Angst, Depressionen und Verdauungsstörungen war. Und richtig, überall dort kann CBD einhaken.

Aber es gibt noch einen wichtigen Punkt zu beachten, der bei den Ursachen genannt wurde, und zwar „Störungen im Serotoninhaushalt“. Ihr ahnt, was zweifelsohne kommen muß, ohne geht es an keinem CBDonnerstag: Vorhang auf für das Endocannabinoidsystem! Die Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2, an welche körpereigene und zugeführte Cannabinoide andocken, befinden sich nämlich auch im Darm. Die Ausschüttung von Serotonin wird unter anderem über unser Endocannabinoidsystem geregelt. CBD kann sich direkt an Serotoninrezeptoren binden, sollten also Störungen im Haushalt dieses Botenstoffs vorliegen, wird CBD dafür sorgen, daß sie reguliert werden.

Die Serotoninrezeptoren regulieren unter anderem Schmerzen, Appetit, Schlaf, Übelkeit, Stimmung und Angst. All diese Faktoren spielen beim Reizdarmsyndrom eine große Rolle. Man kann also sagen, daß CBD nicht nur zu Verbesserung der einzelnen oben genannten Symptome beitragen kann, sondern auch direkten Einfluß auf die Krankheit nehmen kann, indem es z.B. dafür sorgt, daß der Serotoninspiegel nicht zu niedrig ist.

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Autorin: CBDoris

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