Am Montag, den 29. September 2025, steht in Berlin ein wichtiger Termin für alle Interessierten an der deutschen Cannabispolitik an. Im Rahmen der Bundespressekonferenz wird der erste Zwischenbericht zur Evaluation des Konsumcannabisgesetzes (EKOCAN) präsentiert. Für Hanffreunde, politische Entscheidungsträger und Fachleute ist dieser Termin von großer Bedeutung, da er erste wissenschaftlich fundierte Einblicke in die bisherigen Auswirkungen der Legalisierung geben soll.
Zwischenbericht zur Evaluation des Konsumcannabisgesetzes (EKOCAN)

Die Vorstellung erfolgt durch ein Team von Wissenschaftlern, die aus den Bereichen Public Health, Suchtforschung und Kriminologie stammen. Mit dabei sind:
- Dr. Jakob Manthey, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Leiter der Arbeitsgruppe „Substanzkonsum und Public Health“.
- Prof. Dr. Daniel Kotz, Universitätsklinikum Düsseldorf, Experte für „Suchtforschung und klinische Epidemiologie“.
- Prof. Dr. Jörg Kinzig, Universität Tübingen, Direktor des Instituts für Kriminologie.
Damit wird klar: Der Bericht ist nicht nur ein politisches Signal, sondern eine wissenschaftlich begleitete Analyse, die als Grundlage für weitere Entscheidungen dienen soll.
Warum die Evaluation des KCanG wichtig ist
Seit Inkrafttreten des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) im April 2024 befindet sich Deutschland in einem gesellschaftspolitischen Umbruch. Erwachsene dürfen Cannabis in begrenzten Mengen legal besitzen und konsumieren, zudem ist unter klaren Vorgaben auch der Eigenanbau erlaubt.
Von Beginn an war vorgesehen, die Auswirkungen dieser Reform systematisch und wissenschaftlich zu begleiten. EKOCAN, das Evaluationsprojekt, soll klären, ob die Ziele der Legalisierung erreicht werden:
- Entlastung von Polizei und Justiz.
- Rückgang des Schwarzmarktes.
- Stärkung von Prävention und Jugendschutz.
- Bessere gesundheitliche Aufklärung.
Der erste Zwischenbericht am 29. September 2025 wird hierzu erste Zahlen und Trends liefern, auch wenn endgültige Bewertungen erst in einigen Jahren möglich sind.
Welche Fragen der Zwischenbericht beantworten soll
Noch bevor die Ergebnisse öffentlich werden, zeichnen sich die Schwerpunkte ab, die in der Evaluation untersucht werden.
Gesundheitliche Aspekte
Ein zentrales Thema ist die Frage, wie sich die Legalisierung auf die öffentliche Gesundheit auswirkt. Untersucht wird unter anderem:
- Ob riskanter oder häufiger Konsum zunimmt oder zurückgeht.
- Welche Auswirkungen Präventionskampagnen haben.
- Ob es neue gesundheitliche Trends gibt, etwa beim Mischkonsum mit Alkohol oder Tabak.
Konsumverhalten
Ein weiterer Schwerpunkt liegt beim Verhalten der Konsumenten:
- Nutzen Menschen tatsächlich die legalen Möglichkeiten des Eigenanbaus oder von Anbauvereinigungen?
- Wie entwickeln sich Konsummuster in verschiedenen Altersgruppen?
- Bleibt der Schwarzmarkt weiterhin ein relevanter Faktor oder verliert er an Bedeutung?
Kriminalität und Justiz
Die Entlastung der Justiz war eines der Hauptziele des Gesetzes. Die Evaluation soll klären:
- Ob die Zahl der Strafverfahren wegen Cannabisbesitzes stark zurückgegangen ist.
- Welche Herausforderungen es bei der Durchsetzung der erlaubten Besitzgrenzen gibt.
- Ob sich neue rechtliche Grauzonen oder Konflikte ergeben haben.
Die Bedeutung für Politik und Gesellschaft
Grundlage für politische Diskussionen
Die Zahlen werden zeigen, ob Nachjustierungen notwendig sind. Denkbar sind strengere Regulierungen, aber auch weitere Liberalisierungen, wie etwa die Diskussion um Fachgeschäfte für Cannabis.
Gesellschaftliche Debatte
Auch in der Öffentlichkeit sorgt die Legalisierung für kontroverse Diskussionen. Während Befürworter von Entkriminalisierung und Eigenverantwortung sprechen, warnen Kritiker vor gesundheitlichen Risiken. Der EKOCAN-Bericht wird beiden Seiten erstmals belastbare Daten liefern.
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Die Rolle der Wissenschaftler
Die Präsentation des Berichts wird durch drei Experten begleitet, die jeweils eigene Fachgebiete abdecken.
Dr. Jakob Manthey (Hamburg-Eppendorf)
Als Public-Health-Experte beschäftigt sich Manthey vor allem mit gesundheitlichen Daten, Prävention und Konsumtrends.
Prof. Dr. Daniel Kotz (Düsseldorf)
Sein Fokus liegt auf Suchterkrankungen und klinischer Epidemiologie. Er wird insbesondere die Frage nach problematischem Konsum beleuchten.
Prof. Dr. Jörg Kinzig (Tübingen)
Kinzig bringt die kriminologische Perspektive ein und analysiert, wie sich die Kriminalitätsstatistiken seit Inkrafttreten des Gesetzes verändert haben.
Erwartungen an den Zwischenbericht
Für Hanffreunde, Konsumenten und politische Beobachter sind die Erwartungen hoch.
- Transparenz: Viele wünschen sich endlich klare Zahlen anstelle von Spekulationen.
- Prävention: Es wird spannend sein zu sehen, ob staatliche Aufklärungskampagnen Wirkung zeigen.
- Marktentwicklung: Erste Hinweise, ob sich der Schwarzmarkt zurückdrängt, könnten entscheidend sein.
- Rechtssicherheit: Konsumenten hoffen, dass die Evaluation auch bestehende Unsicherheiten im Alltag adressiert.
Der weitere Fahrplan
Fortlaufende Datenerhebung
In den kommenden Jahren werden weiterhin Daten gesammelt, sowohl aus Umfragen als auch aus offiziellen Statistiken.
Abschlussbericht
Bis 2027 soll die vollständige Evaluation abgeschlossen sein. Dieser Bericht wird dann die Grundlage für eine mögliche Weiterentwicklung der deutschen Cannabispolitik bilden.
Fazit aus Sicht eines Hanfbloggers
Für die Community der Hanffreunde ist der 29. September 2025 ein wichtiges Datum. Zum ersten Mal gibt es offizielle, wissenschaftlich geprüfte Daten zur Legalisierung in Deutschland. Auch wenn es sich nur um einen Zwischenbericht handelt, wird er die politische und gesellschaftliche Debatte stark beeinflussen.
Als Hanfblogger sehe ich den Bericht mit Spannung, aber auch mit Gelassenheit. Klar ist: Eine so große Reform braucht Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten. Es wäre naiv, schon jetzt schnelle Ergebnisse zu erwarten. Gleichzeitig ist es ein gutes Zeichen, dass die Politik von Anfang an Wert auf wissenschaftliche Begleitung legt.
Für uns Hanffreunde bleibt der Bericht ein Prüfstein. Er kann zeigen, dass eine moderne Cannabispolitik funktioniert – oder dass an einigen Stellen nachgebessert werden muss. Am Ende zählt, dass Konsumenten entkriminalisiert, Jugendliche geschützt und Schwarzmarktstrukturen zurückgedrängt werden.
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Autor und Bild: Canna-Chad Gregor Paul Thiele
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