Im Herzen der Hanfgemeinschaft und unter Cannabisfreunden herrscht derzeit eine Welle der Euphorie.
Historischer Meilenstein: Bundestag gibt grünes Licht für CanG

Der Bundestag hat mit überwältigender Mehrheit das Cannabisgesetz (CanG) verabschiedet, ein Schritt, der lange auf sich warten ließ und dessen Ausgang bis zuletzt ungewiss schien. Nach intensiven Diskussionen und zahlreichen Debatten ist der Freitag ein Tag geworden, der in die Annalen der Cannabisbewegung in Deutschland eingehen wird.
Eine neue Ära bricht an: Die Eckpunkte des CanG
Das Inkrafttreten des Gesetzes ist für den 1. April vorgesehen, mit besonderen Regelungen für Anbauvereine, die ab dem 1. Juli greifen. Doch die Reise bis zur endgültigen Implementierung ist noch nicht vorüber. Der Bundesrat steht als nächste Hürde im Weg, eine Barriere, die sich als höher herausstellt als zunächst angenommen.
Trotz der Unterstützung durch die Ampelkoalition und die Beteiligung an zahlreichen Landesregierungen, zeichnen sich Unsicherheiten ab, insbesondere durch kritische Stimmen aus den Reihen der Grünen. Ein Beispiel hierfür ist der baden-württembergische Justizminister Manfred Lucha (Grüne), der eine spätere Umsetzung des Gesetzes befürwortet. Dies unterstreicht die Komplexität der politischen Landschaft und die Herausforderungen, die noch bewältigt werden müssen.
Die Debatte um Amnestieregelungen: Ein positiver Aspekt mit Herausforderungen
Ein bisher wenig diskutierter, jedoch äußerst positiver Aspekt des CanG sind die Amnestieregelungen. Zehntausende von Fällen müssen nun überprüft werden, um festzustellen, ob bestehende Geld- und Gefängnisstrafen ausgesetzt werden sollen. Dies spiegelt die Anerkennung wider, dass der Konsum von Cannabis kein Unrecht darstellt und dementsprechend noch laufende Strafen beendet werden müssen. Eine Verschiebung des Gesetzes würde jedoch zu weiteren 15.000 Strafverfahren pro Monat gegen Cannabiskonsumenten führen, ein Zustand, den es zu vermeiden gilt.
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Die Rolle der Gemeinschaft: Zusammen für den Erfolg
Die Feierlichkeiten zum Beschluss des Bundestages sind kurzlebig, denn schon am Montag gilt es, sich den nächsten Aufgaben zu widmen, insbesondere der Bewältigung der Herausforderungen im Bundesrat. Die Unterstützung der Cannabisgemeinschaft wird dabei erneut von entscheidender Bedeutung sein, sei es durch E-Mail-Aktionen oder andere Formen des Engagements.
Informationsfluss und Engagement: DHV-News und bevorstehende Events
Für alle, die tiefer in die Materie eintauchen möchten, bieten die DHV-News detaillierte Einblicke in die Debatten im Bundestag, die Aufarbeitung von Altfällen und das Bundesrat-Problem. Mit über 90.000 Aufrufen seit Freitag zeigen sie die hohe Relevanz und das starke Interesse der Community an diesen Entwicklungen.
Die Ankündigung einer neuen „Cannabis Normal!“-Konferenz (CaNoKo) für 2024 ist ein weiteres Highlight. Die Veranstaltung bietet eine ideale Plattform, um alle Fragen rund um das Gesetz, den Eigenanbau und Anbauvereine zu diskutieren. Das letzte Juni-Wochenende (28.-30.06.) sollte daher schon jetzt im Kalender markiert werden.
Ausblick: Die Zukunft des Cannabis in Deutschland
Während wir diesen historischen Moment feiern, blicken wir zugleich auf die Herausforderungen und Möglichkeiten, die vor uns liegen. Die Verabschiedung des CanG durch den Bundestag markiert einen entscheidenden Schritt in Richtung einer gerechteren, moderneren Cannabispolitik in Deutschland. Doch der Weg ist noch lang, und es bedarf der kontinuierlichen Unterstützung und des Engagements der Cannabisgemeinschaft, um die vollständige Umsetzung des Gesetzes zu sichern und die Cannabisreform in Deutschland voranzutreiben.
Quelle / Infos: DHV-Newsletter vom 25.02.2024
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Autor und Bild: Canna-Chad Gregor Paul Thiele
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