Studie: Cannabis verbessert Schlafqualität bei Schlafapnoe-Patienten deutlich

Schlafapnoe ist eine der am häufigsten übersehenen Gesundheitsstörungen – mit weitreichenden Auswirkungen auf Körper, Geist und Lebensqualität.

Cannabis bei Schlafapnoe – ein Hoffnungsschimmer?

Studie: Cannabis verbessert Schlafqualität bei Schlafapnoe-Patienten deutlich
Studie: Cannabis verbessert Schlafqualität bei Schlafapnoe-Patienten deutlich

Wer unter dieser Erkrankung leidet, kennt die quälende Erschöpfung, die schlechte Laune und die ständige Belastung durch unterbrochene Nachtruhe. In einer aktuellen, staatlich finanzierten Studie aus dem US-Bundesstaat Minnesota wurde nun untersucht, ob medizinisches Cannabis einen therapeutischen Effekt bei dieser weit verbreiteten Krankheit haben kann. Die Ergebnisse sind bemerkenswert – und aus Sicht eines Hanffreundes mehr als begrüßenswert.

Was genau ist Schlafapnoe?

Schlafapnoe bezeichnet eine nächtliche Atemstörung, bei der die Atemwege während des Schlafs wiederholt blockiert sind. Das führt zu kurzen Atemstillständen – teils hunderte Male pro Nacht. Es gibt verschiedene Formen, am häufigsten ist die obstruktive Schlafapnoe (OSA), bei der das Gewebe im Rachenraum erschlafft und die Atemwege blockiert. Die Folgen reichen von chronischer Müdigkeit über Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zu Bluthochdruck, Depressionen und einem erhöhten Schlaganfall- oder Herzinfarktrisiko.

Schlafapnoe – eine unterschätzte Volkskrankheit

Millionen Menschen weltweit leiden an Schlafapnoe – oft ohne es zu wissen. Der gestörte Schlaf bleibt nicht folgenlos. Die Lebensqualität sinkt, das Immunsystem wird geschwächt, die kognitive Leistungsfähigkeit nimmt ab. Betroffene greifen nicht selten zu Schlafmitteln, CPAP-Masken oder chirurgischen Eingriffen. Doch nicht jeder findet Linderung durch diese Maßnahmen.

Die Minnesota-Studie: Ein Blick auf die Datenlage

Das Office of Cannabis Management (OCM) von Minnesota hat zwischen August 2018 und Juli 2023 Daten von insgesamt 3.102 Patientinnen und Patienten mit Schlafapnoe gesammelt, die im Rahmen des staatlichen Programms medizinisches Cannabis nutzten. Es handelt sich laut OCM um die bislang größte Datensammlung zu dieser Indikation im Zusammenhang mit Cannabis.

Was wurde untersucht?

Die Forschenden wollten herausfinden, wie sich der Cannabisgebrauch auf Schlafqualität, Erschöpfungszustände, depressive Symptome und Angstsymptome auswirkt. Das Augenmerk lag dabei insbesondere auf dem Zeitraum von vier Monaten nach Beginn der Cannabistherapie und einer etwaigen Stabilität der Wirkung.

Zentrale Erkenntnisse im Überblick

  • 39,4 % der Teilnehmenden berichteten nach vier Monaten von einer signifikanten Verbesserung ihres Schlafs (≥30 % weniger gestörte Schlafsymptome).
  • 60,8 % derjenigen mit schweren Schlafproblemen zu Beginn erlebten eine spürbare Reduktion der Beschwerden.
  • 73,6 % dieser Gruppe konnten die Verbesserungen auch vier Monate nach der ersten Wirkung beibehalten.
  • Bei den Patient*innen mit moderater bis starker Müdigkeit profitierten 55,3 % innerhalb von vier Monaten, 33,5 % hielten diesen Effekt aufrecht.
  • Auch depressive Symptome (39,8 %) und Ängste (36,7 %) wurden bei mehr als einem Drittel der Betroffenen gelindert.

Ein Kommentar aus der Cannabis-Community

Aus Sicht eines Hanffreundes sind diese Zahlen nicht nur medizinisch relevant, sondern auch gesellschaftlich. Sie zeigen auf, was viele Nutzer*innen von medizinischem Cannabis bereits aus eigener Erfahrung berichten: Hanf hat ein therapeutisches Potenzial, das weit über Schmerztherapie und Appetitanregung hinausgeht. Die Wirksamkeit bei Schlafstörungen, insbesondere bei schwerwiegenden Erkrankungen wie Schlafapnoe, könnte eine wichtige Rolle bei der Anerkennung und Entstigmatisierung von Cannabis als Medizin spielen.

Medizinisches Cannabis als ganzheitlicher Ansatz

Die Tatsache, dass sich mit der Verbesserung des Schlafs auch depressive Verstimmungen und Ängste mindern, weist auf den ganzheitlichen Nutzen hin, den Cannabis bieten kann. Die psychische Gesundheit ist eng mit Schlafqualität verknüpft – besserer Schlaf kann depressive Symptome abschwächen, während chronische Schlaflosigkeit wiederum psychische Leiden verstärken kann. Dass Cannabis hier multipel wirkt, ist eine bedeutende Erkenntnis.

Minnesota als Vorreiter unter den US-Bundesstaaten

Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten, in denen Cannabis legalisiert wurde, ist Minnesota verpflichtet, die medizinische Nutzung kontinuierlich zu evaluieren. Das dortige Cannabis-Management-Büro sammelt fortlaufend Daten von Patient*innen und veröffentlicht Studien zur Wirksamkeit von medizinischem Cannabis. Dieser wissenschaftsbasierte Ansatz ist aus Sicht der Hanfszene besonders lobenswert – denn er schafft eine fundierte Grundlage für zukünftige gesetzliche Anpassungen und medizinische Empfehlungen.

Ein Modell mit Vorbildcharakter

Die strukturierte Datenerhebung und Veröffentlichung der Ergebnisse könnte auch für andere Länder, darunter Deutschland, wegweisend sein. Schließlich ist die gesellschaftliche und politische Diskussion rund um die medizinische Nutzung von Cannabis noch längst nicht abgeschlossen. Gerade in Europa fehlt es vielerorts an groß angelegten, transparenten Studien mit echtem Praxisbezug.


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Was sagen die Zahlen zur allgemeinen Nutzung von Cannabis als Schlafhilfe?

Laut einer branchenfinanzierten Umfrage aus dem Januar 2024 gaben etwa 16 % der über 21-Jährigen in den USA an, Cannabis zur Förderung des Schlafs zu verwenden. Damit liegt Cannabis deutlich vor verschreibungspflichtigen Schlafmitteln (12 %) oder Alkohol (11 %). Am beliebtesten sind nach wie vor Nahrungsergänzungsmittel (26 %) und rezeptfreie Mittel (19 %).

Wird Cannabis das neue Melatonin?

Obwohl die Wirkung individuell sehr unterschiedlich ist, lässt sich eine Tendenz erkennen: Immer mehr Menschen bevorzugen natürliche Alternativen zu chemischen Schlafmitteln. In dieser Hinsicht könnte Cannabis langfristig eine Rolle ähnlich der von Melatonin oder Baldrian einnehmen – mit dem Unterschied, dass es dabei noch ein viel breiteres Wirkungsspektrum bietet.

Was folgt daraus für Deutschland und Europa?

Die Erkenntnisse aus Minnesota könnten auch hierzulande neue Impulse setzen. Seit der Entkriminalisierung und Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland im Jahr 2024 wird auch hier der Ruf nach fundierter Forschung und einem verbesserten Zugang zu medizinischem Cannabis lauter.

Mehr Forschung, mehr Akzeptanz

Wenn deutsche Behörden einen ähnlich strukturierten, datengestützten Ansatz wählen würden wie Minnesota, könnten Vorurteile weiter abgebaut und die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöht werden. Für Menschen mit Schlafapnoe und anderen schlafbezogenen Erkrankungen könnten sich neue Perspektiven eröffnen – fernab von Schlafmasken, Medikamenten oder Operationen.

Ein Schritt in Richtung integrativer Medizin

Die Kombination aus klassischen Behandlungsmethoden und ergänzender Cannabistherapie könnte die moderne Medizin um eine wichtige Facette bereichern. Dabei geht es nicht um „Entweder-Oder“, sondern um ein neues „Sowohl-als-auch“, das auf individuelle Bedürfnisse und reale Lebenssituationen eingeht.

Fazit: Cannabis ist mehr als ein Schlafmittel – es ist ein Lebensqualitätsverbesserer

Die Ergebnisse aus Minnesota bestätigen, was viele Cannabisnutzer*innen bereits wissen: Hanf kann helfen – nicht nur bei körperlichen Beschwerden, sondern auch bei der Regeneration, beim mentalen Gleichgewicht und beim Wohlbefinden. Für Patient*innen mit Schlafapnoe könnte Cannabis eine echte Alternative oder zumindest eine wirksame Ergänzung zur bisherigen Therapie darstellen.

Und für uns Hanffreunde ist es eine weitere Bestätigung dessen, was wir längst spüren: Cannabis gehört nicht stigmatisiert, sondern erforscht – und dort eingesetzt, wo es nützt.

Quelle / Infos: https://www.marijuanamoment.net/using-medical-marijuana-leads-to-significant-improvement-for-sleep-apnea-patients-study-conducted-by-minnesota-officials-shows/

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Autor und Bild: Canna-Chad Gregor Paul Thiele

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