THC: Möglicher positiver Effekt auf Angstlernen bei Trauma-Patienten

Eine kürzlich durchgeführte Studie aus den USA legt nahe, dass niedrige Dosen von oralem THC eine positive Wirkung auf das Erlernen von Angst bei Erwachsenen mit Traumaexposition haben könnten.

Neue Studie: Niedrig dosiertes THC könnte Angstlernen bei Trauma-Betroffenen beeinflussen

THC: Möglicher positiver Effekt auf Angstlernen bei Trauma-Patienten
THC: Möglicher positiver Effekt auf Angstlernen bei Trauma-Patienten

Die Forscher untersuchten dabei insbesondere Personen, die an einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) leiden, und verglichen sie mit traumatisierten Erwachsenen ohne PTSD sowie gesunden Kontrollpersonen.

Das Studiendesign: Placebokontrollierte Untersuchung mit 71 Teilnehmern

Insgesamt nahmen 71 Personen an der placebokontrollierten Studie teil. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt: 19 traumatisierte Erwachsene mit PTSD, 26 traumatisierte Erwachsene ohne PTSD und 26 nicht-traumatisierte gesunde Kontrollpersonen. Die Hälfte der Teilnehmer erhielt ein Placebo, während die andere Hälfte THC vor dem Extinktionslernen verabreicht bekam.

Pawlowsches Paradigma zur Angstkonditionierung und -auslöschung

Die Forscher des Translational Neuroscience Program der Wayne State University School of Medicine in Detroit, USA, verwendeten ein Pawlowsches Paradigma zur Angstkonditionierung und -auslöschung. Dabei maßen sie gleichzeitig funktionelle Magnetresonanztomographie und Verhaltensreaktionen. Ziel war es, zu ermitteln, wie sich niedrige Dosen von THC auf neuronale Indizes für die Erinnerung an Furcht und die Erneuerung von Furcht auswirken.

Ergebnisse: Aktivierung von Hirnregionen bei Personen mit PTSD

Die Studie ergab, dass bei Personen mit PTSD, denen THC verabreicht wurde, eine bestimmte Hirnregion (ventrolmedialer präfrontaler Kortex) während des frühen Extinktionslernens stärker aktiviert war als bei traumatisierten Kontrollpersonen ohne PTSD. Auch bei einem Test zur Wiederkehr der Angst zeigten gesunde Kontrollpersonen und Personen mit PTSD, denen THC verabreicht wurde, eine stärkere Aktivierung dieser Hirnregion als die traumatisierten Kontrollpersonen ohne PTSD.

Amygdala-Aktivierung: Unterschiede zwischen THC- und Placebo-Gruppen

Zudem zeigte sich bei Personen mit PTSD, denen THC verabreicht wurde, eine stärkere Aktivierung der Amygdala im Vergleich zu jenen, die ein Placebo erhielten. Die Amygdala ist eine Schlüsselstruktur im Gehirn, die für die Verarbeitung von Emotionen, insbesondere von Furcht, verantwortlich ist.

Therapeutisches Potenzial von niedrig dosiertem THC

Die Autoren der Studie schlussfolgerten, dass ihre Ergebnisse darauf hindeuten, dass niedrig dosiertes, oral verabreichtes THC neuronale Indizes des Angstlernens und -gedächtnisses bei Erwachsenen mit Traumaexexposition beeinflussen kann. Dies könnte für künftige therapeutische Interventionen zur Verbesserung des Angstlöschungslernens und -gedächtnisses von Vorteil sein.


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Limitationen der Studie und weitere Forschung

Obwohl die Ergebnisse dieser Studie vielversprechend sind, ist es wichtig zu beachten, dass die Teilnehmerzahl mit 71 Personen relativ klein ist. Zudem wurden nur niedrige Dosen von THC verwendet, was bedeutet, dass die Effekte bei höheren Dosen möglicherweise unterschiedlich ausfallen könnten. Weitere Studien mit größeren Teilnehmergruppen und verschiedenen THC-Dosierungen wären notwendig, um die Ergebnisse zu bestätigen und die optimale Dosis für therapeutische Anwendungen zu ermitteln.

Mögliche Implikationen für die Behandlung von PTSD

Sollten die Ergebnisse dieser Studie in weiteren Untersuchungen bestätigt werden, könnten sie wichtige Implikationen für die Behandlung von PTSD haben. Niedrig dosiertes THC könnte als Ergänzung zu bestehenden Therapieansätzen eingesetzt werden, um das Angstlöschungslernen und -gedächtnis bei Betroffenen zu verbessern. Dies könnte dazu beitragen, die Symptome der PTSD zu lindern und die Lebensqualität der betroffenen Personen zu erhöhen.

Zusammenfassung: Niedrig dosiertes THC und Angstlernen bei Trauma-Betroffenen

Die Studie der Wayne State University School of Medicine in Detroit legt nahe, dass niedrige Dosen von oralem THC eine positive Wirkung auf das Erlernen von Angst bei Erwachsenen mit Traumaexposition haben könnten. Bei Personen mit PTSD führte die Gabe von THC zu einer stärkeren Aktivierung bestimmter Hirnregionen, die mit Angstlernen und -gedächtnis in Verbindung stehen. Diese Ergebnisse könnten einen vielversprechenden Ansatz für die Entwicklung neuer therapeutischer Interventionen zur Verbesserung des Angstlöschungslernens und -gedächtnisses bei PTSD-Betroffenen bieten.

Quelle / Infos: IACM / Cannabis-Med.org und PubMed

Bitte hierzu unbedingt den Haftungsausschluss und Hinweis zu medizinischen Fragen beachten: Bitte hier lesen!

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Autor: Canna-Chad Gregor Paul Thiele

Kein Anspruch / Gewähr auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der News bzw. Pressemeldung

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