Umwelt / Klima: Hanf ist effektiver und vielfältiger nutzbar als Holz

Hanf liegt im Trend, aber nicht mehr als Kifferpflanze, sondern als Superfood, Kosmetikwunder, Medizin oder als Alternative zu Holz. Hanfholz bietet einige entscheidende Vorteile gegenüber Holz von Bäumen. Diese positiven Eigenschaften sind mittlerweile vielen Menschen aufgefallen und so erscheinen immer mehr Produkte aus Hanf oder Hanfholz im Handel.

Hanf statt Holz – eine gute Alternative?

Hanf statt Holz - eine gute Alternative?
Hanf statt Holz – eine gute Alternative?

Die Eigenschaften von Hanfholz

Hanfholz besteht meistens aus den gepressten Fasern der Hanfpflanze. Hanf hat gegenüber Holz den Vorteil, dass Hanf einfach viel schneller wächst. Eine Hanfpflanze benötigt nur vier Monate, um zu gedeihen. In der gleichen Zeit wird ein Baum vielleicht ein paar Zentimeter größer.

Die Bestandteile des Hanfes lassen sich sehr vielfältig nutzen. Ein bekanntes Beispiel ist Papier aus Hanf. In den letzten Jahrhunderten war Hanfpapier nichts Ungewöhnliches.



Es ist haltbarer als normales Papier, aber auch teurer.

Zudem sieht Hanfholz optisch schön aus und ist außerdem außerordentlich stabil. Daher ist es auch als Bodenbelag oder für die Herstellung von Möbeln geeignet. Auch Arbeitsplatten und Zierwände können aus Hanfholz gefertigt werden.

Neben Bambus und Eukalyptus zählt Hanf zu den nachhaltigsten Baumaterialien. Der vielseitige Bambus ist besonders in asiatischen Ländern sehr beliebt, aber leider oftmals nicht wirklich haltbar.

Natürlich gibt es verschiedene Methoden, damit Bambus länger hält, aber diese sind oft recht aufwendig. Eukalyptusholz ist aufgrund seiner Schönheit sehr gefragt, allerdings brauchen die Pflanzen besonders viel Wasser, was wiederum zu Problemen führen kann.


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Nachhaltigkeit von Hanfholz

Holz aus Hanf ist ein reines Naturprodukt. Hanf wächst schnell und ist leicht zu ernten. Für den Hanfanbau müssen keine Lebensräume von Tieren oder anderen Pflanzen zerstört werden. Bäume sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems und das Fällen der Bäume daher ein großes Problem. Nutzhanf hingegen ist ein Produkt, welches landwirtschaftlich angebaut ist und dessen Schneiden keinen Schaden anrichtet.

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Ein Problem von Hanfholz sind die großen Flächen, die für den Anbau benötigt werden. Natürlich darf man keine Wälder abholzen, um Hanf zu pflanzen, sondern sollte ohnehin freie Flächen verwenden, die nicht für die Nahrungsmittelproduktion geeignet sind. Infrage kommen Weideflächen von Nutztieren.

Auf der richtigen Fläche angebaut ist Hanf durchaus nachhaltig. Hanf muss zudem nicht über lange Stecken transportiert werden wie zum Beispiel Tropenholz. Dies spart CO2-Emissionen und Energie. Die Reste von Hanf können sogar zum Heizen verwendet werden.

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Interessante Fakten rund um Hanf

Hanf ist eine interessante Pflanze mit einer langen Kulturgeschichte. Seit langer Zeit ist er ein wichtiger Rohstofflieferant, da die Fasern des Hanfes vielseitig genutzt werden können. Zudem ist es denkbar einfach, Hanf anzubauen.

Hanf wächst fast überall und ist sehr pflegeleicht, dabei verbessert er gleichzeitig die Qualität des Bodens und benötigt keine schädlichen Pestizide. Wo er wächst, hat Unkraut keine Chance. Darüber hinaus wächst er wie erwähnt wirklich schnell. Nach wenigen Monaten ist die Ernte möglich.

Hanfpapier ist seit der Antike bekannt. Es ist sehr reißfest und kann oft recycelt werden. Dies liegt daran, dass die Fasern nicht schnell reißen. Hanfpapier vergilbt auch nicht, da es keine Säure enthält und muss nicht mit Chlor gebleicht werden. Dies bedeutet, es ist umweltfreundlicher.

Hanf kann auch Baumwolle ersetzten. Kleidung aus Hanf ist hübsch und hält warm. Zudem liefert Hanf mehr Fasern als Baumwolle auf derselben Nutzfläche. Hanf kann nicht nur anstatt Holz genutzt werden, sondern auch als Bau- oder Brennstoff.

Auch Biodiesel kann aus Hanf gewonnen werden. Dieser Diesel ist beinahe frei von Schwefel, erzeugt wenig Gase und keine giftigen Benzole. Da er erst bei 170 °C brennt, hat er wenig Risiko zu explodieren.

Nicht zuletzt sind die Samen des Hanfes ein echtes Superfood. Sie enthalten sehr viele gesunde Proteine. Hanf hilft also auch der Gesundheit, indem sie das Immunsystem stärken und Krämpfe und Stimmungsschwankungen lindern.

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Deshalb wird Hanf auch von vielen Ärzten als Medizin eingesetzt. Hanfprodukte helfen besonders gegen Schmerzen und haben eine beruhigende Wirkung.


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Beliebte Hanfholzprodukte

Welche Produkte werden eigentlich aus Hanfholz gefertigt? Diese Frage ist leicht beantwortet. Aus Hanfholz werden vorwiegend Beläge für den Fußboden, Arbeitsflächen, Akzentwände und Möbel gefertigt.

Fußbodenbeläge aus Hanfholz sind nicht nur robust, sondern auch wärmeisolierend und schön anzusehen. Die Böden können leicht gepflegt werden. Dasselbe gilt für die Arbeitsflächen für Küchen. Das langlebige Holz macht alle Strapazen mit. Designmöbel aus Hanfholz zieren jeden Innenraum. Die besondere Struktur macht jeden Tisch, jeden Stuhl und jeden Bilderrahmen zu einem echten Unikat.

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Hanf ist als Pflanze wesentlich effektiver und vielfältiger nutzbar als Holz. Hanf nutzt der Umwelt, dem Klima und den Menschen. Wir können es uns nicht leisten, Hanf weiterhin nur als Randthemen zu behandeln.

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Autorin: Hanfstudentin

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