CBDonnerstag KW22/2020: CBD Sprays – Nützlich oder Nebel, den die Welt nicht braucht?

Dass CBD-Öl am schnellsten wirkt, wenn es direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen wird, habe ich in vergangenen Artikeln schon mehrmals erwähnt. Glasfläschchen aufschrauben, mit der Pipette ein paar Tropfen unter die Zunge träufeln, fertig! Für einen gesunden Menschen in häuslicher Umgebung ist das ja auch tatsächlich kein Problem. CBD-Öl wird aber auch von Menschen mit motorischen Einschränkungen oder Erkrankungen angewendet, für welche das Dosieren mit der Pipette schwierig oder unmöglich ist. Das trifft beispielsweise auf Multiple Sklerose- oder Parkinson-Patienten zu.

Außerdem gibt es auch Situationen im öffentlichen Alltag, die sich nicht so anbieten für Kopf in den Nacken legen, Zunge hochnehmen und Tropfen aus der Pipette zählen. Die Wirksamkeit des CBD-Öls wird aufgrund von Schmerzen, Unruhe, Nervosität etc. aber dennoch benötigt. Auch auf Reisen ist ein Glasfläschchen nicht immer praktisch. Ihr seht, ein CBD-Spray hat also durchaus seine Daseinsberechtigung. Bei mir persönlich spielt die Darreichungsform eine große Rolle, ob ich gewillt bin, eine Therapie dauerhaft durchzuziehen. Wenn mich die Anwendung jeden Tag nervt, werde ich das Medikament, Nahrungsergänzungsmittel, etc. nicht dauerhaft in den Alltag integrieren. Und jetzt sagt mir bitte, dass ich nicht die einzige bin, die so tickt…

CBDonnerstag KW22/2020: CBD Sprays - Nützlich oder Nebel, den die Welt nicht braucht?
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Was enthält der CBD-Spray?

Nun ja, in erster Linie… CBD. Soll ich wirklich… Ach egal, ich mach's, denn am Anfang fast jeder CBD-Geschichte steht der Hanf und ein Missverständnis. CBD steht für Cannabidiol, einer von über 400 Pflanzenstoffen gewonnen aus dem weiblichen Hanf. Es ist bekannt und durch Studien belegt, dass CBD entkrampfend, entzündungshemmend, beruhigend und schmerzstillend wirkt. Andere Wirkungsweisen, wie beispielsweise die antipsychotische oder die neuroprotektive (wichtig bei Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen wie z.B. Alzheimer oder Parkinson) werden derzeit gerade intensiv erforscht. Auch unser eigener Körper stellt Cannabinoide her und braucht nicht einmal Hanf dazu, nur unser körpereigenes Endocannabinoid-System. Die dazugehörigen Rezeptoren finden sich nicht nur in unserem Gehirn (dort wurden sie aber als erstes entdeckt), sondern am Ende einer jeden Nervenzelle. Unter einem Rezeptor versteht man übrigens eine Zelle, welche Reize aufnehmen und in Signalprozesse umwandeln kann. Die von außen zugeführten Cannabinoide interagieren also mit unserem körpereigenen Endocannabinoidsystem und so kann das CBD seine Wirksamkeit entfalten. Wo liegt also das Problem?


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Es gäbe keines, befände sich nicht unter den über 400 Pflanzenstoffen im Hanf einer (1!), der psychoaktiv wirkt, wir sprechen von THC. Und wenn ich von CBD-Sprays schreibe, gibt es leider immer noch Personen, die glauben, die Wirkungsweise von CBD beruht auf dem High-Gefühl. Sprich, es wirkt schmerzstillend und angstlösend, weil man quasi unter Drogen steht. Und genau das ist das große erwähnte Missverständnis. Wenn wir von CBD als Vollisolat sprechen, sind auch andere Wirkstoffe der Hanfpflanze enthalten, wie beispielsweise CBN, CBG, CBC, Flavonoide und Terpene. Kein einziger dieser Stoffe ist psychoaktiv wirksam. Und ja, auch THC ist enthalten, und zwar in einer Konzentration von bis zu 0,2 %. Das gilt für Produkte in Deutschland, die Toleranzgrenze des CBD-Gehaltes schwankt länderspezifisch sehr stark in der Schweiz ist 1 % erlaubt, in Österreich 0,3 %. Wir sprechen also von einer Konzentration, welche in keinster Weise irgendeine psychoaktive Wirkung in unserem Körper entfaltet. Es ist legal, man darf es kaufen und besitzen, man darf es in der Arbeit und im Strassenverkehr benutzen und kein Drogentest der Welt wird darauf anschlagen. Allerdings: Ich spreche hier von zertifizierten Markenprodukten, welche in Hanfshops oder Onlineshops erworben werden können. Für den THC-Gehalt eines Produktes, das irgendjemand in seinem Hinterhoflabor aus illegal selbst gezogenem Hanf zusammenmixt, gebe ich ausdrücklich keine Garantie.


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Übrigens gibt es tatsächlich Cannabissprays, deren THC-Gehalt höher ist als die 0,2 %, wie beispielsweise den Mundspray „Sativex“. Hierbei handelt es sich um ein unter anderem für Multiple Sklerose zugelassenes Medikament, welches rezeptpflichtig ist und dem Suchtmittelgesetz unterliegt. Einen solchen Spray würde man allerdings nie frei verkäuflich und ohne Indikation erhalten.

Jetzt kommen wir endlich wieder zum eigentlichen CBD-Spray, der aus einem Trägeröl wie Hanfsamen- oder Olivenöl besteht, in welches der CBD-Extrakt gemischt wurde, besteht. Manche CBD-Sprays enthalten auch Pfefferminzextrakt etc. für einen besseren Geschmack, der grasige, heuartige Geschmack ist nicht jedermanns Fall. Die meisten CBD-Sprays sind für den Einsatz im Mund gedacht, es gibt aber auch Nasensprays oder CBD-Sprays, wo der Wirkstoff über die Haut aufgenommen wird.

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Welche Vorteile hat der CBD-Spray?

Der größte Vorteil liegt sicherlich in der Anwendung selbst. Ein Sprühstoss in den Mund ist in der Öffentlichkeit nun einmal weniger auffällig als das Hantieren mit der Pipette. Außerdem, wer beispielsweise schon einmal an schwerem Lampenfieber oder sogar einer Panikattacke gelitten hat, weiß, dass es nahezu unmöglich ist, in diesem Zustand eine Pipette zu halten und Tropfe zu dosieren.

Der CBD-Spray kann außerdem besser über die Mundschleimhaut aufgenommen werden, da das CBD-Öl oftmals zur Einnahme entweder mit Wasser verdünnt oder mit dem Essen aufgenommen wird. Das hat den Nachteil, dass die Wirkung erst einsetzt, wenn es im Verdauungstrakt gelandet ist. Wünscht man sich eine sofortige Wirkung, muss das CBD über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.

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Wie ist der CBD Spray einzunehmen?

Wer noch nie CBD oder ein CBD-Spray benutzt hat, sollte mit einer geringen Dosierung und einem Spray mit niedriger CBD-Konzentration anfangen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es bei einer größeren Dosis anfänglich zu Müdigkeitserscheinungen kommt, das kann vor allem im Straßenverkehr hinderlich und gefährlich sein.

Ein CBD-Spray ist nicht als Dauertherapie gedacht, sondern zur Nutzung bei Bedarf. Drei bis vier Sprühstösse reichen üblicherweise, bis zu 3 x täglich kann die Anwendung wiederholt werden. Reicht das nicht aus, kann auf ein Spray mit höherer CBD-Konzentration zurückgegriffen werden.

Um den Spray besser dosieren zu können, ist es wichtig zu wissen, wie viel CBD in einem Sprühstoss enthalten ist. Wenn gesprüht wurde, sollte auch nicht sofort hinuntergeschluckt werden, sondern der Sprühstoss noch rund 20 Sekunden im Mund behalten werden. Dann ist gewährleistet, dass der Wirkstoff über die Mundschleimhaut in die Blutbahn gelangt.

Einen Hinweis am Rande noch: Wenn ihr vorhabt, den Spray mit auf Reisen zu nehmen, informiert euch vorab, ob die Einfuhr von CBD-Produkten erlaubt ist. Auch wenn der Spray bei uns absolut legal ist, kann es in manchen Ländern ein enormes Problem darstellen, wenn man ein solches Produkt mit sich führt.

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Autorin: CBDoris

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