CBDonnerstag KW32/2020: CBD (Cannabidiol) bei Nierenerkrankungen

Nachdem ich euch beim letzten CBDonnerstag unterschwellig ein wenig zur, äh, Flüssigkeitsaufnahme animiert habe, sprechen wir heute über die Nieren. Genauer gesagt, wenn uns die Existenz unserer Nieren schmerzhaft bewusst wird, also bei Nierenerkrankungen. Die bekanntesten davon sind Nierensteine, Nierenbeckenentzündung und leider auch der Nierenkrebs. Wenn die Nieren quasi den Geist aufgeben, sprechen wir von einer Niereninsuffizienz.

Wofür sind unsere Nieren zuständig?

CBDonnerstag KW32/2020: CBD (Cannabidiol) bei Nierenerkrankungen
CBDonnerstag KW32/2020: CBD (Cannabidiol) bei Nierenerkrankungen

Beschäftigen wir uns zum Einstieg ein bisschen damit, was die Nieren eigentlich für uns leisten. Solange unsere Organe einwandfrei funktionieren, interessiert uns das ja meistens nicht so im Detail. Nein, halt, nicht weiterscrollen! Ich halte schon keine urologische Vorlesung ab, keine Sorge. Ein wenig Dozentenmodus wie immer eben… Also: Wir haben zwei Exemplare von den bohnenförmigen Teilen, die dafür zuständig sind, unser Blut zu reinigen. Sie entfernen und filtern Gift- und Abfallstoffe, die im Stoffwechsel anfallen. Rund 180 Liter Blut werden täglich gefiltert. Klingt schon mal richtig wichtig, oder? Das war noch nicht alles: Sie regulieren den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt, sorgen für Säure-Basen-Gleichgewicht, sind mitbeteiligt an der Regulation des Blutdrucks und an der Bildung von Hormonen. Beispielsweise wird das Erythropoetin (EPO) gebildet, welches benötigt wird zur Bildung roter Blutkörperchen. Außerdem wird das fettlösliche Vitamin D in seine aktive Form umgewandelt. He… Ihr habt schon alle weitergescrollt, oder??



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Also stellen wir fest, die Nieren sind wichtige Organe, und wenn sie erkranken, hat das Folgen für den gesamten Organismus. Wenn unsere Nieren Probleme bereiten, äußert sich das meistens in Form von Schmerzen (die bei Nierensteinen wirklich absolut übelste Intensität annehmen können), Blut im Harn etc. Das ist immer ein Alarmsignal und bedeutet nicht, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um CBD auszuprobieren. Nein, das heisst, es braucht dringend eine Abklärung beim Arzt, wo dann mittels Urinprobe, Blutprobe, Ultraschall etc. rausgefunden wird, was das Problem ist. Kranke Nieren können auch weitaus diffusere Symptome verursachen wie Übelkeit, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, geschwollene Füße oder Schwellungen im Gesicht, Müdigkeit oder Rückenschmerzen.

Warum kommt es zu Nierenerkrankungen?

Natürlich hat jede Erkrankung ihre eigenen individuellen Ursachen, aber es gibt einige Faktoren, die unseren Nieren generell nicht bekommen. Dazu gehören Diabetes, unkontrollierbarer Bluthochdruck, schwere Autoimmunerkrankungen oder die regelmäßige Einnahme toxischer Medikamente. Das ist jetzt so ein Ding mit der Bezeichnung, zumal jedes Medikament, sofern es nicht rein pflanzlich ist, über eine gewisse Toxizität verfügt, und selbst da ist es nicht korrekt, da auch aus Giftpflanzen Medikamente hergestellt werden, man denke an den Fingerhut (Digitalis). Aber ihr wisst schon, was ich meine, von einer Schmerztablette im Monat gehen üblicherweise keine Nieren kaputt, Chemotherapie, häufige Antibiotikaeinnahme, Dauermedikation für den Blutdruck etc. kann aber durchaus nierenschädigende Nebenwirkungen haben. Übergewicht und Rauchen können ebenfalls Gründe für Nierenerkrankungen sein.

Auch wer an einer chronischen Nierenerkrankung leidet, muss toxische Medikamente einnehmen, was fast ein bisschen paradox anmutet, zumal diese die Nieren ja wieder zusätzlich belasten. Vielleicht ist das der Punkt, an dem wir wieder unseren Star auftreten lassen: Horns up für das Cannabidiol (CBD).

CBDonnerstag KW32/2020: CBD (Cannabidiol) bei Nierenerkrankungen
CBDonnerstag KW32/2020: CBD (Cannabidiol) bei Nierenerkrankungen

Wie hilft CBD bei Nierenerkrankungen?

Am schlimmsten bei Nierenerkrankungen sind definitiv die damit einhergehenden Schmerzen. Eine Nierenkolik stellt meistens alles bisher dagewesene in den Schatten. Fieber, Schüttelfrost etc. gehören zu den unangenehmen Begleiterscheinungen. Dass CBD schmerzlindernd wirkt… haben wir das ein oder andere Mal *hüstel* vielleicht schon angeteasert. Ja, vielleicht habe ich auch schon ein paar Mal gesagt, Leute, wenn ihr Schmerzen habt (von denen ihr wisst, wo sie herkommen), probiert CBD, schaden kann es nie! Und genau das sage ich auch hier. Allerdings: CBD kann bei einer Nierenkolik nur eine Ergänzung zu einer weiteren Schmerzmedikation darstellen aufgrund der Intensität der Schmerzen. Allerdings, wenn man das Schlimmste hinter sich hat, kann CBD übernehmen und dafür sorgen, dass sich der gebeutelte Körper entkrampft und auch der Nachtschlaf möglich ist. Sollten die Nierensteine operativ entfernt werden müssen, kann CBD auch dazu von der beruhigenden Wirkung. Und wieder einmal: CBD ist nicht psychoaktiv wirksam, auch wenn man sich das in dieser Situation vielleicht herbeisehnen mag. Aber sollte man auf grün gekleidete Spitalsmitarbeiter treffen, dann sind die üblicherweise real.

Der Grund für Nierenkoliken sind oftmals Nierensteine, die bei ihrer Reise nach draußen den Harnleiter reizen können und für Entzündungen sorgen. CBD wirkt antientzündlich und kann auch hier helfen, Schlimmeres zu verhindern.

Weil wir gerade von Schmerzlinderung sprachen, kennt ihr das, wenn man zu wenig getrunken hat und dann an Konzentrationsproblemen und Kopfschmerzen leidet? (Ja, schon klar, dass jetzt einige damit kokettieren, eher mit den ähnlichen Auswirkungen von zu viel trinken vertraut zu sein). Besonders bei älteren Personen kann Dehydrierung ein echtes Problem darstellen. Menschen mit Niereninsuffizienz leiden ebenfalls besonders häufig an Kopfschmerzen.

Da sie allerdings darauf achten müssen, nicht zu viel zu trinken, weil die Niere nicht mehr funktioniert, kann auch hier CBD zur Linderung eingesetzt werden.


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Auch zur Vorbeugung einer Niereninsuffizienz (Nierenerkrankungen) kann CBD eingesetzt werden, wenn die Ursache Bluthochdruck leidet. Schon klar, dass ausschließlich CBD das Problem nicht lösen wird, aber eine gefäßerweiterende Wirkung ist durch Studien bewiesen. Das führt wiederum dazu, dass sich die Durchblutung verbessert und der Blutdruck reguliert.

Ebenfalls zur Vorbeugung kann CBD eingenommen werden, wenn man an häufigen Harnwegsinfekten leidet. Dann sorgt CBD dafür, dass das Immunsystem gestärkt wird und natürlich ist auch hier die schmerz- und entzündungslindernde Wirkung sehr gefragt, ebenso wie Krampflinderung. (Wer jetzt weiß, dass die CB2-Rezeptoren für diese Wirkung zuständig sind, bekommt ein fettes Plus eingetragen).

Die übliche CBD-Dosis bei Nierenbeschwerden liegt bei 25 mg, jedoch, wie ihr wisst, ist dieses individuell und muss durch Probieren herausgefunden werden. Beginnt so niedrig wie möglich und steigert euch langsam. Und wer an einer Niereninsuffizienz leidet, möglicherweise Dialysepatient ist, sollte die CBD-Einnahme bitte mit dem behandelnden Arzt besprechen.

In jedem Fall belastet CBD nicht noch zusätzlich die Nieren, wie es Opiate oder Paracetamol tun, die oftmals gegen Schmerzen verschrieben werden.

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Autorin: CBDoris

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