In Kansas entfacht der Vorschlag zur Legalisierung von medizinischem Cannabis weiterhin hitzige Diskussionen.
Die Skepsis des Senatspräsidenten

Ty Masterson, der republikanische Senatspräsident von Kansas, steht dem Vorhaben kritisch gegenüber. Er bezeichnet die Initiative als „Nichtstarter“ und äußert Bedenken, dass eine solche Politikänderung zu einem Anstieg der „Gang-Aktivitäten“ führen und Kinder gefährden könnte.
Masterson zeigt sich zwar offen für ein begrenztes Cannabis-Pilotprogramm für Patienten, doch seine Bedenken sind durch die Entwicklungen im benachbarten Oklahoma geprägt. Dort, so berichtet er, führe das medizinische Cannabis-System zu problematischen Bargeldtransaktionen für Grundstücke und einem Anstieg der Gang-Aktivitäten.
Gefahren und Missbrauch
Die Befürchtungen Mastersons erstrecken sich auch auf die Produktionsmengen in Oklahoma. Er behauptet, dass dort mehr als das Fünfzigfache des Bedarfs der Patienten produziert wird. Diese Überschussproduktion sei ein Indiz dafür, dass Cannabis nicht als Medizin verkauft wird, sondern eher den illegalen Markt fördert.
Öffentliche Meinung und politische Haltung
Trotz Mastersons Skepsis zeigt eine Umfrage (Kansas Speaks) eine breite Unterstützung in der Bevölkerung: 67 Prozent der Kansaner, einschließlich einer Mehrheit der Mitglieder seiner eigenen Partei, befürworten die Legalisierung von Cannabis für Erwachsene ab 21 Jahren.
Masterson erkennt zwar an, dass Cannabis auch trotz des Verbots im Staat konsumiert wird – auch von minderjährigen Jugendlichen in Schulen –, bleibt aber bei seiner vorsichtigen Haltung. Er spricht sich für ein kontrolliertes Pilotprogramm aus, bevor weitreichendere Reformen in Betracht gezogen werden.
Schutz der Bevölkerung
Für Masterson steht der Schutz der Bevölkerung im Vordergrund. Er verweist auf Berichte, die von einer Zunahme von Problemen mit Cannabis-Edibles unter Schülern sprechen.
Reformbemühungen und politische Hindernisse
Auf der anderen Seite des politischen Spektrums steht Gouverneurin Laura Kelly, die sich seit Langem für die Cannabisreform einsetzt. Trotz der Bemühungen, die Legislative zur Aufnahme des Themas zu bewegen, scheiterte ein medizinisches Cannabis-Gesetz im Senat.
2023 hielt der Senatsausschuss für Bundes- und Staatsangelegenheiten mehrere Anhörungen zu einem Gesetzesentwurf zur medizinischen Cannabisreform ab, entschied sich jedoch letztendlich, diesen nicht weiterzuverfolgen.
Forderungen der Gouverneurin
Gouverneurin Kelly äußerte ihre Enttäuschung über das Ausbleiben einer Reform und rief die Öffentlichkeit dazu auf, ihre Vertreter zu kontaktieren und sie zur Wiederaufnahme der Gesetzgebung zu drängen. Sie betonte, dass die Legalisierung von medizinischem Cannabis insbesondere Veteranen und Menschen mit chronischen Schmerzen oder Anfallsleiden zugutekommen würde.
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Die Zukunft der Cannabisreform in Kansas
Die Frage der Cannabislegalisierung bleibt in Kansas ein umstrittenes Thema. Während Masterson und andere eine vorsichtige Herangehensweise bevorzugen, drängen Befürworter und einige politische Führer auf eine umfassendere Reform.
Gouverneurin Kelly hat in der Vergangenheit eine Verbindung zwischen der Legalisierung von medizinischem Cannabis und der Unterstützung der Medicaid-Erweiterung hergestellt, was die potenzielle finanzielle Tragweite der Reform unterstreicht.
Blick in die Zukunft
Die Zukunft der Cannabispolitik in Kansas bleibt ungewiss. Während die Befürworter weiterhin Druck ausüben, stehen sie vor politischen Hürden und der Herausforderung, die öffentliche Meinung und die Bedenken von Gesetzgebern wie Masterson in Einklang zu bringen.
Mit dieser komplexen politischen Landschaft und den sich entwickelnden Meinungen zur Cannabisreform bleibt Kansas an einem kritischen Wendepunkt. Die Debatte spiegelt größere nationale Trends wider und zeigt die Herausforderungen auf, die mit der Umgestaltung der Cannabisgesetzgebung einhergehen.
Quelle / Infos: https://www.marijuanamoment.net/kansas-gop-senate-president-fears-legalizing-medical-marijuana-would-fuel-gang-activity/
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Autor und Bild: Canna-Chad Gregor Paul Thiele
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