CBDonnerstag KW9/2020: Es war einmal … Historische Hanfgeschichten

Nachdem wir beim letzten CBDonnerstag ein eher schweres Thema behandelt haben (CBD bei Krebserkrankungen), haben wir uns in dieser Woche wieder ein wenig Unterhaltungswert verdient. Deshalb habe ich für euch ein paar historische Fakten zum Thema Hanf an die Oberfläche befördert, in der Hoffnung, dass etwas Interessantes dabei ist, das ihr noch nicht kennt.

Cannabis und die alten Ägypter

Die ersten Aufzeichnungen von der Nutzung des Hanfs stammen aus dem 16. Jhd. v. Chr. durch die alten Ägypter. Hieroglyphen lassen natürlich Spielraum für Interpretationen, dennoch ist es ziemlich eindeutig ein Hanfblatt, das über dem Kopf der altägyptische Göttin Seschat abgebildet wird. Sie ist die Göttin des Wissens und des Schreibens und hat sich wohl manche Inspiration mithilfe psychoaktiver Kraft geholt. Wohlbemerkt, wir sprechen hier nicht von CBD, wenn die Rede von „psychoaktiv wirksam“ ist. Das ist nämlich nur ein Stoff der Hanfpflanze, und zwar das THC.

Das Nildelta Altägyptens eignete sich perfekt für den Hanfanbau, der Boden war fruchtbar, der Nil eine Süßwasserquelle und das Klima warm und sonnig.

Und das die Ägypter genau wussten, was sie mit ihrem angebauten Hanf machen, zeigten Drogentests an Mumien aus dem Jahre 1992. (Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Untersuchung wurde 1992 durchgeführt. Die Mumien waren über 3000 Jahre alt). Man fand erhebliche Konzentrationen an THC in den Lungen, was dafür spricht, dass Cannabis geraucht wurde, und zwar regelmäßig.

Allerdings waren die Ägypter so schlau, dass sie erkannten, dass dies noch nicht ansatzweise das Potential dessen ist, was die Hanfpflanze auf Lager hat. In verschiedenen medizinischen Texten auf Papyrus wurde dokumentiert, dass aus Cannabis und Honig ein Vaginalzäpfchen hergestellt wurde, welches angeblich beim Geburtsschmerz hilfreich sein soll. Außerdem wurde grüner Star mit einem Cannabis-Augenbad behandelt.

Was wir dir definitiv nicht empfehlen: Im heutigen Ägypten THC zu konsumieren. Eigentlich raten wir dir komplett davon ab, irgendwelche Pflanzenteile von Hanf mit dir zu führen, egal ob psychoaktiv wirksam oder nicht. Die heutige Bevölkerung und vor allem die Justiz sieht den Konsum von Hanfprodukten nämlich leider gar nicht mehr so entspannt wie ihre Vorfahren.


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Cannabis in China

Ein weiteres Volk, das dem Konsum von Cannabis 3500 v. Chr. wesentlich entspannter gegenüberstand als heute, sind die Chinesen. Ursprünglich haben sie Hanfpflanzen angebaut, um daraus Seile und Stoffe herzustellen, auch das Öl aus den Samenkapseln wurde genutzt. Bald entdeckete man auch die Wirksamkeit als Schmerzmittel und behandelte verwundete Krieger damit, während später auch Malaria, Rheuma und Gelenkschmerzen damit behandelt wurden. Aus der Hanfsehne, die sehr robust ist, wurden Bogen hergestellt, die mitunter die effektivsten Waffen vor Beginn des Altertums waren.

Im alten China gab es auch eine rituelle Nutzung der Hanfpflanze bei Begräbnissen, wo besonders berauschende Pflanzen verbrannt wurden. Ob die Chinesen bewusst diese Sorten anbauten oder gezielt diese gesammelt hatten, wurde nicht dokumentiert. Der Sinn war vermutlich, dass sie mit den Toten oder göttlichen Mächten in Kontakt treten wollten.

CBDonnerstag KW9/2020: Es war einmal ... Historische Hanfgeschichten
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Ein weiteres gelehrtes Volk, welches die Vielfalt der Hanfpflanze nutzte, waren die alten Griechen. Neben der Nutzung für Textilien und Seile wurde der Hanf auch in der Medizin verwendet, und zwar für Gelbsucht, Koliken, Haut- und Atemwegserkrankungen.



CBD Öl von chemps.de als zertifiziertes Medizinprodukt


CHEMPS unterscheidet sich in einem Aspekt von allen anderen Marken, welche CBD-Produkte vertreiben: Die hier angebotenen CBD-Produkte sind nicht Nahrungsergänzungsmittel, sondern Medizinprodukte. Diese entsprechen nämlich der Klasse 1 der EU-Klassifizierung.

Das Produktsortiment von Chemps.de bezieht sich aktuell ausschließlich auf CBD-Öle, da diese sich aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der größten Beliebtheit erfreuen. Dadurch konzentriert sich CHEMPS zwar auf ein etwas kleineres Produktsortiment als andere Online-Shops, allerdings fällt dieses hier sehr hochwertig aus und zeichnet sich durch seine herausragende Qualität aus. Noch im ersten Quartal 2020 soll das Sortiment stark erweitert werden und auch CBD Tabletten, Kapseln und Kosmetik enthalten.

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Hildegard von Bingen und der Hanf

Selten wird eine frühe Medizinerin so oft zitiert wie die Äbtissin Hildegard von Bingen. Ihre Methoden finden teilweise sogar heute noch Anwendung. Dass die Cannabispflanze schmerzstillend und verdauungsfördernd wirkt, fand sie ebenso heraus wie dass man damit Geschwüre behandeln kann, sowie Rheuma und Bronchitis lindern. So war auch die Hanfpflanze ein fixer Bestandteil ihres Kräutergartens. Folgendes Zitat der Klostergelehrten über den Hanf will ich euch nicht vorenthalten: „Aber wer im Kopfe krank ist und ein leeres Gehirn hat und Hanf isst, dem bereitet dies leicht etwas Schmerz im Kopf. Jenem aber, der einen gesunden Kopf hat und ein volles Gehirn im Kopf, dem schadet er nicht.“ Weitere Rückschlüsse auf seine persönliche Verträglichkeit von Hanf möge nun jeder selbst ziehen….

Öfters erwähnt wird auch, dass der Leibarzt von Königin Victoria, Sir John Reynolds, Hanf gegen ihre Menstruationsbeschwerden empfohlen hat. An dieser Stelle muss ich kurz etwas Aktuelles einwerfen: CBD wirkt schmerzstillend und krampflindernd. Natürlich kann es auch gegen Menstruationsbeschwerden eingenommen werden und dabei hilfreich sein. Mehrmals habe ich jedoch in letzter Zeit dubiose Empfehlungen gelesen, ein paar Tropfen CBD-Öl auf den Tampon zu geben, was gegen Regelschmerzen helfen soll. Dazu lässt sich ganz klar sagen: Bitte bleiben lassen. Weder hilft es, noch ist das CBD-Öl für die empfindliche Schleimhaut geeignet.

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Hanf in der Papierindustrie

Die Verwendung von Hanf im Schiffsbau für widerstandsfähige Taue und wasserabweisende Segel war bereits gang und gäbe. Auch Christoph Columbus hatte auf seinem Entdeckerschiff übrigens Segel aus Hanf.

Im 14. Jahrhundert brachten die Europäer Kenntnisse zur Papiergewinnung aus China mit – auch hier spielte Hanf eine wichtige Rolle. Viele wichtige Dokumente wurden auf Hanfpapier geschrieben oder gemalt, zum Beispiel die amerikanische Unabhängigkeitserklärung in ihrer Erstfassung oder die Mona Lisa.

Im 19. Jahrhundert war Hanf ein Heilmittel gegen fast alles und war der Verkaufsschlager in den Apotheken. Seit 1872 unterliegt es in Deutschland der Apothekenpflicht, und 1880 brachte das Pharmaunternehmen Merck aus Darmstadt einige Cannabis-Arzneimittel auf den Markt: Als Schlaf- und Schmerzmittel, als Aphrodisiaka, gegen Neuralgien und Depressionen. Schmerzmittel auf Cannabisbasis gab es gegen Migräne, epileptische Krämpfe, Asthma etc.

Doch zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Naturprodukt zusehends vom Markt verdrängt. Bei der Textilindustrie war plötzlich nur mehr Baumwolle befragt, in der Medizin spielten synthetische Arzneimittel nun die Hauptrollen. 1941 startete Henry Ford noch einmal einen Versuch mit einem Automobil, dessen Karosserie und Interieur aus Hanffassern gefertigt waren, und welches mit Hanfkraftstoff fuhr. Wirklich durchgesetzt hat sich dieses Modell allerdings nicht.

In den 1960er Jahren war Hanf die Protestdroge gegen das bürgerliche Spießertum, was auch nicht dazu führte, dass Akzeptanz und Vertrauen in das Naturprodukt wieder größer wurde. Arzneimittel auf Cannabisbasis wurden verboten.
Seit 1990 das menschliche Endocannabinoid-System entdeckt wurde und klar war, dass wir sogar selbst körpereigene Cannabinoide produzieren, erlebt der Hanf eine Renaissance. Das Interesse an der medizinischen Verwendung ist inzwischen wieder groß und man weiß inzwischen, dass die Hanfpflanze noch aus so viel mehr Stoffen besteht als nur dem berauschenden THC.

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Autorin: CBDoris

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