Wenn Du Freunde oder Familie zum Grillen einlädst, reichen Bratwürste und Nackensteaks oft nicht mehr aus. Wer am Grill richtig Eindruck machen möchte, setzt auf besondere Grillrezepte. Bierdosenhähnchen, zarte Spare Ribs und ein saftiges Porterhouse Steak gehören zu den absoluten Klassikern der BBQ-Küche. Sie sehen spektakulär aus, schmecken hervorragend und lassen sich mit etwas Vorbereitung auch zuhause problemlos zubereiten.
Grillrezepte: Bierdosenhähnchen, Spare Ribs und Porterhouse Steak
In diesem Artikel erfährst Du Schritt für Schritt, wie Du ein knuspriges Bierdosenhähnchen grillst, worauf Du bei Spare Ribs achten musst und wie Dir ein perfektes Porterhouse Steak gelingt. Außerdem bekommst Du wichtige Tipps zu Grilltemperaturen, Garzeiten, Marinaden und typischen Fehlern.
- Bierdosenhähnchen: 160 bis 180 Grad indirekte Hitze
- Spare Ribs: 110 bis 130 Grad indirekte Hitze
- Porterhouse Steak scharf angrillen: 250 bis 300 Grad
- Porterhouse Steak nachziehen: 100 bis 120 Grad
- Kerntemperatur Hähnchen: mindestens 80 Grad
- Kerntemperatur Spare Ribs: etwa 88 bis 92 Grad
- Kerntemperatur Porterhouse medium: 54 bis 56 Grad
Bierdosenhähnchen vom Grill: außen knusprig, innen saftig
Das Bierdosenhähnchen gehört seit Jahren zu den beliebtesten Grillrezepten. Der Trick dahinter ist einfach: Das Hähnchen wird auf eine Dose mit Bier gesetzt und indirekt gegrillt. Durch die Flüssigkeit im Inneren entsteht Dampf. Dadurch bleibt das Fleisch besonders saftig, während die Haut außen schön knusprig wird.
Heute werden häufig spezielle Hähnchenhalter verwendet, weil viele Griller aus Sicherheitsgründen lieber keine offene Dose verwenden möchten. Das Ergebnis bleibt aber ähnlich. Wer den typischen BBQ-Look liebt, kann weiterhin zur Bierdose greifen.
Zutaten für das Bierdosenhähnchen
Für ein Hähnchen mit etwa einem Kilogramm Gewicht benötigst Du folgende Zutaten:
- 1 küchenfertiges Hähnchen mit etwa 1 kg Gewicht
- 1 Dose Bier mit 0,33 Liter Inhalt
- 2 bis 3 Zweige Rosmarin oder Thymian
- 2 Knoblauchzehen
- 50 ml Sonnenblumenöl
- 1 Teelöffel Paprikapulver
- Salz und Pfeffer
Bierdosenhähnchen im Kugelgrill – Zubereitung
Öffne die Bierdose und gieße ungefähr 100 ml Bier in eine Schüssel. Das restliche Bier bleibt in der Dose. Alternativ kannst Du die Dose komplett leeren und mit Weißwein, Apfelsaft oder sogar etwas Whisky füllen. Das sorgt später für unterschiedliche Geschmacksnoten.
Zupfe die Kräuter von den Zweigen und hacke den Knoblauch fein. Vermische anschließend Bier, Öl, Paprikapulver, Knoblauch und Kräuter zu einer Marinade.
Das Hähnchen wird gründlich gewaschen und mit Küchenpapier trocken getupft. Danach bestreichst Du es innen und außen großzügig mit der Marinade. Zum Schluss wird das Hähnchen mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Damit die Marinade richtig einziehen kann, solltest Du das Hähnchen mindestens eine Stunde, besser aber zwei Stunden ruhen lassen.
Wenn Du die Haut besonders knusprig haben möchtest, lass das marinierte Hähnchen vor dem Grillen unbedeckt für 30 Minuten im Kühlschrank stehen. Dadurch trocknet die Haut leicht an und wird später deutlich krosser.
Anschließend wird das Hähnchen vorsichtig auf die geöffnete Bierdose gesetzt. Die Dose sollte tief genug in der Bauchhöhle stecken, damit das Hähnchen stabil steht. Die beiden Schenkel bilden zusammen mit der Dose drei stabile Auflagepunkte.
Sehr gut eignet sich dafür ein Kugelgrill oder ein anderer Grill mit Deckel. Das Hähnchen wird indirekt gegrillt. Die Glut liegt also rechts und links, während das Hähnchen in der Mitte steht.
Die ideale Grilltemperatur liegt bei 160 bis 180 Grad. Nach etwa 60 bis 90 Minuten sollte die Kerntemperatur im Brustbereich mindestens 80 Grad betragen. Erst dann ist das Hähnchen wirklich gar.
Wer es besonders aromatisch mag, kann während des Grillens noch etwas Räucherholz verwenden. Apfelholz oder Hickory passen sehr gut zu Geflügel.
Nach dem Grillen sollte das Hähnchen etwa fünf Minuten ruhen. So verteilt sich der Fleischsaft besser.
Es gibt viele Möglichkeiten zum Würzen des Hähnchens. Auch Zwiebeln, Sellerie, Petersilie, Lorbeerblätter, Lauch, Gemüsebrühe oder Sojasoße passen hervorragend. So kannst Du das Rezept immer wieder neu variieren.
Auf der Feuerplatte von Grillrost.com habe ich bereits Tomahawk Steak und Galbi (Korean Short Ribs) gegrillt. Im Monolith dagegen kannst Du leckeres Pulled Pork, Pastrami, Coffee and Bourbon Ribs, geräucherte Wassermelone, Spare Ribs mit Colamarinade und Lammkeule mit Kräutermarinade zubereiten. Im Dutch Oven habe ich sogar im Erdofen Beef Brisket butterweich gegart. Dein edles Fleisch bekommst Du zum Beispiel von Yourbeef, Metzgerei Gränitz, Click and Grill, Büffel Bill, Send-a-fish, Kreutzers, Hof am Meer oder vom Rodenäser Weiderind. Verfeinern kannst Du es mit edlem Salz und Pastramisets. Deinen Grill und das Grillzubehör kannst Du bei 360° BBQ erwerben.
Porterhouse Steak grillen: so gelingt das perfekte Steak
Das Porterhouse Steak ist der König unter den Steaks. Es besteht aus zwei Fleischstücken: einem Filetstück und einem größeren Roastbeef-Anteil. Dazwischen sitzt der typische T-förmige Knochen.
Mit einem Gewicht von 500 bis 1000 Gramm reicht ein Porterhouse Steak oft für zwei Personen. Voraussetzung ist allerdings eine gute Fleischqualität und die richtige Zubereitung.
- Beide Steaks besitzen den typischen T-Knochen
- Ein Porterhouse enthält einen deutlich größeren Filetanteil
- Das Porterhouse ist meist dicker und schwerer
- Für echte Steakfans gilt das Porterhouse als die edlere Variante
Vor dem Grillen solltest Du das Steak mindestens 30 bis 60 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Kaltes Fleisch würde außen zu schnell garen, während es innen noch roh bleibt.
Spüle das Steak kurz ab, falls sich Knochensplitter daran befinden, und tupfe es trocken. Anschließend wird das Fleisch nur leicht gepfeffert. Salz kommt erst nach dem Grillen dazu.
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Das Porterhouse Steak richtig grillen
Ein Porterhouse Steak gelingt am besten mit der sogenannten Reverse-Sear-Methode. Dabei wird das Steak zunächst bei niedriger Temperatur gegart und anschließend scharf angegrillt.
Schritt 1: Steak indirekt vorgaren
Lege das Steak zunächst in den indirekten Bereich des Grills bei etwa 100 bis 120 Grad. Sobald die Kerntemperatur ungefähr 48 bis 50 Grad erreicht, nimmst Du das Fleisch kurz vom Grill.
Schritt 2: Scharf angrillen
Jetzt wird der Grill richtig heiß. 250 bis 300 Grad sind ideal. Das Steak wird nun pro Seite etwa 60 bis 90 Sekunden direkt über der Hitze angegrillt. Dadurch entsteht die typische Kruste.
Vergiss auch den Fettrand nicht. Wenn Du ihn kurz auf die heiße Grillfläche stellst, wird das Fett knusprig und sorgt für zusätzliches Aroma.
Die richtige Kerntemperatur für das Porterhouse Steak
- Rare: 48 bis 50 Grad
- Medium Rare: 52 bis 54 Grad
- Medium: 54 bis 56 Grad
- Well Done: ab 60 Grad
Nach dem Grillen sollte das Steak etwa fünf Minuten ruhen. Erst danach wird es mit grobem Salz gewürzt und aufgeschnitten.
Das Porterhouse Steak in der Pfanne braten
Wenn Du keinen Grill zur Verfügung hast, kannst Du ein Porterhouse Steak auch in einer schweren Pfanne zubereiten. Eine Gusseisenpfanne eignet sich besonders gut.
Schneide den Fettrand leicht ein, damit sich das Fleisch beim Braten nicht wölbt. Erhitze etwas Öl stark und brate das Steak etwa drei bis vier Minuten pro Seite an. Danach lässt Du es bei 120 Grad im Backofen nachziehen.
Als Beilage passen geröstete Zwiebeln, kleine Tomaten, Rosmarinkartoffeln oder ein frischer Salat.
Spare Ribs: amerikanischer BBQ-Klassiker vom Grill
Kaum ein Grillgericht ist so beliebt wie Spare Ribs. Die saftigen Schweinerippchen stammen ursprünglich aus den USA und gehören dort zu jedem echten BBQ dazu.
Viele kaufen fertig marinierte Rippchen im Supermarkt. Wirklich gut werden Spare Ribs aber erst, wenn Du sie selbst vorbereitest und langsam garst.
Beim Einkauf solltest Du auf möglichst fleischige Rippchen achten. Besonders beliebt sind sogenannte St. Louis Cut Ribs oder Baby Back Ribs.
Die Silberhaut entfernen
Bevor die Spare Ribs mariniert werden, muss die Silberhaut entfernt werden. Diese befindet sich auf der Knochenseite der Rippen und wird beim Grillen sehr zäh.
Schiebe ein Messer vorsichtig unter die Haut und ziehe sie anschließend mit Küchenpapier ab. Das dauert nur wenige Minuten, verbessert aber das Ergebnis deutlich.
Die Silberhaut verhindert, dass Gewürze und Marinade richtig in das Fleisch eindringen. Außerdem bleibt sie beim Garen hart und zäh. Wer sie entfernt, bekommt deutlich zartere Spare Ribs.
Die perfekte Marinade für Spare Ribs
Für klassische Spare Ribs brauchst Du keine komplizierte Marinade. Folgende Zutaten passen hervorragend:
- Honig
- Öl
- Sojasoße
- Chilipulver
- Dosentomaten
- Rohrzucker
- Apfelsaft
Die Zutaten werden nach Geschmack miteinander vermischt. Die Marinade sollte süß, leicht scharf und würzig sein. Anschließend werden die Rippchen großzügig eingerieben und über Nacht für mindestens 8 bis 12 Stunden in den Kühlschrank gelegt.
Sehr beliebt ist außerdem ein trockener Rub. Dabei werden Gewürze wie Paprika, Pfeffer, Knoblauch, Zwiebelpulver, Salz, Rohrzucker und Chili direkt auf das Fleisch gegeben.
Die 3-2-1-Methode für perfekte Spare Ribs
Die bekannteste Methode für zarte Spare Ribs ist die sogenannte 3-2-1-Methode.
- 3 Stunden räuchern bei etwa 110 bis 120 Grad
- 2 Stunden in Alufolie oder Butcher Paper dämpfen
- 1 Stunde ohne Folie glasieren und fertig grillen
Während der ersten Phase nehmen die Rippchen Rauchgeschmack an. In der zweiten Phase werden sie besonders zart. In der letzten Stunde wird die BBQ-Soße aufgetragen und leicht karamellisiert.
Für das Räuchern eignen sich Hickory, Kirschholz oder Apfelholz besonders gut.
Am besten gelingen die Spare Ribs in einem Kugelgrill oder Smoker mit indirekter Hitze. Eine Schale mit Wasser unter den Rippchen sorgt dafür, dass das Fleisch saftig bleibt.
Wer keine sechs Stunden Zeit hat, kann die Spare Ribs auch im Backofen vorgaren und anschließend auf dem Grill fertigstellen. Das spart Zeit, erreicht aber nicht ganz das typische BBQ-Aroma.
Typische Fehler beim Grillen vermeiden
Bierdosenhähnchen wird außen schwarz
Das passiert meist, wenn die Temperatur zu hoch ist. Bleibe möglichst unter 180 Grad und grille immer indirekt.
Porterhouse Steak ist innen roh und außen verbrannt
Das Steak war entweder zu kalt oder der Grill zu heiß. Lass das Fleisch immer auf Zimmertemperatur kommen und arbeite mit Kerntemperaturmesser.
Spare Ribs bleiben zäh
Dann wurden sie meist zu kurz gegart oder bei zu hoher Temperatur gegrillt. Spare Ribs brauchen Zeit. Unter fünf Stunden werden sie selten richtig zart.
Welche Beilagen passen zu Bierdosenhähnchen, Spare Ribs und Steak?
Zu allen drei Grillklassikern passen klassische BBQ-Beilagen besonders gut:
- Coleslaw
- Kartoffelsalat
- Maiskolben
- Ofenkartoffeln
- Baguette mit Kräuterbutter
- Gegrilltes Gemüse
- Bohnensalat
Wenn Du es etwas leichter möchtest, passen auch ein gemischter Salat, gegrillte Paprika oder ein Gurkensalat hervorragend dazu.
Warum diese Grillrezepte so beliebt sind
Bierdosenhähnchen, Spare Ribs und Porterhouse Steak gehören nicht ohne Grund zu den beliebtesten Grillrezepten. Sie verbinden intensiven Geschmack mit echter BBQ-Atmosphäre. Außerdem eignen sie sich perfekt für längere Grillabende mit Freunden.
Das Bierdosenhähnchen überzeugt durch seine knusprige Haut und das saftige Fleisch. Spare Ribs stehen für echtes amerikanisches BBQ. Und ein Porterhouse Steak sorgt garantiert für Eindruck auf jedem Grillabend.
Fazit: Mit diesen Grillrezepten gelingt das perfekte BBQ
Wenn Du Dein nächstes Grillfest auf ein neues Level bringen möchtest, sind Bierdosenhähnchen, Spare Ribs und Porterhouse Steak genau die richtigen Rezepte. Wichtig sind hochwertige Zutaten, die richtige Temperatur und etwas Geduld.
Besonders beim Grillen gilt: Lieber langsam und kontrolliert garen als zu viel Hitze. Mit einem Thermometer, guten Zutaten und etwas Vorbereitung gelingen Dir diese Grillrezepte garantiert.
Zusammengefasst gilt:
- Bierdosenhähnchen wird bei indirekter Hitze besonders saftig
- Spare Ribs brauchen Zeit und niedrige Temperaturen
- Porterhouse Steak gelingt mit Reverse Sear am besten
- Die richtige Kerntemperatur ist wichtiger als die reine Grillzeit
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Autor und Bild: Canna-Chad Gregor Paul Thiele
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