Tomahawk Steak von der Feuerplatte mit Pesto und Melonensalsa

Für das Tomahawk Steak auf der Feuerplatte mit Bärlauchpesto und für die Wassermelonensalsa habe ich mich von M&G BBQ inspirieren lassen, beziehungsweise habe ich es fast genauso wie in den Videos (1. Tomahawk Steak mit Pesto und 2. Wassermelonensalsa) „nachgebaut“. Das Ergebnis ist traumhaft!

Weitere Bilder und Videos findest du auf meinem Metaller.de Pinterest und Metaller.de Instagram Account.

Tomahawk Steak auf der Feuerplatte mit Pesto und Melonensalsa
Tomahawk Steak mit Pesto, Grillkäse, Melonensalsa und Grillpaprika

Aus welchem Fleisch sind Tomahawk Steaks?

Das Tomahawk Steak wird aus dem Fleisch des Rinds geschnitten. Es ist eine der größten Steakvarianten, die man herausschneiden kann. Dabei ist das Tomahawk Steak eigentlich ein Ribeye Steak, allerdings mit einem besonders langen Knochen. Geschnitten wird das Tomahawk Steak dabei aus dem vorderen Rücken des Tieres. Die genaue Lage ist zwischen der achten und der zwölften Rippe. Der Knochen des Steaks ist deshalb so lang, weil es den gesamten Rippenbogen enthält. Dabei orientiert man sich beim Schnitt des Steaks an der Dicke des Knochens. Es ist nicht unüblich, dass ein solches Steak ein Gewicht von 1.200 g mit sich bringt und eine Dicke von bis zu 6 cm. Manche Stücke wiegen aber auch 1.600 g und mehr. Oftmals erhält man das Tomahawk Steak mit einem geputzten Knochen. Dieser sorgt neben der imposanten Optik zudem für einen besonders kräftigen Geschmack bei der Zubereitung. Zudem sollte das Fleisch mit einer guten Marmorierung versehen sein. Hierbei handelt es sich um das Fett, welches großen Einfluss auf den Geschmack des Fleisches hat und dafür sorgt, dass das Fleisch schön saftig wird.


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Der Online Shop der Metzgerei Gränitz
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Woher kommt das Tomahawk Steak?

In Deutschland wurde das Tomahawk Steak erst im Jahr 2013 bekannt. Seitdem ist es besonders unter Grillfans ein äußerst beliebtes Stück Fleisch, an welchem sich gut und gerne 2-3 erwachsene Menschen satt essen können. In den USA ist das Steak dagegen schon länger bekannt und fester Bestandteil der Steakhäuser. Die Namensgebung geht auf die Form des Steaks zurück. Diese ähnelt nämlich dem Tomahawk der Indianer. Hier wurde auch der Begriff geprägt, welcher übersetzt so viel bedeutet wie Axt oder Beil.

Tomahawk Steak auf der Feuerplatte mit Grillpaprika
Tomahawk Steak von der Feuerplatte mit Grillpaprika

Wie viel kostet ein Tomahawk Steak?

Tomahawk Steak ist nicht gleich Tomahawk Steak. Auch hier gibt es Unterschiede in der Qualität. Entscheidend ist vor allem die Gattung des Rinds. Als besonders qualitativ gilt das Fleisch des Angusrinds. Die Kilopreise liegen hier schon mal bei 70 Euro. Weitere hochwertige Rinderrassen sind das Wagyurind, das Gallowayrind oder das Koberind. Ein klassisches Tomahawk Steak kannst du aber auch schon für einen Kilopreis von etwa 15 Euro bekommen. Ich hatte mein Fleisch dieses mal aus dem Onlineshop von Tellermitte.


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Wie lange braucht ein Tomahawk Steak?

Grundsätzlich hast du die Möglichkeit, das Tomahawk Steak auf dem Grill oder auch im Ofen zu garen. Die Zubereitung in der Pfanne erweist sich aus praktischen Gründen meist als schwierig, da das Steak aufgrund seiner Größe nicht in die meisten Pfannen hereinpasst. Möchtest du das Steak im Ofen garen, dann wird das Rückwärtsgaren empfohlen. Dabei solltest du die Ober-/Unterhitze einschalten und die Temperatur auf 100 Grad Celsius einstellen. Gare das Steak auf diese Weise für mindestens 20 Minuten. Grundsätzlich ist die Garzeit abhängig von der gewünschten Garstufe, welche du über die Kerntemperatur regulieren kannst. Um das Fleisch Rare zu garen, sollte die Kerntemperatur zwischen 45 und 50 Grad Celsius liegen. Medium Rare wird das Steak bei einer Kerntemperatur zwischen 50 und 54 Grad Celsius. Das Steak ist Medium, wenn die Kerntemperatur zwischen 54 und 56 Grad beträgt und Medium Well bei einer Innentemperatur zwischen 56 und 60 Grad Celsius.

Tomahawk Steak auf der Feuerplatte mit Pesto und Melonensalsa
Tomahawk Steak von der Feuerplatte mit Pesto und Melonensalsa

Wie grillt man Tomahawk?

Das Tomahawk Steak kannst du besonders saftig auf dem Grill zubereiten. Vor dem Garen sollte das Fleisch für 30-60 Minuten bei Zimmertemperatur liegen. Dementsprechend solltest du es rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Besonders empfohlen wird ein Kombinationsgaren. Hierbei solltest du das Steak zunächst mit der Sous-Vide-Methode vorgaren. Die optimale Wassertemperatur beträgt dabei 49 Grad Celsius. Bei dieser Temperatur solltest du das Fleisch rund 20 Minuten ziehen lassen. Anschließend sollte die Temperatur hoch sein und etwa 300 Grad Celsius betragen. So kannst du das Steak scharf anbraten. Jede Seite sollte dabei für eine Minute kross geröstet werden. Danach solltest du das Fleisch für 10 Minuten ziehen lassen und es anschließend bei Bedarf noch einmal nachgrillen. Das scharfe Anbraten ist besonders wichtig, damit du die gewünschten Röstaromen erhältst. Als kleinen Tipp kannst du den Fettrand des Steaks nutzen, um damit den Grillrost einzufetten. So backt das Fleisch nicht zu stark an. Ist das Tomahawk Steak fertig gegart, kannst du es vom Knochen lösen und das Fleisch entgegen der Faserrichtung schmal in Tranchen zerteilen. Erst jetzt kommen Salz und Pfeffer zum Einsatz, um das Fleisch noch einmal nachzuwürzen.

Zutaten für das Tomahawk Steak
Tomahawk Steak ca. 1.050 g
grobes Meersalz
Olivenöl

Tomahawk Steak auf der Feuerplatte mit Pesto und Grillkäse
Tomahawk Steak auf der Feuerplatte mit Pesto und Grillkäse

Tomahawk Steak mit Pesto

Passend zum saftigen und rustikalen Tomahawk Steak kannst du ein selbstgemachtes Pesto servieren. Die Zubereitung ist dabei relativ simpel. An Zutaten benötigst du für ein klassisches Pesto alla genovese lediglich frisches Basilikum, Olivenöl, Knoblauch sowie Parmesan und Pinienkerne. Auf einen Bund Basilikum kommen 120 ml Olivenöl, 1 Knoblauchzehe, 60 g Parmesan und 30 g Pinienkerne. Die Zutaten musst du nur allesamt in einen Mixer geben und alles gut durchrühren und zerkleinern. Schon ist das frische, selbstgemachte Pesto fertig. Alternativ kannst du auch ein Pesto Rosso zubereiten. Hierfür verwendest du 25 g Pinienkerne, 370 g getrocknete Tomaten in Öl, eine Knoblauchzehe, 5 EL Olivenöl, 50 g Parmesan sowie Salz, Pfeffer und 1 TL Chilipulver. Die Zutaten gibst du wieder zusammen in den Mixer und fertig ist das Pesto Rosso.

Zutaten für mein CBD-Pesto
Bärlauch
Giersch
Zitronenmelisse
Parmesan
Olivenöl
CBD Öl
Pinienkerne
grobes Meersalz

Bärlauch-Giersch-Zitronenmelissen-Pesto mit CBD Öl
Bärlauch-Giersch-Zitronenmelissen-Pesto mit CBD Öl

Was ist eine Salsa?

Alternativ zum Pesto kannst du als Beilage und Dip auch eine Salsa zubereiten. Dabei handelt es sich ganz klassisch um eine Sauce. Der Begriff Salsa kommt aus dem Spanischen und bedeutet übersetzt ganz einfach Sauce. Die Rezeptur ist dabei je nach Region ganz unterschiedlich. Die Salsa wird auch im mexikanischen Raum verwendet und häufig zu Gerichten wie Tacos oder Burritos gereicht. Sie passt aber auch hervorragend zu Gegrilltem oder auch zu einem Raclette oder Fondue. Viele dieser Saucen werden auf Basis von Tomaten oder Joghurt zubereitet. Häufig findet man aber auch Rezepte mit verschiedenen Fruchtkomponenten wie Apfel oder der Wassermelone.

Wassermelonen Salsa

Die Wassermelonen Salsa kannst du ganz einfach selbst herstellen. Hierfür benötigst du eine kleine Salatgurke, 250 g gewürfeltes Wassermelonenfleisch, eine kleine rote Zwiebel, einen Esslöffel Schnittlauch, einen Esslöffel frische Minze, eine kleine rote Chilischote sowie eine kleine Knoblauchzehe und den Saft einer Limette. Zum Abschmecken kannst du Salz und schwarzen Pfeffer verwenden. Alle Zutaten sollten fein geschnitten und zerkleinert sein. Anschließend gibst du alle Zutaten in eine Schüssel und vermengst sie gut. Die Salsa schmeckt am besten gekühlt. Stelle sie deshalb bis zum Servieren abgedeckt in den Kühlschrank und genieße sie möglichst frisch zu deinem saftigen Tomahawk Steak.

Zutaten für die Melonensalsa
Wassermelone
Chilischoten
Rotweinessig
rote Zwiebel
Zitronenmelisse
Olivenöl (Zitrone)
schwarze Oliven
Schafskäse
Salz und Pfeffer

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Autor: Tom A. Hack

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