Teppanyaki ist ein Stil der japanischen Küche, der auf einer Stahlplatte basiert und die Speisen direkt vor den Augen der Gäste gegrillt werden. Die Bezeichnung leitet sich von „teppan“ (Stahlplatte) und „yaki“ (gegrillt, gekocht oder gebacken) ab. Es bedeutet also wörtlich „Grillen auf einer Stahlplatte“. Zudem ist Teppanyaki eine Kombination aus östlichen Geschmacksrichtungen und westlichen Beilagen. Tatsächlich ist es eine Kombination aus alten japanischen Kochtechniken und moderner Performancekunst. Teppanyaki ist eine der komplexesten Formen der Zubereitung von Speisen.

Die Geschichte des Teppanyaki

Teppanyaki (Grillen auf einer Stahlplatte)

Teppanyaki (Grillen auf einer Stahlplatte)

Die Kunst des Teppanyaki begann vor rund 200 Jahren in Japan mit Gerichten, die von Familien auf einem kleinen Grill zubereitet wurden. Die erste Teppanyaki-Restaurantkette, Misono, wurde 1945 in Kobe eröffnet. Laut eigenen Angaben sind sie das erste japanische Restaurant, das die Idee einführte, westlich inspirierte Speisen auf einem großen Teppangrill vor den Gästen im Restaurant zu zuzubereiten. Der Teppangrill ist flach, fest, grillähnlich und propanbeheizt. Interessanterweise war die Teppanyaki-Küche bei Ausländern beliebter als bei den gebürtigen Japanern. Als die Restaurants an touristischen Orten immer beliebter wurden, beschloss die Kette, die Art der Speisenzubereitung zu erweitern und Lebensmittelstunts wie das Stapeln von Zwiebelscheiben vorzuführen, um einen brennenden Zwiebelvulkan zu schaffen. Teppanyaki wurde kurz nach 1945, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, erstmals in der westlichen Welt eingeführt. Im Laufe der Jahre entwickelte sich Teppanyaki zu einer sehr raffinierten und schönen Kunstform, es ging nicht mehr nur um das Kochen der Speisen. Es werden frische, hochwertige Zutaten verwendet, wodurch Teppanyaki auch äußerst gesund ist.

Teppanyaki Grilltechnik

Die flache, heiße Kochfläche ist der Schlüssel zur geschmackvollen Zubereitung von Teppanyaki-Gerichten. Teppan-Grille, die normalerweise mit Propan erhitzt werden, können Temperaturen von bis zu 450° C erreichen. Die feste Stahlplatte ermöglicht das Grillen von Zutaten mit geringem Volumen wie Reis, Eiern und Gemüse. Im Gegensatz zu einem typischen Restaurantgericht, das schnell abkühlt, wenn es auf den Tisch gebracht wird, ermöglicht der Teppanyaki-Grill, dass die Mahlzeit heiß und frisch ist, da der Koch direkt am Tisch arbeitet. Ein zentraler Aspekt des Teppanyaki ist die Demonstration dynamischer Kochtechniken durch den Küchenchef. Dazu gehört das Ablegen gegrillter Garnelen auf die Teller der Speisenden, das präzise Schneiden von Meeresfrüchten und Fleisch und das Anzünden von gewürfelten Zwiebeln, die in Form eines Vulkans gestapelt sind. Während einige der auffälligeren Dinnershow-Techniken in Japan seltener eingesetzt werden als in Übersee, sind die Köche in Japan kulinarische Experten, die mit den hochwertigsten Zutaten arbeiten.

Teppanyaki Speisen und Gänge

Grillvorbereitung: Zutaten und Werkzeug

Grillvorbereitung: Zutaten und Werkzeug

Die angebotenen Gerichte können in den verschiedenen Restaurants unterschiedlich sein, aber die meisten Teppanyaki-Restaurants bieten ein westliches Gänge-Menü mit japanischer Note an. Meist beginnen die Menüs mit einer Vorspeise (genannt „zensai“) sowie Suppe und Salat, danach folgt ein Fisch-, Fleisch- oder Reisgericht als Hauptgang und ein Dessert mit Kaffee und Tee. Die Vorspeise kann Gerichte wie ein frisches Fisch-Carpaccio oder Seetang-Salat beinhalten. Das Angebot an Suppen reicht von der traditionellen Misosuppe bis hin zu saisonalen Angeboten.

Teppanyaki Grill-Zutaten

Teppanyaki-Gerichte werden aus frischen und geschmackvollen Zutaten und leichter Würze zubereitet, darunter:
– Fleisch wie Steak, Huhn und Meeresfrüchte
– Teigwaren wie Yakisoba (gebratene Nudeln) und Reis
– Okonomiyaki und monjayaki (herzhafte Pfannkuchen mit verschiedenen Zutaten und Geschmacksrichtungen)
– Kleines, fein geschnittenes Gemüse wie Zwiebeln, Karotten, Pilze und Bohnensprossen
– Gewürze wie Sojasauce, Essig, Pfeffer, Salz, Knoblauch und Wein.

Für Teppanyaki nach westlicher Art werden häufig Rindfleisch, Jakobsmuscheln, Huhn, Garnelen, Hummer und Gemüse verwendet, wobei Sojaöl zum Kochen benutzt wird. Für Teppanyaki nach japanischer Art werden typischerweise Yakisoba, Kohl, geschnittenes Fleisch oder Meeresfrüchte verwendet. Diese werden mit Pflanzenöl, tierischem Fett oder einer Kombination aus beidem gegrillt. Viele Teppanyaki-Restaurants in Japan bieten Kobe-Rindfleisch an, das teuer, aber von höchster Qualität ist. Andere hochwertige japanische Rindfleischsorten stammen von Akita und Matsusaka. Sie werden häufig zusammen mit preiswerterem Rindfleisch angeboten. Alle Rindfleischstücke sind Filet oder Lendenstück. Zu den Beilagen gehören Mungobohnensprossen, Zucchini, gebratener Reis und knusprige Knoblauchchips. Dippsoßen werden auch von einigen Restaurants angeboten, aber in Japan wird in der Regel nur Sojasauce verwendet.

Teppanyaki selbst zubereiten – Tipps und Tricks

Kochen auf Stahlplatte

Kochen auf Stahlplatte

Die Stahlplatte muss heiß sein, bevor Zutaten daraufgelegt werden können, denn sonst bleiben sie haften. Um die richtige Temperatur für das Garen auf einem spezifischen Grill sollte er für 10 Minuten erhitzt werden. Danach etwas Wasser auf die heiße Oberfläche tropfen. Wenn es dampft und Tröpfchen über die Oberfläche tanzen, bedeutet das, dass sie zum Kochen bereit ist. Wenn das Wasser nicht sofort verdunstet, dann ist die Oberfläche nicht heiß genug. Wenn der Wassertropfen perlt und kristallisiert, ist die Oberfläche zu heiß. Wenn möglich, sollten die Lebensmittel bevor sie auf den Grill gelegt werden mit Öl eingestrichen werden, um ein Anbrennen zu verhindern. Dabei sollte nicht zu viel Öl verwendet und es nicht nötig, die gesamte Platte damit zu bestreichen.
Frische Produkte wie Fleisch bleiben beim Kochen natürlich haften. Deshalb ist es ratsam geduldig zu sein und nicht zu versuchen, das Fleisch zu früh zu wenden. Beim Braten erwärmen sich die rohen Fleischfasern, ziehen sich zusammen und greifen auf den Edelstahl, was zu Verklebungen führt. Während die Fleischoberfläche verbrennt, entspannen und lösen sich die Fasern und ermöglichen ein leichtes Umdrehen.

Reinigung der Teppanyaki Edelstahlplatte

Aufgrund der Langlebigkeit einer Teppanyaki-Platte aus Edelstahl kann sie mit den folgenden Reinigungstipps und immer wieder gereinigt werden, egal wie schmutzig sie ist. Am besten und einfachsten ist es, die Platte sofort nach dem Kochen zu reinigen. Ist die Platte bereits abgekühlt am besten wieder heiß machen. Die Erwärmung lockert alle Fette oder Ablagerungen, die auf der Platte haften geblieben sind, und sind dann leicht zu entfernen. Um große Teile von Essensresten zu entfernen, können sie mit einem Kunststoff- oder Aluminiumschaber abgekratzt werden. Es sollten keine Edelstahlwerkzeuge auf der Teppanyaki-Grillplatte verwendet werden, da sie die Oberfläche verkratzen könnten. Kleinere Essensreste werden entfernt, indem eine kleine Menge heißes Wasser auf die Oberfläche gegossen und geschrubbt wird, während das Wasser verdunstet. Dabei sollte kein kaltes Wasser verwenden werden, da die plötzliche Kühlung den Edelstahl verziehen kann. Bei Bedarf wiederholen. Danach die Oberfläche mit einem feuchten Einmaltuch oder Papiertuch abwischen. Das Wasser verdunstet und entfernt die verbleibenden Rückstände. Dabei sollte das Tuch immer nass bleiben. Mit einem trockenen Tuch erneut über die Oberfläche wischen, um noch vorhandene Flüssigkeiten auf der Teppanyaki-Platte aufzunehmen.

Grillen mit Weber Grills – Hightech mit Geschmack

Weber Grills

Weber Grills *

Vom tragbaren und kompakten Kugelgrill bis hin zum Luxusmodell, bietet Weber für jeden Grillfan das passende Modell und Zubehör an. Ob Pizzastein, gusseiserne Platten oder Gemüsehalter, mit Weber Grills lässt sich viel aus der Küche nach außen verlagern und sogar unter freiem Himmel kochen. So können Sie gleichzeitig mit Ihren Freunden und Verwandten zusammen sein und dabei Ihr Grillgut genießen.

Was macht Weber Grills denn nun so besonders? In den 50er Jahren noch eine revolutionäre Erfindung, ist bis heute der Deckel das Geheimnis, der für die Grillvielfalt sorgt.

George Stephen ist der Erfinder des Kugelgrills. Seine revolutionäre Idee aus dem Jahre 1952 war es, eine bessere Möglichkeit zu finden, als auf offenen Grills aus Ziegelsteinen zu grillen, die damals in den USA verbreitet waren. Für ihn waren diese Grills unhandlich und noch dazu unbrauchbar bei Regen. Zu der Zeit arbeitete er in einer Firma in Chicago, die Schiffsbojen produzierte. Somit kam er auf den genialen Einfall, die Unterseiten zweier Bojen zu einem Grill mit einem runden Deckel umzufunktionieren. Das erlaubte ihm eine viel größere Auswahl an Grillgerichten.

Das war der Clou: Nun ließen sich Grills gleichzeitig wie ein Umluftherd nutzen. Dank George Stephen können wir heute sogar mit Weber Grills kochen. Ob mit direktem Grillem bei offenem Feuer oder indirekt und schonend gegart: Die Vielfalt an Gerichten kennt kein Ende. Vor allem beim indirekten Grillen bietet sich der Vorteil, die Temperatur regeln zu können und somit ein saftiges Steak zu servieren oder die Vitamine im Gemüse zu erhalten.

Sieht man sich die Arten der Grills von Weber an, hat man hier die Qual der Wahl.
Weber bietet zum einen klassische Holzkohlegrills. Hier heißt es Holzkohle und eventuell Grillanzünder besorgen, Feuer machen, warten und Fleisch darauf legen. Zwar sollte man Zeit mitzubringen, aber es lohnt sicht. Denn die brennende Holzkohle verschafft dem Fleisch Röstaromen, die für den typischen Grillgeschmack sorgen und eingefleischten Grillfans das Herz höher schlagen lässt.

Schneller dagegen funktioniert es mit Gas- oder Elektrogrills. Auch diese bieten Weber. Bei beiden lässt sich auf Knopfdruck losgrillen. Somit können Sie auf Grillanzünder verzichten und Sie schonen Ihre Nachbarn, da kein Rauch entsteht. Außerdem bedeutet kein Feuer auch mehr Sicherheit für alle Gäste und besonders für die Kleinsten.
Gerade Elektrogrills sind sehr praktisch, da diese sich sogar innerhalb von Räumen nutzen lassen. Egal ob Regen oder Schnee, so braucht man sich den Grillgenuss zu keiner Jahreszeit entgehen lassen.

Wer viel unterwegs und auf Reisen ist, kann einfach zu den tragbaren Grills von Weber greifen. Diese hat Weber extra kompakt und klein gehalten, damit sie sich in jedem Kofferraum verstauen lassen.

Wie Sie sehen, sind die Möglichkeiten riesig und für jeden Grillfan ist etwas Passendes dabei.

Auf ein frohes Grillen!

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Autor: Noel L.


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